Erfolge in Neuwied 2026
Andernacher Judoka zeigten starke Leistungen bei den Rheinland-Einzelmeisterschaften der Jüngsten
aus Andernach
Am Samstag, dem 30. Mai 2026 fanden in Neuwied die Rheinland-Einzelmeisterschaften der Altersklassen U11 und U13 statt. In einem Teilnehmerfeld von mehr als 200 jungen Judoka aus 24 Vereinen des gesamten Rheinlandes gingen zehn Judoka des Turner-Bundes 1867 e.V. Andernach voller Vorfreude auf die Matte, um bei der Vergabe der Titel erfolgreich mitzukämpfen.
Den Auftakt machte die männliche Jugend U11. In der stark besetzten Gewichtsklasse bis 31 kg mit insgesamt 13 Teilnehmern starteten Simon Rosenzweig und Maximilian Ackermann.
Simon Rosenzweig überzeugte bereits in seinem ersten Kampf mit guter Einstellung. Auch seinen zweiten Kampf gewann er, dank seiner starken Bodentechniken. Erst im Kampf um den Finaleinzug musste er sich dem späteren Turniersieger geschlagen geben.
Auch Maximilian Ackermann zeigte eine starke Leistung. Nach einem Sieg durch Haltegriff traf er im zweiten Kampf auf den späteren Finalisten der Gewichtsklasse und musste sich geschlagen geben. Mit großem Ehrgeiz kämpfte er sich anschließend durch die Trostrunde bis ins kleine Finale vor. Dort traf er leider auf seinen Vereinskameraden Simon. Dieser setzte sich aufgrund seiner längeren Wettkampferfahrung durch und sicherte sich die hoch verdiente Bronzemedaille. Maximilian erreichte einen hervorragenden fünften Platz.
In der Gewichtsklasse bis 34 kg trat anschließend Daniel Vishnevski an. Für ihn war die Rheinland-Meisterschaft zugleich der erste Wettkampf seiner noch jungen Judo-Laufbahn. Bereits im ersten Kampf zeigte sich, wie sehr sich sein kontinuierliches Training auszahlte. Mit einem starken Schulterwurf sicherte er sich den Sieg. Auch seinen zweiten Kampf gewann er souverän durch einen Fuß-Stopp-Wurf zur linken Seite und sorgte mit dieser spektakulären Technik für Begeisterung im Team der Andernacher Judoka. Erst gegen den späteren Vizemeister musste Daniel eine Niederlage hinnehmen. In der Trostrunde kämpfte er sich mit schnellen Angriffen erfolgreich vor und zeigte erneut große Ausdauer und technische Stärke. Er gewann ebenfalls den Kampf um die Bronzemedaille und sicherte dem Turner-Bund 1867 e. V. Andernach das nächste Podest.
Im Mittelgewicht bis 43 kg ging Vincent Zenker an den Start. Seine Erfahrung auf der Matte war von Beginn an sichtbar. Seinen ersten Kampf gewann er in weniger als zehn Sekunden. Auch gegen den späteren Rheinland-Meister zeigte er sichere Angriffe und viel Routine. Am Ende durfte sich Vincent über die Silbermedaille und den Titel des Vizemeisters freuen.
Als letzte Starterin der U11 trat Sabrina Colbasiuc in der Gewichtsklasse bis 36 kg an. Ihre positive Entwicklung aus dem Training spiegelte sich auch im Wettkampf wider. Mit großem Fleiß und Durchhaltevermögen gewann sie ihren ersten Kampf. Im Finale musste sie sich einer erfahreneren Gegnerin geschlagen geben, durfte sich jedoch über die Silbermedaille und den Titel der Vizemeisterin freuen.
Anschließend gingen die weiblichen Judoka der Altersklasse U13 auf die Matte. In der Gewichtsklasse bis 44 kg startete Lennja Seul. Nach regelmäßiger Trainingsteilnahme wollte sie ihre neu erlernten Techniken erstmals unter Wettkampfbedingungen anwenden. Durch eine unglückliche Auslosung traf sie bereits im ersten Kampf auf die spätere Rheinland-Meisterin und musste sich auch in den folgenden Begegnungen starken Gegnerinnen stellen. In ihrem dritten Kampf zeigte Lennja großen Einsatz, zahlreiche Wurfansätze und viel Kampfgeist. Nach einem langen und intensiven Duell konnte sie sich schließlich durchsetzen. Mit der Bronzemedaille wurde ihr Einsatz belohnt, zudem sammelte sie wertvolle Wettkampferfahrung.
In der Gewichtsklasse bis 48 kg trat anschließend Antonina Maria Galant an. Die erfahrene Wettkämpferin bestätigte ihre starke Trainingsform eindrucksvoll. Mit schnellen Angriffen, konsequenter Wurfvorbereitung und technisch sauberen Würfen dominierte sie ihre Konkurrenz. Sämtliche Kämpfe gewann sie in weniger als zehn Sekunden. Die Goldmedaille und der Rheinland-Meistertitel waren der verdiente Lohn für ihre hervorragende Vorbereitung.
Zum Abschluss gingen drei männliche Judoka des Turner-Bundes 1867e. V. Andernach in der Altersklasse U13 an den Start.
Den Anfang machte Dominik Markus Engel in der Gewichtsklasse bis 34 kg. In einem Teilnehmerfeld mit neun Judoka präsentierte er sich technisch stark und deutlich verbessert gegenüber seinem letzten Turnier in Worms. Mit überzeugenden Schulter- und Hüftwürfen gewann er drei Kämpfe in Folge und kämpfte sich bis zum Halbfinale vor. Erst gegen den späteren Turniersieger musste er sich geschlagen geben. Im anschließenden Kampf um Platz drei überzeugte Dominik erneut mit seinen Bodentechniken und sicherte sich verdient die Bronzemedaille.
In der Gewichtsklasse bis 40 kg trat Christian Hanna gegen zehn Konkurrenten an. Mit guten Wurfansätzen und starken Bodentechniken stellte er seine Gegner immer wieder vor Herausforderungen. Das Losglück war jedoch nicht auf seiner Seite, denn bereits im ersten Kampf traf er auf den späteren Rheinland-Meister und anschließend auf den späteren Bronzemedaillengewinner. Trotz starker Leistungen reichte es am Ende nur für Platz sieben.
Als letzter Starter der Andernacher Judoka ging Darius Colbasiuc in der Gewichtsklasse über 55 kg im Schwergewicht auf die Matte. Für ihn stand vor allem das Sammeln weiterer Wettkampferfahrung im Vordergrund. Bereits seinen ersten Kampf gewann er dank einer klugen Taktik und sauber ausgeführter Techniken. Auch in den folgenden Begegnungen zeigte er über die gesamte Kampfzeit hinweg gute Angriffe. Nur die körperliche Überlegenheit führte dann zu einer Niederlage. Mit dem Gewinn der Silbermedaille und dem Titel des Vizemeisters setzte er einen gelungenen Schlusspunkt unter den Wettkampftag.
Das Trainerteam ist mit den Leistungen der jungen Wettkämpfer und dem Ergebnis vor der Sommerpause sehr zufrieden. Insbesondere der Ehrgeiz und die Umsetzung der im Training gelernten Techniken im Wettkampf der jungen Judoka macht das Trainer- und Betreuerteam sehr stolz.
Wie so oft in der Vergangenheit, gehören die Andernacher TBA-Judoka, auch in diesem Jahr wieder, zu den erfolgreichsten Vereinen im Judo-Verband.
