-Anzeige Die Brauerei mit eigenem Prinzen empfing das Mendiger Dreigestirn

Die Hochwohlgeborenen sind begeistert vom „Ahoi Bräu“

15.11.2017 - 00:00

Mendig. Mit einem Wort gesagt: Es ist ein karnevalistisches Dreigestirn der besonderen Güte, ja der Spitzenklasse, das da in der vorigen Woche vom Chef der Mendiger Vulkan Brauerei, Malte Tack, an geschichtsträchtiger Stätte im Sudhaus des Unternehmens empfangen wurde. Und dazu gab´s auch besondere Gründe: Erstens ist Prinz „Nico“ Mitarbeiter der Vulkan Brauerei, zweitens besteht unter allen ein freundschaftliches Verhältnis zum Unternehmer Malte Tack und drittens wurde das zum karnevalistischen Anlass konzipierte Bier, das „Ahoi Bräu“ vorgestellt. Da stimmt wieder mal die alte Weisheit: „Aller guten Dinge sind drei“ hundertprozentig. Alles natürlich von Tollität Prinz Nico Junglas, Ihrer Lieblichkeit Jungfrau Martin Rawert und dem deftigen Bauern Lukas Furch „gewürzt“ mit dem Schlachtruf „Mendig Ahoi“.

„Wir haben nicht nur einen eigenen Prinzen in unserer Firma, der sich als Mitarbeiter auch bestens in der Bier-Geschichte auskennt, wir haben auch ein Dreigestirn, das insgesamt mit der großen Mendiger Brautradition verbunden ist. Wir sind stolz, diese drei in ihrer Kampagne unterstützen zu dürfen, und was passt da zu uns besser, als dazu ein eigenes Bier zu konzipieren. Und das ist für uns selbstverständlich, dass wir als Brauerei in der ehemals größten Bierstadt mit von der Partie sind. Hier weiß man, wie gutes Bier schmecken muss. Und das Schöne ist, dass wir bei all unseren unterstützenden Aktivitäten so viel Rückhalt aus der Region verspüren dürfen“, zeigte sich Malte Tack mehr als begeistert. Dass er selbst auch ein „Karnevalsjeck“ ist, zeigt sich daran, dass er traditionell gemeinsam mit seinem Team die heimischen Sitzungen, ob in Nieder- oder Obermendig, besucht, oder man auch alle zwei Jahre mit eigenem „Freibierstadel“ im Mendiger Karnevalszug mit dabei ist. Bei dieser Aktion werden dann sage und schreibe 2000 Liter Freibier unter die Narren aus nah und fern gebracht. „Wir finden gerade an Karneval gehört ein gutes Bier mit auf den Tisch. Wir sind ohne Zweifel ein sehr feiersüchtiges Unternehmen, wir sind jung und voller Energie, und von daher passen solche Veranstaltungen gut zu unserem Image“, ist Malte Tack überzeugt. Und die drei karnevalistischen Spitzen-Narren Nico Junglas, der jüngste Prinz aller Zeiten, Martin Rawert und Lukas Furch stellten ebenfalls fest, dass es nichts Schöneres wie den „Mennije Karneval“ gibt: „Den Zeitpunkt für unsere Aktivitäten als Dreigestirn konnten wir nicht besser gewählt haben. So frei, wie jetzt, sind wir wahrscheinlich erst wieder im Rentenalter - und das ist doch weiß Gott zu spät“. Seit Jahren prägen diese Karnevalisten die Obermendiger Fasenacht. Sei es im Elferat, im Kellbach-Trio oder in der Bütt. Die drei sind mit einem Wort gesagt eine Bereicherung für die KGO. Auch im Bereich der Vorstandsarbeit. „Wir drei wollen, gemeinsam mit den bewährten Karnevalisten Schwung in den Mendiger Karneval bringen. Und für diesen Schwung wird mit Sicherheit auch das leckere Bier, das „Ahoi Bräu“, sorgen“, da sind sie sich absolut sicher. BS

