Spende der St.-Matthias-Bruderschaft Mayen
Anerkennender Dank und die Suche nach „Mittätern“
Mayen.„Wer nicht mehr alles allein regeln kann, ist auf Hilfe angewiesen“. Mit dieser Überzeugung fand sich vor über 100 Jahren eine ehrenamtliche Helferinnen-Gruppe als „Verein vom guten Hirten“ zusammen, um entsprechende „Nächstenhilfe“ zu leisten. Unter dem jetzigen Vereinsnamen „Sozialdienst katholischer Frauen“ (SKF)“ wird dieser helfende Grundgedanke auch in Mayen mit viel Engagement in entsprechende Hilfsaktionen umgesetzt. Die rührige Mayener SKF-Vorsitzende Marianne Weingart benennt Eigenschaften wie Krankheit, körperliche und geistige sowie seelische Behinderungen der Hilfsbedürftigen, denen sich die SKF-Helferinnen betreuend widmen. So bleibt die Grundüberzeugung der SKF-Gründerin Agnes Neuhaus (1894 – 1844) bis heute als weiterhin praktizierte Botschaft erhalten: „Uns geht es um das Wohl jedes Einzelnen.“ Aktuelle Aktionsziele wie „Sicherstellen der Existenz, Krisen-Intervention. Stabilisierung und Stärkung der Persönlichkeit“ und auch „Corona“ lassen Notwendigkeit und Wert des ehrenamtlichen Engagements der SKF-Akteurinnen zumindest erahnen.
Unterstützung auchfür Schüler und Jugendliche
Spaß haben, kreativ sein, erlebnisreiche Ausflüge machen, gemeinsame Gespräche und stärkende Aktionen sind ebenfalls Erlebnisfelder, die hilfreiche Unterstützung in bestimmten Situationen bieten. Dies gilt nicht nur für Erwachsene, sondere insbesondere für Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familien. Entsprechend betroffene Schulkinder zwischen sechs und zwölf Jahren finden seit 2016 Unterstützung in der Kindergruppe „Lapislazuli“ des Caritasverbandes, zu der weitere Informationen möglich sind unter Tel. (0 26 51) 9 86 91 34 und Mail: pauls-n@caritas-mayen.de
„Therapeutische, heilpädagogische und erlebnispädagogische Hilfen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die zu uns kommen, blicken oft auf eine schwierige Vergangenheit zurück. Diese jungen Menschen dabei zu unterstützen, neue Lebensfreude zu erlangen sowie zu stärken und zu fördern ist eine Aufgaben, der sich der Bernardshof seit vielen Jahren verpflichtet hat. Wir unterstützen die Jugendlichen gezielt dabei, auch die `Sonnenseiten´ des Lebens zu entdecken…“ heißt es im „Leitbild“ des Jugendzentrums Bernardshof in Mayen.
„Wir unterstützen gemeinnützige Zwecke“, zitiert SMB-Brudermeister Rolf Keuser eine Feststellung aus der Satzung der Mayener St.-Matthias-Bruderschaft (SMB MY) bei einem Treffen des SMB-Vorstandes mit Vertretern der vorgenannten Hilfsorganisationen. In diesem Sinne konnten die überreichten Spenden-Schecks zwar einen anerkennenswerten Dank symbolisieren, aber das starke Engagement der „Hilfstrupps“ findet hoffentlich auch weitere „Mitmachtäter“. PRESS
