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Bertha-von-Suttner-Gymnasium Andernach

Musik für Vielfalt und Toleranz

Das Festival der besonderen Art begeisterte die vielen Gäste im Jugendzentrum

Musik für Vielfalt und Toleranz

„Cut Your Strings, Jim“ lieferten einen von vielen musikalischen Höhepunkten. Foto: Lars May

02.06.2014 - 10:55

Andernach. Etwa dreihundert Musikfans waren ins Jugendzentrum Andernach gekommen, um sich beim Festival „Musik verbindet! - Für Vielfalt und Toleranz“, organisiert von der Schülervertretung des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums (BvS), von acht verschiedenen Acts ganz unterschiedlicher Musikrichtungen unterhalten zu lassen. Metal meets Irish Folk, Rock wechselt mit Rap - es waren schon erstaunliche musikalische Kontraste. Den Beginn eines langen Abends machte die Schulband des BvS. Mit Saxophon, Trompeten, Schlagzeug, Keyboard, Gitarre und überzeugenden Sängerinnen versetzte sie das Publikum schnell in Feierlaune - und sorgte schon nach zwanzig Minuten für den ersten Knaller des Konzerts, als sie gemeinsam mit Englischlehrer Stefan Ott mit dem am ehesten dem Schlagergenre zuzurechnenden Song „Schenk mir Dein Herz“ von „de Höhner“ selbst Metalfreaks begeisterten und einen wirklich außergewöhnlichen Auftakt für eine außergewöhnliche Veranstaltung lieferten.

Nach kurzer Umbaupause hatte Tim Rönz alias Frank-Einstein seinen Premierenauftritt vor großem Publikum. Der junge Solist mit der Gitarre, Schüler am BvS, zeigte sich bei seinen cool präsentierten selbst verfassten Songs ohne Lampenfieber. Die Rapper von Derrka folgten, lautstark angefeuert vor allem von ihrem Fanclub. Die ersten Erwartungen der zahlreichen Metal-Freunde erfüllte danach „Raised from Death“. Kompromisslos, laut, intensiv brachten sie ihre Fans gehörig in Wallung, und auch für die Freunde anderer Musik boten sie eine große Show. Und wieder war der Wechsel Programm, denn mit Johnny Mutante betrat wieder ein Könner des Rap die Bühne. Auch wenn die Technik nicht unbedingt auf Rap ausgerichtet war, zog der Koblenzer Künstler alle Register seiner Kunst, fetzte über die Bühne und brachte seine engagierten Texte zu Gehör des mitgehenden Publikums.

Es folgte wieder Umbau und Zeit für das Publikum, sich auf Neues einzustellen. „Cut Your Strings, Jim“ bereitete sich vor. Die Mainzer Studentenband begeisterte mit ehrlicher, starker Rockmusik. Gitarristin Katharina Montada, vor zwei Jahren Abiturientin am BvS, und ihre fünf Mitstreiter zeigten bei ihren Eigenkompositionen, dass sie virtuos ihre Instrumente beherrschen. Mit ihren Eigenkompositionen rockten sie die Halle. Gut dreißig Minuten Rock vom Feinsten - und dann wieder der „Kulturbruch“, es kam die Thrash-Metal-Band „Incertain“ auf die Bühne. Auch die hat beste Beziehungen zum BvS, denn Gitarrist Philipp Unger ist im Alltag Schüler der Jahrgangsstufe elf. Hier aber zeigte er sich mit „Incertain“ von seiner „bösen Seite“, denn hämmernde, dröhnende Beats, brutal verzerrte Gitarrenriffs, growlende, knurrende Töne der Sängerin sowie hart, aggressiv-rhythmisch stampfende und über die Bühne fliegende Musiker produzierten das ausgeprägte Metal-Gefühl, das die Fans in Bewegung brachte. Auch danach war noch nicht Schluss mit der musikalischen Vielfalt, folgend dem Motto des ganzen Festivals, begann nach Mitternacht „Crumb Valley“. Die Band - auch hier sind die meisten Musiker Schüler des BvS - will sich kaum in ein Genre einordnen lassen, erinnert aber in vielem an Irish Folk, garniert mit rockigen Beilagen. Flotte Rhythmen, gespielt mit Geige, Gitarre, Akkordeon, Schlagwerk, Mundharmonika und Gesang sorgten mit stimmungsvoller Musik für einen weiteren Höhepunkt des ganzen Festivals. Die vom begeistert mitgehenden und tanzenden Publikum immer wieder geforderten Zugaben schoben das Ende des Konzerts bis nach ein Uhr in der Nacht hinaus.


