Wirtschaft | 10.07.2015

Anzeige Energiesparten heißen jetzt Stadtwerke Andernach Energie GmbH

Bäckerjungengas und Bäckerjungenstrom auf Erfolgskurs

Josef Rönz, EVM Vorstandsvorsitzender, die Geschäftsführer Lars Hörnig und Jan Deuster, Oberbürgermeister Achim Hütten sowie Christian Schröder, EVM Prokurist (v.li.) bei der Vorstellung der Stadtwerke Andernach Energie GmbH. WAMFO.DE

Andernach. „Mit der Ausgliederung der Energiesparten und des Verwaltungsbereichs in das Tochterunternehmen Stadtwerke Andernach Energie erreichen die Stadtwerke Andernach einen weiteren wichtigen Meilenstein. Für unsere Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner ändert sich bis auf den Namen der neuen Gesellschaft nichts,“ so Lars Hörnig im Rahmen eines Pressegespräches. Die Stadtwerke Andernach haben sich in den letzten Jahren insbesondere im Energiebereich neu ausgerichtet. Zu Beginn des Jahres 2014 wurde erstmalig der Betrieb der Strom- und Erdgasnetze in der Kernstadt sowie den Stadtteilen Eich, Kell, Miesenheim und Namedy übernommen. Außerdem startete der Vertrieb von BäckerjungenStrom und BäckerjungenGas. Heute kann man bereits auf rund 4.800 Kundenverträge schauen. „Unser Ziel ist es, mit den Jahren Grundversorger zu werden“, so Hörnig. Im ersten Jahr nach der Neuausrichtung erfolgte der Aufbau von vier neuen Geschäftsfeldern aus steuerlichen Gründen zunächst in der bestehenden Stadtwerke Andernach GmbH.

Der Name ändert sich

Die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) stellt als strategischer Partner in den ersten Jahren ihr Know-how und Personal für das neue Energiegeschäft zur Verfügung. Im Gegenzug beteiligte sich der strategische Partner als sogenannter „stiller Gesellschafter“ an der Stadtwerke Andernach GmbH. Planmäßig erfolgt jetzt die Ausgliederung der Energiesparten aus der Stadtwerke Andernach GmbH in die Stadtwerke Andernach Energie GmbH. Wichtige Nachricht für die Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner: Für den Kunden ändert sich bis auf den Namen der neuen Gesellschaft nichts. Die Stadtwerke Andernach Energie ist eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Andernach GmbH. Mit 74,9 Prozent der Anteile sind die Stadtwerke Mehrheitseigentümer. Die evm ist mit 25,1 Prozent Minderheitsgesellschafter. Die stille Beteiligung der evm an der Stadtwerke Andernach GmbH wird in diesem Zuge aufgelöst. Die Kooperation zwischen Stadtwerken und evm wird durch eine Beteiligung der Stadtwerke Andernach an der evm-Tochter Energiebeteiligungsgesellschaft Mittelrhein mbH auch finanziell gestärkt. Durch die Beteiligung erzielen die Stadtwerke einen jährlichen Beteiligungsertrag unabhängig vom eigenen operativen Geschäft. Die Energietochter der Stadtwerke Andernach übernimmt neben dem Netz- und Vertriebsgeschäft für Strom und Erdgas, auch die Zuständigkeit für das Fernwärmenetz, die Betriebsführung der Wassernetze und Verwaltungstätigkeiten für die Muttergesellschaft. Im Gegensatz zu den Strom- und Erdgasnetzen verbleibt das Vermögen der Wasserversorgung bei der Stadtwerke Andernach GmbH. Die Strom- und Erdgasverträge der Kunden gehen auf die neue Gesellschaft über. Im Rahmen der Gesamtrechtsnachfolge tritt die Stadtwerke Andernach Energie GmbH in alle Rechte und Pflichten ein.

Persönlicher Ansprechpartner

Die Stadtwerke Andernach Energie GmbH erstellt die Wasserabrechnung im Namen und auf Rechnung der Stadtwerke Andernach GmbH. Sämtliche Funktionen des Kundenservices, wie Abrechnung, Vertragsmanagement und Informationen bleiben an der bereits gewohnten Stelle in der Läufstraße bestehen. Hier findet der Kunde weiterhin einen persönlichen Ansprechpartner. Auch die Kommunikationsadresse und die Postanschrift bleiben identisch. Ebenso wird die bisherige Bankverbindung übernommen. „Wir wünschen uns, dass sowohl Kunden als auch Mitarbeiter beide Stadtwerke-Gesellschaften als ihr Stadtwerk wahrnehmen und von der formalen Trennung im praktischen Geschäft nichts merken“, schildern die Geschäftsführer der Stadtwerke Jan Deuster und Lars Hörnig die Idee des kommunalen Unternehmens. Hörnig und Deuster sind Geschäftsführer für beide Unternehmen. Oberbürgermeister Achim Hütten begrüßt als Aufsichtsratsvorsitzender die Umstrukturierung bei den Stadtwerken: „Die Gesellschafterstruktur wird durch diesen Schritt klar und transparent. Es ist erfreulich, dass der strategische Partner und Minderheitsgesellschafter evm ebenso ein rein kommunales Unternehmen ist.“ Bei der Stadtwerke Andernach GmbH verbleiben die Sparten Wasserversorgung, Stadtlinienverkehr, Parkhäuser, Hallenbad und Rheinhafen. Dort ist die Stadt Andernach einzige Gesellschafterin. Für die evm stellt die Beteiligung bei der Stadtwerke Andernach Energie eine weitere Verankerung in der Region dar. Josef Rönz, Vorstandsvorsitzender der evm, zeigt sich mit der Entwicklung des Energiegeschäfts der Stadtwerke seit Anfang 2014 hoch zufrieden: „Die Bürgerinnen und Bürger schätzen das Angebot und den persönlichen Service, den die Stadtwerke bieten. Hier zeigt sich ganz klar, dass die Entscheidung für eine eigene, regionale Energiemarke die richtige war. Wir freuen uns, dass wir als größtes kommunales Energie- und Dienstleistungsunternehmen aus Rheinland-Pfalz hierzu unseren Beitrag leisten dürfen und als Partner der Stadtwerke unsere jahrzehntelange Erfahrung in Sachen Energieversorgung weitergeben können.“

