Vortrag Sexualität und Verhütung bei Menschen mit Behinderung

Ein sensibles Thema

Auch Themen wie Sterilisation und Euthanasie besprochen

Ein sensibles Thema

Durchweg positive Resonanz gab es zum Vortrag von Doktorandin Lena Hürtgen. Foto: privat

09.02.2018 - 08:30

Sankt Sebastian. Die Schatzkiste Neuwied konnte kürzlich die erste Veranstaltung des neuen Jahres präsentieren. In hervorragender Zusammenarbeit mit der Doktorandin Lena Hürtgen war es möglich, einem sehr interessanten Vortrag zu dem sensiblen und leider im 21. Jahrhundert noch immer häufig verschwiegenen Thema „Sexualität und Verhütung bei Menschen mit Behinderung“ zu lauschen.

Über 30 Personen, Eltern, gesetzliche Betreuer, Vertreter aus Einrichtungen und Menschen mit Behinderung folgten dem Vortrag. Eigens für die Menschen mit Beeinträchtigung erläuterte Frau Hürtgen ihren Vortrag in leichter Sprache, während die anderen Anwesenden einen Fragebogen zum oben genannten Thema ausfüllten. Frau Hürtgen schreibt ihre Doktorarbeit zu diesem Thema, das ihr nicht nur beruflich, sondern auch privat sehr am Herzen liegt.

Es gab durchweg positive Resonanz zu diesem Abend, obwohl ebenfalls kritische Themen wie Sterilisation und Euthanasie auf den Tisch kamen.

Auch in diesem Jahr wird die Schatzkiste Neuwied wieder einige Treffen anbieten, zum Quatschen, Kennenlernen und Spaß haben. Die Termine werden frühzeitig in der Presse bekannt gegeben.

Terminvereinbarungen und weitere Informationen: Schatzkiste Neuwied, Tel. (0 26 31) 9 54 97 60; Schatzkiste-neuwied@sdm-mittelrhein.de. Öffnungszeiten alle 14 Tage donnerstags von 16 bis 18 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung); Ansprechpartnerinnen: Ilonka Rocker und Astrid Korn.

Pressemitteilung Soziale

Dienstleistungs-GmbH Mittelrhein

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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