Gemeinsam statt gegeneinander


Für die Schülervertretung des BvS war das Konzert ein großer Erfolg, für den sich der Aufwand gelohnt hat. Denn das Miteinander der verschiedensten Musikrichtungen und ihrer Fans bildet den spektakulären Auftakt zur Initiative, sich dem bundesweiten Netzwerk „Schule mit Courage - Schule ohne Rassismus“ anzuschließen. Toleranz und friedliches, freundliches Miteinander sind die entscheidenden Grundlagen, die auch in der nächsten Zeit besonders in den Mittelpunkt der Arbeit der Schülervertretung rücken werden.

„Es war ein toller Abend mit toller Musik und tollem Publikum“, freuten sich die Schülersprecher am Ende des Konzerts, „vielen Dank an all die Musiker für ihr Engagement, an das JUZ Andernach, das uns bei Planung und Durchführung riesig unterstützt hat, und die vielen Helfer vor allem aus der MSS 12.“

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Hilfen für Obdachlose

jueren mueller:
Und doch wäre es ein Akt der Humanität, christlich und sozial gedacht, wenn man der Aktion "Gabenzäune" eine Chance geben würde, zumal diese nur für eine begrenzte Zeit vonstatten ginge.Die von der Stadt als "zusätzlich" deklarierten Hilfen von Mampf u.Schachtel finden übrigens ganzjährlich als Normalität statt. Mir drängt sich der Verdacht auf,als wolle die Stadt nur von ihrem engstirnigen von endlosen Vorschriften behafteten Denken ablenken,da sie sich - es ist ja wieder Frühling - herausputzt ... da passen nun einmal "blaue Tüten" an öffentlichen Einrichtungen nicht in`s Bild - schon garnicht mit Menschen,die eh am Rande unserer Gesellschaft leben. Hinzukommt,dass man ja gerade in der jetzigen Krisenzeit allzu sehr mit sich selbst beschäftigt ist (wie aber ansonsten auch).
jueren mueller:
Da zeigt sich wieder dieser immerwährende sture Bürokratismus, der die Stadt fest im Griff hat. SONDERNUTZUNG!!! Was hier an einer NOTWENDIGKEIT in Krisenzeiten von Nöten ist bestimmt nicht der Bürokratismus,schon garnicht die Politik, sondern Menschlichkeit u.Hilfsbereitschaft. Großkotzige Reden führen,selbst satt sein u.im warmen hocken hat anderen noch nie geholfen. In diesen sogen.Tüten sind NICHT nur Lebensmittel,sondern auch (warme) Kleidung. Was hier die STADT mal wieder umtreibt ist ihr krankhafter Ordnungsfimmel,das Festhalten an Vorschriften.Schadet es z.b. dem Ansehen der STADT,wenn für eine begrenzte Zeit/Aktion auch an öffentlichen Zäunen "Hilfsartikel" hängen?Eine humanitäre Aktion u.Hilfe für diejenigen,die auf der Straße damit leben müssen,dass für sie nur noch eingeschränkt (oder garnicht) öffentliche Toiletten,Aufwärmmöglichkeiten u.Verpflegungsmöglichkeiten vorhanden sind. Das steht im Widerspruch zu den Phrasen von CDU/SPD christlich u.sozial zu handeln. Schämt EUCH
jueren mueller:
"WIR" - das Unwort des Jahres 2020 (nicht nur) der SPD. Dass die Corona-Krise Auswirkungen auf alle Lebensbereiche hat,dafür bedarf es keines gesonderten Hinweis der SPD.Es soll unter der Bevölkerung tatsächlich Menschen geben,die selbstständiges,realistisches Denken beherrschen. AUSSETZUNG der Gebühren für Außenbestuhlung/bei Wiedereröffnung Ermäßigung - AUSSETZUNG der Gebühren für Wochenmarktstände.Widersinniger können solche Gedankengänge nicht sein.In einer solchen existenzbedrohenden Situation Gebühren für etwas zu erheben,was überhaupt NICHT stattfindet rechtfertigt bereits den Fingerzeig,sich an den Kopf zu fühlen.Von Unterstützung kann hier wohl keine Rede sein.Nicht mögliche,sondern KONKRETE Maßnahmen sind gefragt.Die politische Arbeit des Rates ist eingeschränkt.Bedeutet dies auch für z.B.einen Fraktionsvorsitz,der monatlich 600 EURO erhält AUSSETZUNG oder ERMÄSSIGUNG?Ich glaube kaum,da man die fortlaufende Zuwendung ja damit begründet,dass die Arbeit ja weiter gehe.
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