Neue Tarife

Mit dem operativen Start der Stadtwerke Andernach Energie GmbH weiten die Stadtwerke ihr Produktangebot aus. So stehen den Kunden neue Tarife für Wärmepumpenstrom und Heizstrom zur Verfügung. Zudem wird ein neuer BäckerjungenGas-Tarif aufgelegt, mit dem sich der Kunde eine Preisgarantie bis Juli 2017 sichern kann. „Wir wollen uns weiter als kommunales Energieversorgungsunternehmen etablieren und dem Kunden eine breite Palette an Dienstleistungen neben der eigentlichen Energielieferung anbieten“, sind Jan Deuster und Lars Hörnig zuversichtlich mit Angeboten rund um die Energieberatung auch beim Kunden punkten zu können. Sowohl für die Stadtwerke Andernach GmbH als auch für die Tochtergesellschaft Stadtwerke Andernach Energie GmbH gilt selbstverständlich auch in Zukunft: "WIR KÜMMER UNS."

Josef Rönz, EVM Vorstandsvorsitzender, die Geschäftsführer Lars Hörnig und Jan Deuster, Oberbürgermeister Achim Hütten sowie Christian Schröder, EVM Prokurist (v.li.) bei der Vorstellung der Stadtwerke Andernach Energie GmbH. Foto: WAMFO.DE

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
10 Jahre NoWi Bau
Media-Auftrag 2026/27
Grünpflegedienst
Aktionstage 5.-7. Mai
Titel
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
12

Bonn/Meckenheim. Nicht einmal Graupelschauer und Aprilwetter konnten die gute Stimmung an diesem Tag vermiesen: Ulla Schmidt besuchte im März den Unternehmensverbund der Lebenshilfe Bonn. Konkret stand ein Rundgang durch das Werk Meckenheim der Bonner Werkstätten auf dem Programm. Drei Stunden nahm sich die Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe Zeit, um sich verschiedene Arbeitsbereiche zeigen zu lassen.

Weiterlesen

Symbolbild.
250

36-jähriger Autofahrer verliert bei Starkregen die Kontrolle über sein Fahrzeug

04.05.: Dramatisher Unfall auf der B 56: Motorradfahrer schwer verletzt

Lohmar. Am Montag, den 4. Mai, ereignete sich in Lohmar ein schwerer Verkehrsunfall, als zwei Fahrzeuge im Gegenverkehr kollidierten. Dabei erlitt ein Motorradfahrer schwere Verletzungen. Gegen 16:00 Uhr fuhr ein 36-jähriger Mann aus Siegburg mit seinem Pkw auf der Bundesstraße 56 von Siegburg nach Lohmar. Bei starkem Regen verlor er im Ortsteil Heide aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle über seinen Mercedes-Benz.

Weiterlesen

Symbolbild.
190

Spielschein wurde ohne Kundenkarte in einer Annahmestelle abgegeben

Glückspilz aus dem Westerwald gewinnt über 680.000 Euro im Eurojackpot

Region. Ein Spielteilnehmer oder eine Spielteilnehmerin aus dem Westerwald hatte am vergangenen Freitag allen Grund zur Freude: Mit einem Tippschein für die europäische Lotterie Eurojackpot, den er oder sie in einer Annahmestelle von Lotto Rheinland-Pfalz gespielt hatte, gewann er oder sie in der Gewinnklasse 2 über 681.000 Euro.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag 2026
Industriemechaniker
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
10 Jahre NoWi
Maikirmes Franken
10 Jahre NoWi Bau
Berufskraftfahrer gesucht
Anzeige Show Alive
Zukunft trifft Tradition KW 18
Door To Door Anzeige
Biergarteneröffnung
Zukunft trifft Tradition KW 18
Betriebsferien Mai 2026
125 jähriges Jubiläum Moses - Aktionsanzeige
Imageanzeige Löhr Meckenheim
Stellenanzeige Servicekräfte