Allgemeine Berichte | 21.09.2019

Städtische Beigeordnete und Kreisbeigeordnete gratulierten

101. Geburtstag in Stromberg gefeiert

Rudolf Stefan freute sich über Besuch von Judith Lehnigk-Emden und Loni Welllert.Foto: privat

Bendorf. Viel Trubel herrschte im Haus von Rudolf Stefan. Neben Familie und Nachbarschaft hatten sich auch die städtische Beigeordnete Loni Wellert und die Kreisbeigeordnete Judith Lehnigk-Emden angekündigt. Kein Wunder, konnte der Stromberger Senior doch seinen 101.Geburtstag begehen. Das stattliche Alter sieht man ihm wahrlich nicht an und auch wenn sein Gehör ihm Probleme bereitet, ist sein Geist noch hellwach. 1918 in Mähren geboren, war Rudolf Stefan zunächst österreichischer Staatsbürger im Kaiserreich, später wurde er tschechoslowakischer Bürger und schließlich Deutscher, als Böhmen und Mähren 1938 annektiert wurden. Im Zweiten Weltkrieg kam er als Soldat mit einer Verwundung ins Lazarett nach Sayn- bei Spaziergängen lernte er dort seine Ehefrau kennen. Auch aus seiner Kriegsgefangenschaft in Frankreich hatte er beim Geburtstagskaffee noch einige Anekdoten zu erzählen. Dabei beeindruckte er seine Gäste einmal mehr mit seinem guten Gedächtnis. Eine Arbeitsstelle fand er bei der Firma Steuler in Höhr-Grenzhausen, wo er lange im Bereich Qualitätskontrolle tätig war. Der rüstige Jubilar, der auch seine eigene Biographie verfasst hat, liest nach wie vor gerne. Außerdem hat er als Vogelliebhaber nach wie vor einen Blick für das tierische Treiben in seinem Garten. Rudolf Stefan hat vier Enkel und fünf Urenkel.

Pressemitteilung

Stadt Bendorf am Rhein

Rudolf Stefan freute sich über Besuch von Judith Lehnigk-Emden und Loni Welllert.Foto: privat

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