Initiative engagierter Bürger der Grafschaft

Präsenz zeigen gegen dreiste Einbrecher

27.10.2015 - 09:48

Grafschaft. Die Zahl der Einbrüche auf der Grafschaft hat sich leider erhöht. Aus diesem Grund haben sich in verschiedenen Orten der Grafschaft Bürger zusammengeschlossen, um mögliche Einbrecher zu stören. Sie sind täglich mit mehreren Gruppen zu unterschiedlichen Zeiten im und um den jeweiligen Ort mit wachsamen Augen unterwegs. Egal, ob es regnet, stürmt oder schneit, sie sind immer präsent. Auch an Weihnachten oder Silvester drehen sie ihre Runden.

In der dunklen Jahreszeit sind die Rollläden früh unten und niemand bekommt mit, was in seiner Nachbarschaft passiert. Auch dann sind die Bürgerhilfen unterwegs, um Einbrecher zu stören.

Die Polizei sieht diese Präsenz durchaus positiv und auch die Gemeinde Grafschaft unterstützt die einzelnen Bürgerhilfen mit Taschenlampen usw. In Esch existiert die Bürgerhilfe bereits seit Februar 2014; dort gab es bislang keinen Tageswohnungseinbruch mehr. Die Bürgerstreife Vettelhoven, die Wachsamen Nachbarn Gelsdorf und die Bürgerhilfe Holzweiler sind diesem Beispiel gefolgt, sind auch in mehreren Gruppen täglich in und um den Ort unterwegs und passen auf. Des Weiteren sind alle Orte über Whats-App miteinander vernetzt, um Auffälligkeiten untereinander weiterzugeben.

In anderen Orten der Grafschaft haben bereits Infoveranstaltungen der Polizei und der Bürgerhilfe Esch stattgefunden, sodass auch dort in der nächsten Zeit Gruppen von wachsamen Bürgern ihre Runden drehen können und bereits jetzt schon aufpassen und Auffälligkeiten melden. Wer Interesse hat, in seinem Wohnort eine Bürgerhilfe aufzubauen oder einmal in der Woche mitzugehen, kann dazu gerne den jeweiligen Ortsvorsteher ansprechen. Diese gute Sache kommt jedem Bürger zugute und deshalb wäre es toll, wenn auch viele Bürger mitmachen.

Alles, was auffällig erscheint, wird der Polizei Ahrweiler unter Tel. (02641) 97 40 umgehend gemeldet. Etliche auffällige Personen oder auffällige Fahrzeuge konnten auf diesem Weg erfolgreich durch die Polizei überprüft und aus dem Ort verwiesen werden. Die Bürgerhilfen greifen niemals selbst ein, sondern verständigen sofort die Polizei, die für alle Hinweise dankbar ist. Es sollte sich deshalb niemand scheuen, bei Auffälligkeiten umgehend die Polizei anzurufen.

Des Weiteren sollte allerdings auch jeder selbst seinen Teil zum Schutz von Haus und Hof beitragen. In der dunklen Jahreszeit empfiehlt es sich, in einen nichteinsehbaren Raum (Räume) eine Lampe mit Zeitschaltuhr aufzustellen. Es ist schnell einmal passiert, dass man vor Einbruch der Dunkelheit nicht zu Hause ist und der Einbrecher sieht sofort, dass das Haus unbewohnt ist. Zusätzliche Fernsehsimulatoren sind auch eine gute Sache. Bei längerer Abwesenheit sollte man auf jeden Fall den Nachbarn Bescheid sagen. Vielleicht findet sich jemand, der sich um den Briefkasten und die Rollläden kümmern kann. Wertsachen kann man in einen Safe bei der Bank lagern.

Spezielle Sicherungen an Türen und Fenster erschweren ebenfalls den Einbruch. In der Regel will der Einbrecher schnell rein und mit der Beute wieder raus. Sind Türen und Fenster genügend geschützt, gibt der Einbrecher auf. Man kann sich auch im eigenen Haus von der Polizei in Sachen Einbruchschutz beraten lassen oder holt sich Informationen auf der Seite http://www.k-einbruch.de/

Die Initiative hofft, dass alle von Einbrüchen verschont bleiben und würde sich über eine große Unterstützung seitens der Bevölkerung freuen, getreu dem Motto: Viele Hände - schnelles Ende. Und ein Spaziergang an der frischen Luft tut immer gut.

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Kommentare
Harald Zobel:
Gute Ideen und Lösungsvorschläge, die in der Pandemie dienlich wären, interessieren viele Menschen nicht. Auch nicht wenn es um Kinder geht. Die physischen und psychischen Spätfolgen, die unsere Kinder durch das Tragen einer "Schutzmaske" erleiden, sind noch garnicht abschätzbar. Die Kritiker des Kommentars von Herrn Dr. Bollinger, glänzen vor allem durch Desinteresse und Halbwissen. Sie leisten hier keinen positiven Beitrag. Es geht wie immer nur um das diskreditieren der AfD, aufgebaut auf abgedroschenen Phrasen. Herr Dr. Bollinger und Herr Bleck sind hervorragende Politiker in Kommunal-, Landes-, und Bundespolitik. Sie interessieren sich noch für die Probleme der Bevölkerung. Was die Politiker der anderen Parteien in den letzten Jahren mit oder ohne "Abschluss" zustande gebracht haben, liest sich wie ein "Schwarzbuch der Politik" !
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.

Auf nach Bayern

juergen mueller:
Was heißt vor Kurzem? Eine mehrtägige Reise ausgerechnet nach Bayern, unter anderem nach Berchtesgaden. Interessant wäre zu erfahren, WER von den durchweg älteren Teilnehmern mittlerweile positiv getestet wurde bzw. entsprechende Symptome aufweist. Nicht immer auf den "Jungen" herumhacken - den "Alten" fehlt es ebenso an Vernunft, Einsicht und Rücksichtnahme. KEINER dieser Unvernünftigen trägt eine Maske, geschweige denn Abstand wird eingehalten. Wenn infiziert - dann bloß nicht jammern.
Baruch Zuckerfeld :
Faktisch haben selbst die Unprofessionelln Ermittlungen seitens der Polizei den Verdacht auf Kindesmissbrauch erhärtet männliche DNA wurde definitiv laut Kriminalbericht und des Arzt Berichts der mir auch vorliegt gefunden so wurden auch Rötungen und Hämatome gefunden fest gestellt zudem sind die Erlebnisse und Schilderungen der kleinen zu Detailgetreu als das man das erfinden würde
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