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Der Solvay Werk-Chor Bad Hönningen informiert

Jahreshauptversammlung in der Kantine

24.03.2015 - 09:49

Bad Hönningen. Die Jahreshauptversammlung des Chores wurde in der Kantine der Solvay GmbH Bad Hönningen abgehalten. Teamleiter Willi Weber begrüßte die Anwesenden und gedachte der Toten. Dann gab er bekannt, dass Essen und Getränke von der Kasse übernommen werden. Im Bericht des Teamleiters wurden die zahlreichen Auftritte des Chors erwähnt. Besonders die Beteiligung an den Kurkonzerten, an der Kultursommer-Eröffnung Neuwied, der Festakt aus Anlass des 60-jährigen Chorbestehens, die gemeinsame Sängerfahrt nach Luxemburg, das Festkonzert zugunsten der Seniorenheime, die erfreuliche 7.500,- Euro inklusive Spenden erbrachte, also 2500,- Euro für jedes Heim. Dabei geht ein besonderes Lob an die Solvay GmbH, die den Chor auf tolle Art unterstützte, alle Kosten im Zusammenhang mit dem Benefizkonzert übernahm und es sich auch nicht nehmen ließ, den durch Eintrittsgelder und Spenden erreichten Betrag nach oben aufzurunden. Die Schecks wurden schon im Januar beim Dreikönigssingen in dem Seniorenheim St. Elisabeth überreicht. Auch bei der Wiederholung des Konzertes im Heimathaus Neuwied wirkte der Chor mit. Sodann wurde das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung verlesen und genehmigt. Der Bericht des Kassierers zeigte ein erfreuliches Ergebnis. Herr Bretz verlas den Bericht der Kassenprüfer, der dem Kassierer eine einwandfreie Kassenführung bescheinigte, und forderte die Versammlung auf, dem Kassierer und dem gesamten Team die Entlastung zu erteilen.

Diese erfolgte auch dann, einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen. Dirigent Jürgen Hofstötter zog eine positive Bilanz aus den Auftritten und erklärte, dass der Chor trotz nur 20 verbleibender aktiver Sänger (zwei neue Sänger durften begrüßt werden) noch singfähig ist, wenn die Stimmen gepflegt werden. Besonders das Einsingen würde helfen, die älteren Stimmen zu pflegen und zu stabilisieren. Aus der Versammlung ergaben sich noch Anregungen für die im neuen Jahr zu singende Literatur. Zugesagt wurde die Beteiligung an den Kurkonzerten am 29. März im neuen Stadtweingut (Frühjahrsfest), am 19. April im Kurpavillon, am 19. Juli im Kurpavillon, am 27. September beim Herbstfest und 18. November beim Altentag in der Sprudelhalle. Ebenso bei einer Messe zur Diamantenen Hochzeit am 23. April und einer Goldhochzeit am 5. Juni, „30 Jahre gemischter Chor Steimel“ am 25. April und am Totensonntag, 22. November auf dem Friedhof. Die Termine für das Jahr 2015 (z.B. Aktiventour, Weihnachtsfeier usw.) wurden abgesprochen und werden mit den neuen Terminplänen bekannt gegeben. Die Arbeit des Teams in 2014 wurde gelobt, besonders Willi Weber trug ja die Hauptlast aller Veranstaltungen. Die Versammlung lobte ihn sowie Protektor Herrn Uwe Klee mit seiner Sekretärin Frau Maria Baltes. Bei dieser Gelegenheit galt es auch, allen Unterstützern, Spendern und besonders Herrn Michael Mahlert, der die Schirmherrschaft über das Benefizkonzert übernommen hatte, ein großes Lob auszusprechen. Nach Auflösung des Festausschusses wurde Herr Johannes Hartmann ins Team berufen.

Herr Josef Thomas wurde als 2. Kassenprüfer für den erkrankten Herbert Belzer gewählt. Beide nahmen ihre Aufgaben freudig an. Unter „Verschiedenes“ wurde die vorgeschlagene Satzungsänderung genehmigt. Nach der Arbeit widmete man sich dem schmackhaften Essen und beendete die Jahreshauptversammlung in schöner Harmonie.

