Allgemeine Berichte | 15.07.2022

Kreisjägerschaft Ahrweiler hatte Grund zum Feiern

19 Jungjäger mit dem „grünen Abitur“ ausgezeichnet

Bedeutung der weitgerechten Jagd und Erhalt der jagdlichen Bräuche wurden von Birgit Gross hervorgehoben

Beim traditionellen „Jägerschlag“ nahmen 19 Jungjäger im Kloster Marienthal ihre Urkunde zur bestandenen Jägerprüfung, im Volksmund auch „grünes Abitur“ genannt entgegen.  Foto: JOST

Kreis Ahrweiler. Nach zweijähriger coronabedingter Unterbrechung nahm die Kreisjägerschaft Ahrweiler im Rahmen des traditionellen Jägerschlags im Kloster Marienthal 19 Jungjäger in ihren Kreis auf. Nach über zehn Monaten Grundausbildung in Theorie, Praxis und im Schießwesen haben folgende Absolventen des diesjährigen Kurses ihr bestandenes „grünes Abitur“ erhalten: Richard Paul Dörfling (Grafschaft), Stefanie Fürmeier (Grafschaft), Tammo Cornel Happe (Bad Neuenahr-Ahrweiler), Tjede Kaukewitsch (Schalkenbach), Stephan Karl Kindler (Bad Breisig), Judith Kindler (Bad Breisig), Jana Kröger (Dedenbach), Darius Königsberger (Grafschaft), Dr. Richard Loy (Remagen), Christian Mildenberger (Sinzig), Isabel Mundorf (Kirchsahr), Gerrit Olaf Nau (Boppard), Dennis Neu (Bad Neuenahr), Andy Palm (Grafschaft), Yannick Lukas Riedel (Sinzig), Mathis Leon Rothkegel (Adenau), Marcel Schäfer (Rheinbach), Martin Thelen (Ramersbach), Tobias Wronka (Grafschaft).

Außerdem wurden einige Jungjäger der „Corona-Jahrgänge“ 2019/20 und 2020/21 zum Jäger geschlagen: Katharina Gross (Grafschaft), Luisa Polch (Bad Breisig), Thomas Weber (Schalkenbach), Gerd Wasserfuhr (Lind) und Jürgen Schillinger (Kelberg) erhielten nachträglich ihre Jägerbriefe.

Zu den Gratulanten gehörten neben Familie und Freunden auch der Obmann für Junge Jäger, Lars Henscheid, der Obmann für das jagdliche Brauchtum, Peter Nettersheim, Mitglieder des Vorstands und der Prüfungskommission und einige Mentoren. Auch der stellvertretende Kreisjagdmeister Jürgen Kindgen wohnte der festlichen Veranstaltung bei. Die stellvertretende Vorsitzende der Kreisgruppe, Birgit Gross, betonte die Wichtigkeit der waidgerechten Jagd und warb für den Erhalt der jagdlichen Bräuche bei der großen und verantwortungsvollen Aufgabe, die die Jungjäger nun erwarte. Nur in Gemeinschaft könne die Jägerschaft ihre Stärke weiter zeigen, so Gross. Nach dem feierlichen Jägerschlag, den Obmann Peter Nettersheim in bewährter Weise vollzog, wurden die Prüfungsbesten Tammo Cornel Happe und Marcel Schäfer mit einem gravierten Messer ausgezeichnet.

Für die anspruchsvolle Jägerprüfung sei eine gewissenhafte Vorbereitung essenziell. Auch in diesem Jahr hätten sich die Jungjäger wieder auf das Engagement und das Fachwissen eines erfahrenen Mentorenteams verlassen können, dank deren Anleitung erneut weitgehend sehr gute Prüfungsergebnisse erzielt worden seien. Erfreulicherweise hätten in diesem Jahr alle Kandidaten die Prüfung bestanden. Ein herzlicher Dank ging an das Ausbilderteam mit Ralf Bockshecker, André Lüdenbach, Stefan Zavelberg, Frank Breidenbach, Dennis Kribs, Norbert Stockhausen und Patrick Terstegen. Musikalisch begleitet wurde der „Jägerschlag“ von den Jagdhornbläsercorps Hocheifel und Unkelbach.

JOST

Beim traditionellen „Jägerschlag“ nahmen 19 Jungjäger im Kloster Marienthal ihre Urkunde zur bestandenen Jägerprüfung, im Volksmund auch „grünes Abitur“ genannt entgegen. Foto: JOST

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