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juergen mueller:
Liebe Frau Daubländer, Sie haben sich sicherlich vertan, NEIN, wir sind nicht auf FACEBOOK. Ich wüsste nicht, dass (bis auf den Ihren) den Kommentaren zu entnehmen ist, dass Politiker "nix" arbeiten und trotzdem fürstlich belohnt werden. Ich gehe mal davon aus, dass Sie nur nicht verstanden haben, um was es hier geht, weder um bestimmte Personen, noch um Neid etc., sondern um eine Berufsgruppe, die meiner Meinung nach unrechtmäßig in den Genuß von Bezügen kommt, die alleine zu Lasten des Steuerzahlers gehen und durch nichts zu rechtfertigen sind. Wenn Sie das für rechtmäßig befinden, dann ist das Ihre Meinung. Vielleicht werden Sie Ihre Meinung noch einmal revidieren, wenn Sie nach einem arbeitsreichen Leben bis 67 (oder länger?) von 700 oder 800 Euro Rente im Monat leben müssen. Churchill hat mal gesagt:"Die größte Lehre im Leben ist, dass Esel manchmal Recht haben".
Tina Daubländer:
Wenn es stimmt, dass man als Politiker eigentlich nix arbeiten muss und dafür fürstlich belohnt wird, warum lassen sie sich denn nicht als Politiker in ein Amt wählen??? Wäre doch sehr hilfreich, wenn Sie mit ihrem gesunden Menschverstand und Durchblick mitarbeiten, dass gute Politik gemacht wird. Ich würde sie gerne wählen, wenn sie gute Ideen verfolgen und dann noch die Hälfte ihrer - sowieso überhöhten - Bezüge für gute Zwecke spenden. Ich ahne ihre Antwort schon. Sicher weil ein geheimer Zirkel diese Posten einfach unter sich verschachert und Wahlen ohnehin Makulatur sind. Neee, ist klar.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
juergen mueller:
Im städtischen HAUSHALT 2017 waren für den Spielplatz bereits Gelder vorgesehen. Passiert ist NIX, weil der Spielplatz im aktuellen Bebauungsplan garnicht mehr vorgesehen war, sondern zugunsten einer WOHNBEBAUUNG geändert wurde. Und davon hat die SPD-Fraktion nichts gewusst und jetzt soll der Bebauungsplan wieder geändert worden sein zugunsten einer Spielplatzmodernisierung 2018 am alten Standort? Klima ist eine Menschheitsfrage - sagt die Politik (und tut NIX). Um das zu ergänzen - auch das ist eine Menschheitsfrage:"Kann man der Politik noch glauben?" Das meine liebe SPD-Fraktion, in puncto Spielplatz, glaube ich erst, wenn es in der Zeitung schwarz auf weiss steht, da die Liste der Zusagen, die 2017 als versprochen getätigt wurden, sehr lang ist und mir noch in den Ohren klingt, dass neuer WOHNRAUM absolute Priorität besitzt.
juergen mueller:
Es müsste doch jeder mittlerweile begriffen haben, dass die Stadtpolitik den Nutzeffekt für SICH darin sieht, dass die Verwaltung von Dingen entlastet wird, die weniger von Bedeutung sind, aber ZEIT (und damit Geld) kosten. Das soll durch den OBR-Ortsvorsteher kompensiert werden. Entscheidungsbefugnis hat der OBR in wirklich wichtigen Dingen (die ich hier nicht auflisten muss) KEINE, er kann sie nur an den Stadtrat oder die Verwaltung weiterleiten als "Kummerkasten" der Bürger, der ein Schweine(steuer)geld kostet. Das ist aber auch alles, was an Bürgernähe dabei herauskommt. Und Demokratie? Das aus einem Politikermund zu hören, ist Alltag, gehört zum Vokabular. Warum muss eine politische Organisation immer Steuergeld kosten? Warum ist der OBR gleichzeitig der Tummelplatz für Politiker, z.B. Stadtratsmitglieder? Warum keine politische Selbstorga. (Bürgerinitiative ehrenamtlich), Gruppe von Bürgern, die spezielle Bedürfnisse durch die Politik nicht verwirklicht sieht?
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