Allgemeine Berichte | 02.11.2019, 12:58 Uhr

Alexander Tutsek-Stiftung fördert weitere drei Jahre lang keramische Bildungseinrichtungen

17 Schüler und Studierende freuen sich über Preisgelder und Stipendien

Die Gewinner erhielten ihre Urkunden im Keramikmuseum Westerwald.Foto: Alexander Schuster
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Höhr-Grenzhausen. Die Alexander Tutsek-Stiftung unterstützt nachhaltig nun schon im vierten Jahr vier Einrichtungen der Forschung und Lehre der Keramik in Höhr-Grenzhausen und Koblenz. Nun freuen sich die keramischen Bildungseinrichtungen, weitere drei Jahre von Fördergeldern durch die Münchner Stiftung profitieren zu können. Die Berufsbildende Schule Montabaur– Außenstelle Keramik, die Fachschulen für Keramik, der WesterWaldCampus der Hochschule Koblenz und der Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau erhalten weiterhin Preisgelder für herausragende Leistungen von Schülerinnen und Schüler wie auch Stipendien für Studierende. Ebenfalls unterstützt die Stiftung die Anschaffung von Geräten und sonstiger Ausstattung, um die Qualität der Lehre und Forschung in allen beteiligten Einrichtungen noch weiter zu steigern. Insgesamt 17 Schülerinnen, Schüler und Studierende durften sich in diesem Jahr über Preisgelder und Stipendien freuen. Sie erhielten ihre Urkunden im Keramikmuseum Westerwald im Beisein zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter der lokalen Wirtschaft, Wissenschaft sowie öffentlicher Institutionen im Keramikmuseum Westerwald.

Bereits im Jahr 2016 hatte der Vorstand der Alexander Tutsek-Stiftung, Maleachi Bühringer, die ersten Stipendien und Preisgelder übergeben. Bei der erneuten feierlichen Übergabe im Keramikmuseum betonte er die Gründe für dieses umfangreiche Engagement: „Das Bestreben der Alexander Tutsek-Stiftung ist es, die unterschiedlichen Ausbildungsstätten keramischer Berufe und Studiengänge vor allem in Deutschland nachhaltig zu stärken. Dabei finden wir die hohe Dichte an Einrichtungen in Höhr-Grenzhausen und Koblenz besonders attraktiv, weshalb wir uns auch für die Fortführung des Förderprogramms entschieden haben. Begabte und engagierte junge Menschen hoffen wir, mit unseren Preisen und Stipendien in ihrer Arbeit zu bestärken.“ Er hoffe, dazu beitragen zu können, dass sich die Studierenden, Schülerinnen und Schüler dank der Zuwendungen besser auf ihre Ausbildung konzentrieren und eventuell weiterführende Programme besuchen können: „Somit verbessern wir auch die Wahrnehmung der Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Keramik und unterstützen die Branche insgesamt“. Prof. Dr. Peter Quirmbach von der Universität Koblenz-Landau fasste die bisherigen positiven Auswirkungen der Förderung zusammen: „Durch die Fördermaßnahmen der Alexander Tutsek-Stiftung konnten wir in Höhr-Grenzhausen und Koblenz eine in Deutschland einzigartige Unterstützung von begabten Schülerinnen, Schülern und Studierenden aller keramischen Fachrichtungen bis hin zum Promotionsstudium realisieren. Die Vorteile einer solchen Initiative bestehen darin, dass hiermit nachhaltig eine enge Verzahnung zwischen wirtschaftlich relevanten Themen und Fragestellungen mit den Ausbildungszielen an den verschiedenen keramischen Ausbildungsstätten erreicht wird.“ Damit könne die Attraktivität innerhalb der keramischen Ausbildungsberufe sichtbar erhöht werden und es zeige sich einmal mehr, wie interessant eine berufliche Tätigkeit in diesem Wirtschaftssektor sei.

Pressemitteilung

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Koblenz - Remagen -

Höhr-Grenzhausen

Die Gewinner erhielten ihre Urkunden im Keramikmuseum Westerwald.Foto: Alexander Schuster

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