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Kommunalwahl in Bad Breisig

Gabriele Hermann-Lersch ist neue Stadtbürgermeisterin

Mit-Kandidat Sebastian Klinner erreichte mit 38,8 Prozent ein „zukunftsweisendes Ergebnis“

26.05.2014 - 14:58

Bad Breisig. Die Wahlschlacht 2014 ist geschlagen, es wurde für Europa, Stadt, Verbandsgemeinden und Gemeinden und um Bürgermeistertitel kumuliert, panaschiert und auch einfach nur angekreuzt. Und es ging spannend zu, auf der großen europäischen Bühne wie in den Kommunen. So auch bei den Bürgermeisterwahlen für die Stadt Bad Breisig, wo sich nach Auszählung von fünf der insgesamt zehn Wahlbezirke erste Ansätze von überraschter Zufriedenheit beim jugendlichen Herausforderer des Bad Breisiger Establishments, dem 27-jährigen Sebastian Klinner, zeigten. 58 Prozent der Stimmen fielen auf Gabriele Hermann-Lersch und 42 Prozent hatte Klinner auf seinem Konto. „Das ist schon jetzt ganz toll“, so Klinners erste Reaktion. „Das ist eine Aussage für die Zukunft. Ich weiß jetzt: Ich bin in dieser Stadt angekommen.“

Nach Auszählung aller Wahlbezirke konnte sich dann die neue Bürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch über eine satte Mehrheit von 61,2 Prozent der Wählerstimmen freuen, doch Klinner war immer noch „einfach überwältigt dafür, dass ich ohne großen Werbeaufwand einfach nur Bürgernähe gezeigt habe. Dieses Ergebnis macht Mut, und ab jetzt geht es richtig in die Vollen. Der nächste Termin, der ansteht hier auf kommunaler Ebene, das sind die Wahlen zum Verbandsbürgermeister. Da sieht man mich wieder.“

Und der junge Mann wirft damit, nachdem die neue Stadtbürgermeisterin Hermann-Lersch seinen Angriff letztlich doch überlegen abgewehrt hat, dem VG-Amtsinhaber Bernd Weidenbach den Fehdehandschuh in den Ring. Der sah als Wahlleiter das Ergebnis ganz gelassen und antwortete diplomatisch: „In meiner Funktion als Wahlleiter kann und will ich keine Wertung in das Wählerurteil bringen. Das sollen andere tun. Auf jeden Fall gratuliere ich Frau Hermann-Lersch zu ihrem Wahlerfolg und wünsche ihr eine gute Hand im neuen Amt. Und ihrem Herausforderer Sebastian Klinner, der als Newcomer sicherlich ein bemerkenswertes Ergebnis erreicht hat, gilt meine Gratulation gleichermaßen.“

Da durfte dann natürlich MdL Guido Ernst deutlicher werden, der das Ergebnis ganz schnell auf einen klaren Nenner brachte: „Wir haben eine Kandidatin aus Reihen der CDU ins Rennen geschickt. Und wenn dann ein Gegenkandidat auftritt, dann hat er gleich alle Oppositionsfarben auf seiner Seite. Gabriele Hermann-Lersch hat ein hervorragendes Ergebnis erzielt, und das bei einer enttäuschend niedrigen Wahlbeteiligung von unter 50 Prozent.“

Und die so gelobte neue Bürgermeisterin äußerte sich, nachdem das Endergebnis feststand, ebenfalls sehr zufrieden: „Das Ergebnis ist eindeutig. Darauf müssen und können wir jetzt aufbauen und damit werden wir arbeiten.“ Wobei sich Hermann-Lersch bewusst ist, dass sie sich hier „ein ganz schönes Stück Arbeit angelacht“ hat. Die jüngsten Hiobsbotschaften in Sachen Hubertusstraße machen die Probleme der Stadt nicht geringer, aber Priorität für die neue Chefin hat zunächst einmal ein schnellstmögliches Einarbeiten in die vollkommen neue Situation, die da heißt: „Weg vom Stadt- und Verbandsgemeindebürgermeister in Personalunion und hin zu Einzelämtern. Hermann-Lersch: „Wenn das erledigt ist, denn werden wir alle Probleme aufgreifen und möglichst lösen.“ Auch die Bürgernähe soll trotz Ehrenamt erhalten bleiben. Die neue Stadtchefin: „Ich werde sicherlich an drei Wochentagen im Rathaus erreichbar sein, und darüber hinaus will ich eine monatliche Bürgerfragestunde einrichten. Außerdem war und bin ich viel in der Stadt unterwegs, und da jederzeit ansprechbar.“

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat: „Jetzt geht´s um die Wurst“ ---- Die finanziellen Belastungen für die Deutschen werden größer und die Polittdarsteller verschweigen dies im aktuellen EU-Wahlkampf! So zeigt die mittelfristige Finanzplanung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), dass von den deutschen Steuereinnahmen aus 2018 - 2023 zusammen 226,9 Milliarden € für die EU abgezweigt werden. Wofür? Den Souverän in Deutschland zu entlasten, dass wäre eine der am dringendsten vorzunehmenden Aufgaben einer Regierung!
juergen mueller:
Nicht nur weniger Plastik in der Biotonne sondern weniger Insektizide gegen das Insektensterben, sprich Bienen/Hummeln.Heute ist Weltbienentag,schon gewusst?Ja,warum eigentlich,wenn Frau KLÖCKNER,Lobbyistin der Agrarwirtschaft,doch erst am 23.April 2019 per Notfallzulassung (?) ein weiteres Insektizid aus der Gruppe der NEONIKOTINOIDE zugelassen hat (neben 18 weiteren Insektiziden 2019 mit verheerenden Auswirkungen). Noch am 20.04.2018 im Bundestag vorgelogen:"Wirkstoffe aus der Gruppe der vorgen.Insektizide stellen für Bienen u.a.Bestäuber ein unvertretbares Risiko dar - was der Biene schadet,MUSS vom Markt".SAATGUT:"Darf nicht mehr mit Gift behandelt werden - JETZT darf man das Gift einfach auf die Pflanze spritzen".KLÖCKNER agiert in ihrem Amt mit einer Abgebrüht- u.Kaltschnäuzigkeit,die keinem ihrer Kolleginnen/Kollegen nachsteht. Es ist an der Zeit sich bewusst zu werden,dass WIR nur das zu Fressen haben,was die Politik uns vorsetzt u.ansonsten das Maul zu halten haben.
Uwe Klasen:
Zitat:“… eine gemeinsame Kampagne gegen Steingärten ins Leben rufen …“ --- Es stimmt schon, so mancher Kuhfladen auf einer Wiese beherbergt mehr Leben als ein Steingarten, genauso beinhaltet dieser Fladen aber auch mehr Hirnschmalz als so mancher Politdarsteller der, hyperventilierend, Umweltschädlich oder Klimaalarm von sich gibt! Die gleichen Leute, die lautstark Insektenschutz propagieren, ignorieren die vielen (Internationalen) Studien, die bereits falsifiziert und peer-reviewed sind, und worin die Windkraftanlagen als Hauptverantwortliche für den millionenfachen Tod von Vögeln, Fledermäusen und Insekten genannt werden! Insbesondere die flugfähigen Insekten sind betroffen, da viele zur Eiablage in den Höhen fliegen wo sich die Rotoren drehen und so nachhaltig mehrere Generationen ausgelöscht werden! Windkraftanlagen gehören in gänze Verboten!
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