Neubau der DRK-Rettungswache in Herschbach

Alles liegt voll im Plan

Die Kostenplanung von etwa 1,4 Mio. Euro wird eingehalten und der der Neubau liegt in der vorgegebenen Frist zur Einweihung, die im Oktober stattfinden kann

03.08.2020 - 13:24

Herschbach. Allen Grund zur Freude hatten die für den Neubau der DRK-Rettungswache in Herschbach Verantwortlichen, als sie sich vor Kurzem zu einer Begehung im Rohbau des neuen Gebäudes trafen. Vom DRK-Rettungsdienst Rhein-Lahn-Westerwald eGmbH waren der Aufsichtsratsvorsitzende Ralf Seekatz und der Geschäftsführer Hubertus Sauer erschienen, Landrat Achim Schwickert, sowie Peter Zimmermann. Weiter waren Klaus Strüder, der Leiter der Rettungswache Herschbach, Ortsbürgermeister Axel Spiekermann, und der Architekt Thomas Schäfer aus Westerburg anwesend. Die Erschienenen wollten sich ein Bild vom Fortschritt der Baumaßnahen durch Augenschein machen, aber auch die Öffentlichkeit von der sinnvollen Verwendung von Steuergeldern informieren.

Die alte Rettungswache in der Bleichstrasse war schon lange nicht mehr den gestiegenen Anforderungen gewachsen, deshalb war ein Neubau unumgänglich. Auch das DRK muss gute Rahmenbedingungen schaffen, um für Personal, Technik und Fahrzeuge entsprechende Standorte zu schaffen. Architekt Thomas Schäfer konnte nicht ohne Stolz berichten, dass die Kostenplanung von etwa 1,4 Mio. Euro eingehalten wird, zudem liegt der Neubau absolut in der vorgegebenen Frist zur Einweihung, die im Oktober 2020 stattfinden kann. Vom Spatenstich im Februar 2020 bis zur Einweihung sind dann lediglich 9 Monate vergangen. Einig waren sich die Erschienenen, dass den Bauausführenden, angefangen vom Architekten und Planer Thomas Schäfer, sowie allen am Bau beteiligten Handwerkern, uneingeschränkte Anerkennung ausgesprochen werden kann.

Der Neubau hat nach Fertigstellung eine Gesamtnutzfläche von etwa 580 m², die von 3.300 m³ umbautem Raum umgeben ist. Im Gebäude stehen nach Fertigstellung die folgenden Räumlichkeiten zur Verfügung: Sozial- und Schulungsräume, Lager- und Geräteräume, Wasch- und Desinfektionshalle, Ruheräume mit Toiletten und Duschen, getrennt nach Geschlechtern, sowie Verwaltungsbüros, und die große Fahrzeughalle. In der Fahrzeughalle können 2 Rettungstransportwagen ( RTW ), ein Krankentransportwagen (KTW), sowie ein Ersatz-RTW abgestellt werden.

Bei der Planung der neuen Rettungswache haben die Planer auch schon weiter gedacht: Sollte es erforderlich sein, aus zurzeit nicht vorhersehbaren Erfordernissen, die Rettungswache zu erweitern, so ist dieser Gedanke bereits in die aktuelle Planung mit eingeflossen.

Im neuen Gebäude werden 11 hauptamtliche Rettungssanitäter/innen ihren Dienst versehen, dazu werden 3 Auszubildende diesen Beruf erlernen. Weitere Ehrenamtliche und Helfer/innen stehen bereit, um zu helfen und zu unterstützen. Ortsbürgermeister Axel Spiekermann zeigte sich sehr erfreut darüber, dass Herschbach als Standort für die neue Rettungswache erhalten bleibt. Die Vereine in Herschbach können sich über eine Mitteilung von Axel Spiekermann freuen, denn er verkündete, dass die alte Rettungswache in der Bleichstrasse in ein „Haus der Vereine“ umgestaltet wird, und somit ein sozialer Treffpunkt in Herschbach entstehen wird.

Klaus Strüder gab noch einige Fakten zum Ablauf in der Rettungswache bekannt. Das Einsatzgebiet der Rettungswache erstreckt sich hauptsächlich in der VG Selters, aber bei Bedarf auch im gesamten WW-Kreis, und den angrenzenden Landkreisen . Im Falle einer Alarmierung muss der RTW spätestens nach 15 Minuten am Notfallort sein.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Minski in der Schauburg

Mittwochskino zeigt auch während der Corona-Krise Filme

Neuwied. Jeden Mittwoch um 20 Uhr laufen im Schauburg-Kino Neuwied ausgewählte Filme im Mittwochskino. Dabei achtet das Minski auf Hygienemaßnahmen, Abstandsregelungen und Maskenpflicht. Trotz Abstand sind bislang immer noch Plätze frei und es können Karten an der Abendkasse erworben werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann Tickets auch im Voraus unter www.kinoneuwied.de online reservieren. mehr...

Corona-Update: Zwei neue positive Fälle und eine genesene Personen in MYK

19 aktive Corona-Fälle in Stadt und Landkreis

Kreis MYK. Es gibt zwei neue positiv auf das Coronavirus getestete Personen im Landkreis Mayen-Koblenz – je eine Person in der Stadt Mayen und in der Verbandsgemeinde (VG) Rhein-Mosel. Genesen ist derweil eine Person in der VG Vallendar. Die Zahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit aktuell bei 19: mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Corona und Karneval - Soll die "Fünfte Jahreszeit" abgesagt/verboten werden?

Ja, zur Sicherheit lieber absagen.
Nein, Karneval kann man auch anders feiern.
Mir egal, ich feiere keinen Karneval.
1603 abgegebene Stimmen
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 
Kommentare
juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlenKommentiert
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.