Allgemeine Berichte | 02.05.2018

Vortrag am 9. Mai und Exkursion am 12. Mai

Aachen zwischen Römerstadt und Kaiserpfalz

Die Halden des jungsteinzeitlichen Feuersteinbergwerks auf dem Aachener Lousberg sind heute noch zu sehen. K.Grewe

Swisttal -Morenhoven. Während der letzten zehn Jahre kam es zu zahlreichen Bodeneingriffen im Zentrum der Aachener Altstadt. Dabei kamen teils spektakuläre Funde ans Licht, die eine Aufwertung der Römerstadt belegen und überraschend neue Einblicke in die karolingische Pfalz Karls des Großen erbrachten. Ein spätrömisches Kastell, eine kaiserliche Bauinschrift sowie ein neu entdeckter Weihebezirk sind die aufregendsten Neufunde zur Römerzeit. Ein Gründungsdatum für die Kirche Karls des Großen (den heutigen Dom), Spuren eines Erdbebens des neunten Jahrhunderts und Hinweise auf weitere Pfalzgebäude stehen im Focus der Aachener Frühmittelalterforschung. Wesentliche Erläuterungen zu diesen Neuerkenntnissen sind Gegenstand von Vortrag und archäologischer Altstadtführung. Mittwoch, 9. Mai um 20 Uhr im kreaforum Swisttal-Morenhoven. Vortrag mit Lichtbildern vom Aachener Stadtarchäologen Andreas Schaub. Samstag, 12. Mai, Abfahrt um 9 Uhr am kreaforum, Rückkehr circa 17 Uhr.

Bus-Exkursion nach Aachen

Vormittags: Führung zu römischen und mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten mit dem Aachener Stadtarchäologen Andreas Schaub. Nachmittags: Spaziergang zu den Resten des jungsteinzeitlichen Feuersteinbergwerks und dem Tranchot-Obelisken auf dem Aachener Lousberg mit Prof. Dr. Klaus Grewe. Karten gibt es beim Vortrag am 9. Mai oder im Internet www.kreaforum.de.

Der Aachener Dom.

Der Aachener Dom.

Die Halden des jungsteinzeitlichen Feuersteinbergwerks auf dem Aachener Lousberg sind heute noch zu sehen. Fotos: K.Grewe

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