Spendentaler-Aktion der Polcher Großbäckerei „Die Lohner’s“ brachte ein überwältigendes Ergebnis

Förderverein des Johanniter-Zentrums darf sich über 8500-Euro-Spende freuen

29.01.2018 - 12:09

Polch. Weihnachten ist schon längst vorüber, doch die Bescherung hat irgendwie kein Ende. Zumindest nicht für den „Verein der Freunde und Förderer des Johanniter-Zentrums für Kinder- und Jugendpsychologie Neuwied“, der im Jahr 2017 von der Spendentaler-Aktion der Polcher Großbäckerei „Die Lohner’s“ profitierte. Der Spendentaler, der von Mitte November bis kurz vor Heiligabend in etwa 145 Filialen 42.500 Mal verkauft worden war, brachte dem Johanniter-Zentrum 8500 Euro ein. Bei einem Preis von 1,20 Euro hatte das Unternehmen pro verkauftem Spendentaler 20 Cent zur Verfügung gestellt. Kein Wunder, dass die fünfköpfige Johanniter-Delegation bei der symbolischen Scheckübergabe durch Helmut Moll (Geschäftsführer Verkauf, Marketing und Verwaltung) und durch Jürgen Lamparter (Geschäftsführer Produktion) in der „Backschule“ in Polch strahlte.

„Das Ergebnis ist überwältigend. Es ist Wahnsinn, welches Engagement die Firma auf den Weg gebracht hat“, sparte Fördervereinsvorsitzender Rüdiger Schäfer nicht mit Lob. „Die Spendentaler-Aktion war eine tolle Sache, gleich zu Beginn habe ich Anrufe von der Mosel und sogar aus Hessen erhalten. Das Johanniter-Zentrum hat seinen Bekanntheitsgrad im Kreis Neuwied und im Kreis Mayen-Koblenz, ich würde fast sagen im ganzen Land Rheinland-Pfalz, enorm steigern können. Die Lohner-Mitarbeiter haben sich mit ungemein viel Herzblut eingebracht.“

In die gleiche Kerbe schlug der Kassierer des Fördervereins. „Diese 8500 Euro helfen uns enorm weiter“, verdeutlichte Andreas Koltze. „Ich will uns nicht mit der Elbphilharmonie in Hamburg oder dem Großflughafen in Berlin vergleichen: Wir haben ein straffes Zeitprogramm, wenn es um den Neubau der Tagesklinik in Koblenz geht. Und wir können jeden Euro gut gebrauchen.“

Drei Millionen Euro kostet das Projekt in Koblenz, das je zur Hälfte vom Johanniter-Orden in Berlin und von der Johanniter GmbH finanziert wird und ohne öffentliche Zuwendungen auskommen muss. Im September des vergangenen Jahres erfolgte in direkter Nachbarschaft zum Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein der Spatenstich für die Tagesklinik für psychisch kranke Kinder und Jugendliche mit 20 Plätzen, verteilt auf zwei Stationen. „Am Donnerstag, 12. April, soll um 15 oder 16 Uhr Richtfest gefeiert werden“, gab Klinikdirektor Bernd Wenig ein Detail preis. „2019 sollen dann die ersten Patienten einziehen.“

Die Klinik wird zunächst noch leer sein. „Da kommen die 8500 Euro wie gerufen“, verdeutlichte Chefärztin Dr. med. Brigitte Pollitt. „Wir benötigen Spielsachen und therapeutisches Material, um ein gutes Interieur zu schaffen. Die Aktion hat in der Großregion Koblenz ein unendlich positives Echo erzeugt. Und dafür sind wir alle der Firma Lohner unendlich dankbar.“

Der Förderverein besteht seit 1989. Anlass war die Gründung der Johanniter-Tagesklinik, die im April 1991 den Betrieb aufnahm, um die Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher im nördlichen Rheinland-Pfalz zu verbessern. Bis dahin hatte es nur eine Klinik in der Pfalz gegeben. Der Förderverein unterstützt das Johanniter-Zentrum überall dort, wo öffentliche Mittel nicht ausreichen. Er trägt somit zur Umsetzung des Anliegens der Trägerschaft bei, den Kindern und Jugendlichen eine zur Gesundung beitragende Atmosphäre zu bieten. Die Anschaffung von therapeutischen Materialien, medizinischen Geräten wie EEG und EKG, Fahrrädern, Kleinbussen, Spielplatzgeräten, Musikinstrumenten und Schulsachen wurden und werden durch den Förderverein ermöglicht. Nicht zuletzt durch die Unterstützung des Unternehmens „Die Lohner’s“.

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Kommentare
juergen mueller:
Sie wiederholen sich (falsch) Herr Klasen und ich würde Ihnen empfehlen,wenn Sie sich schon (falsch) äußern,dass Sie sich für JEDEN Leser erst einmal verständlich ausdrücken.Den aktuellen Stand der Wissenschaft haben Sie außerdem verpasst.Im übrigen empfehle ich Ihnen,sich einmal mit der KLIMAGESCHICHTE überhaupt zu befassen,genauer gesagt mit dem Problem merklicher menschlicher Einflüsse auf unsere UMWELT und somit auch auf unser KLIMA.Zu Ihrer INFO:Das geht zurück auf das Seßhaft-Werden des Menschen bis hin zum Übergang zu intensiver Landwirtschaft,Viehzucht etc.u. natürlich weitergehend der Industrialisierung (abgesehen von den natürlichen Klimaänderungen).Der MENSCH hat durch Waldrodung,Agrar-/Weidewirtschaft,Bebauung,Abwärme-Erzeugung,Verkehrswege,Industrieanlagen,künstliche Bewässerung,trockenlegung von Sumpfgebieten etc.die Erdoberfläche negativ VERÄNDERT.Hinzukommt der Ausstoß (menschgemacht/verschuldet) von Stoffen/Gasen unterschiedlichster Art in die Athmosphäre.
Uwe Klasen:
Klimaschutz = quasi eine religiöse Bewegung ... es bleibt leider wie es ist, dass es in der Physik und in der Physikalischen Chemie kein einziges Experiment gibt, das den sog. "atmosphärischen Treibhauseffekt" belegen kann! Und in veröffentlichten Persistenzanalysen gibt es keinerlei Hinweis auf ein anthropogenes Signal, abgesehen vom städtischen Wärmeinseleffekt. Es ist offensichtlich, dass CO2 nicht der wesentliche Treiber der Temperaturen ist. Soviel zum aktuellen Stand der Wissenschaft!
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Uwe Klasen:
Den Landschaftsverbrauch durch Windkraftanlagen zeigt diese Webseite: https://tinyurl.com/yaf5dxnl --- Und wer sich ein Bild machen möchte wieviel diese Anlagen zur Stromerzeugung beitragen, besuche bitte folgende Webseite: https://tinyurl.com/j8xwt9a
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