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Siegfried Kowallek:
Da hatten die Landtagsfraktionen von CDU, FDP, SPD und Grünen wegen einer Abwahl des Medienausschussvorsitzenden Joachim Paul von der AfD eine Sondersitzung beantragt, und im Koblenzer Stadtrat wollten die von zwei Ratsmitgliedern der Grünen unterstützten Linken mit dem Antifa-Symbol ein Zeichen gegen Joachim Paul setzen, der ja nicht nur Landtagsabgeordneter, sondern auch Ratsmitglied ist, weil es im Raum ist, er habe für eine rechtsextreme Zeitschrift geschrieben. Optimal wäre es gewesen, hätte man angesichts dieser ja erlaubten Zeichensetzung die AfD allein aus dem Saal gehen lassen. Aber durch das gemeinsame Vorgehen, mit der AfD die Sitzung zu verlassen, solidarisierten sich die lokalen Vertreter der Landtagsparteien CDU und FDP dem Anschein nach mit Joachim Paul, dessen Abwahl als Medienausschussvorsitzenden beide Landtagsfraktionen andererseits wiederum wünschen. Eine überzeugende und widerspruchsfreie klare Kante ihrer Ratsmitglieder im Hinblick auf den Vorwurf rechtsextremer Betätigung Joachim Pauls lässt sich bei den von der AfD insbesondere nach der Wahl in Thüringen gerne als gleichfalls „bürgerlich“ vereinnahmten Parteien so nicht erkennen. Siegfried Kowallek, Neuwied
Walter Müller:
Gut zu wissen, dass sich FDP, CDU und freie Wähler in Koblenz im Zweifel eher hinter Faschisten stellen und Sympathie zeigen. Auch unser Grundgesetz ist antifaschistisch geschrieben - aus gutem Grund. Niemand sollte Faschisten verteidigen!
juergen mueller:
Anstatt zu "Reden" und zu klären, was ja sonst auch immer ausgiebig gemacht wird, steht man auf und geht und zwar gemeinschaftlich Fraktion für Fraktion. Und keiner hat den Arsch in der Hose, wenn er eine solche Reaktion als eine der falschen Wahl ansieht, sitzen zu bleiben. Eine Einigung auf der Basis, Antifa-Symbole für die Dauer der Ratssitzung einfach wieder verschwinden zu lassen, wäre m.E. möglich gewesen.
Stefan Knoll:
Es ist nicht zu fassen, was der SWR in seiner Berichterstattung zu Joachim Paul herausgefunden hat. Paul gehört zum rechten Rand der rechten AfD. Dieser desolate rheinland-pfälzische AfD-Landesvorstand mit Joachim Paul hat die Landespartei schon jetzt enorm geschwächt. Ein Joachim Paul als AfD-Landesvorsitzender würde die Landes-AfD ins politische Niemandsland katapultieren. Hoffentlich wählt der Medienausschuß des Landtags Joachim Paul diese Woche als Vorsitzenden ab.
Antje Schulz:
Wieso war eigentlich Joachim Paul von der AfD nicht auf der Stadtratssitzung in Koblenz anwesend? Die Niederlagenserie des Joachim Paul ist schon beeindruckend. Die katastrophalen AfD-Wahlergebnisse in Koblenz, die Niederlage von Paul bei der versuchten Klage gegen die SPD-Landtagsabgeordnete Köbberling, das gescheiterte Burkiniverbot und jetzt die erhärteten Indizien bei den hervorragenden Recherchen des SWR bei der Frage, ob Joachim Paul Autor einer NPD-Zeitschrift war. Und hierbei stellt sich zudem die Frage: Ist Joachim Paul ein Lügner und hat vor dem Medienausschuß des Landtags die Unwahrheit gesagt? Und zwei weitere Fragen stellen sich: Christiane Christiane und Jens Ahnemüller sind wegen Nichtigkeiten mit Parteiausschlußverfahren (PAV) des AfD-Landesvorstands konfrontiert. Zeigt Uwe Junge jetzt auch konsequentes Handeln und belegt Joachim Paul mit einem PAV? Und werden die Mitglieder wirklich Joachim Paul im November zum AfD-Landesvorsitzenden wählen? Das wäre erschreckend.
juergen mueller:
Herr Zwiernik. Was Ihre Partei sich bei dieser Aktion gedacht hat,weiß ich nicht. Vor allem nicht,ob Sie und Ihre Fraktionskollegen/innen darüber informiert sind,dass sich die Antifa-Bewegung mittlerweile anders positioniert hat,nämlich,indem sie sich z.B.antisemitischer Klischees,der Bildersprache aktueller Rechtsextremen und gewaltsamer Aktionsformen bedient und befürwortet. Wenn das von Ihrer Grünen-Partei befürwortet u.akzeptiert wird,sind Sie in der falschen Partei. Bevor man eine solche,m.E. für eine Ratssitzung unpassende Aktion startet (es gibt andere Möglichkeiten) sollte man schon seinen Denkapparat auf "grün" schalten u.nicht auf "rot".
juergen mueller:
Dieses Verhalten angeblicher "Volksvertreter" zeigt nur eines auf:"Nichts ist wichtiger als das eigene Ego in trockene Tücher zu betten und sich in Selbstmitleid zu baden, dass es überhaupt jemand gewagt hat, sie mit einer Aktion zu konfrontieren, mit der sie offensichtlich ganz einfach überfordert waren". Damit haben sich die gewollt überforderten und jeglicher Redekunst beraubten "Abwesenden" keinen Gefallen getan. Die für die Zukunft erdachte Lösung einer Änderung der Geschäftsordnung ist nur das erbärmliche Produkt politischer Hilflosigkeit auf eine Konfrontation mit einer Situation, auf die man nicht vorbereitet, nicht im Vorfeld informiert wurde. Diese Selbstentlarvung war überfällig, da sie aufgezeigt hat, was gewisse Volksvertreter unter einer demokratischen Verantwortung verstehen ... wenn es sie kalt erwischt.
Uwe Klasen:
"Er appellierte an die Fraktionen des Stadtrates sich zu beraten, wie solches Verhalten künftig vermieden werden kann." ---- Das tragen und zeigen solch "Verfassungsfeindlicher" Symbole (hier: Antifa-Devotionalien) ganz einfach Unterlassen!
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