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Sanierung des Krufter Kirchturms ist unumgänglich

Am Kirchturm nagt der Zahn der Zeit

19.08.2019 - 10:54

Kruft. Erst vor wenigen Tagen wurde der Blitzableiter auf dem frischsanierten Kirchendach der Pfarrkirche St. Dionysius in Kruft angebracht. Jetzt ziert schon wieder ein Baugerüst das Gotteshaus. Dieses Mal ist der 60 Meter hohe Kirchturm das Sorgenkind. „Dass der Turm sanierungsbedürftig war, war allen Beteiligten bewusst“, sagt Karl-Heinz Montermann, Mitglied des Verwaltungsrates. Jedoch sei das Ausmaß der zwingend notwendigen Maßnahmen erkennbar so nicht zu erwarten. Erst durch eine Turmbegehung mit Fachleuten sei das ganze Ausmaß der Schäden sichtbar geworden.

„Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir vermutlich den Turm zuerst renoviert“, sagt Lothar Ott, Mitglied des Verwaltungsrates. „Jetzt müssen wir mit viel Aufwand das frisch renovierte Dach schützen.“ „Um auch diese Maßnahme erfolgreich zum Abschluss zu bringen, gilt es noch einmal alle Kräfte zu bündeln“, betont Montermann. Schließlich gehe es darum, den Bestand des Gotteshauses auch für die nächsten Generationen zu sichern. „Gerade auch mit Blick auf die künftige Großpfarrei Dekanat Andernach-Bassenheim, die Pfarrei der Zukunft, sollten wir von St. Dionysius uns so aufstellen, dass unsere Pfarrkirche optimal saniert in diese neue Zukunft geht. Einen besseren Bestandsschutz gibt es für den Fortbestand unserer Pfarrkirche nicht“, erklärt Montermann die Eile.

Hausherr Pfarrer Norbert Missong betont, dass er sich in Sachen Kirchturm-Renovierung, ebenso wie bei der Dachsanierung, voll und ganz auf die Gemeinde und den Verwaltungsrat verlassen könne. Ohne das große Engagement des Verwaltungsrates seien solche aufwändigen Arbeiten nicht möglich. „Meine Zeit ist durch meine vielfältigen seelsorgerischen Aufgaben in der Gemeinde stark begrenzt.“

„Im Zuge der Kostenermittlung wurden auch Alternativen erörtert“, berichtet Ackermann. So habe man beispielsweise eine kostengünstigere Variante mit einfacher Kirchturmspitze ins Auge gefasst. „Diese sei ja ursprünglich auch einmal vorhanden gewesen“, sagt Ott. Letztendlich habe sich die Mehrheit der angesprochenen Pfarreimitglieder für die Beibehaltung der allseits vertrauten markante Haubenform, der sogenannten „Welschen Haube“ ausgesprochen. „Sie alle wollten das vertraute ortsprägende Bild des Kirchturms nicht missen“, begründet Ackermann.

Nach der bisherigen Kostenschätzung beziffern sich die zu erwartenden Gesamtkosten auf 262.000 Euro. Zwischenzeitlich seien die notwendigen Anträge beim Bischöflichen Generalvikariat in Trier gestellt und von dort bereits genehmigt worden. Das Bistum wird sich mit 157.000 Euro an den Kosten beteiligen. „Unser Eigenanteil beträgt somit 104.800 Euro. Das ist erneut eine gewaltige Summe, die auf die Pfarrgemeinde zukommt“, betont Ackermann. Die gute Nachricht, das der Eigenanteil von 200.000 Euro für die Sanierung des Kirchendaches mittlerweile voll über Spenden aufgebracht werden konnte und auch schon einige zweckgebundene Spenden für die Sanierung des Kirchturms zur Verfügung stehe, mache Mut. „Bisher konnten wir uns in Kruft bei allen Bauvorhaben rund um die Kirche immer auf die großzügigen Spenden der Gemeindemitglieder verlassen“, hofft Ackermann auch für die Sanierung des Kirchturms auf großzügige Spender. Dabei ist sich der Verwaltungsrat, der die Entscheidung über die unumgängliche Kirchturmsanierung zu fällen hatte, bewusst, dass den Pfarrgemeindemitgliedern erneut große finanzielle Opfer abverlangt werden. „Wenn alle mitwirken, die Interesse am Erhalt unserer Pfarrkirche haben, dann sollte auch dieses Problem noch lösbar sein“, zeigt sich Ackermann optimistisch.

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Kommentare
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.

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juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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