Allgemeine Berichte | 31.03.2023

Kloster Ebernach

Aufführung des Präventionsprogrammes „Ja und Nein! Und Lass das sein!“

Das Stück möchte Menschen mit Behinderung dabei unterstützen, die eigenen Gefühle wahrzunehmen, zu benennen sowie Grenzen festzulegen, sollten sie überschritten werden. Quelle: Kloster Ebernach

Cochem. Endlich konnte das schon lange geplante theaterpädagogische Präventionsprogramm der Theaterwerkstatt Osnabrück „Ja und Nein! Und lass das sein!“ im Bruder-Jakobus-Wirth Saal in Kloster Ebernach durchgeführt werden. Wegen Corona musste es vielfach verschoben werden, aber jetzt freuten sich die Teilnehmenden über die gelungene Aufführung.

Das Stück möchte Menschen mit Behinderung dabei unterstützen, die eigenen Gefühle wahrzunehmen, zu benennen sowie Grenzen festzulegen, sollten sie überschritten werden. Denn Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung werden besonders häufig Opfer sexueller Gewalt, da Täterinnen und Täter die Beeinträchtigungen dieses Personenkreises sowie bestehende Abhängigkeitsverhältnisse ausnutzen. Hier setzt das theaterpädagogische Präventionsprogramm an.

Um die Identifikation und das Verständnis für die Thematik zu erleichtern, werden an den Lebensalltag in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten angelehnte Spielszenen und Figuren gezeigt. Während der Vorstellung werden die Zuschauer immer wieder mit einbezogen und es wird Raum gegeben, die vorgespielten Szenen nachzuempfinden, zu kommentieren und eigene Erfahrungen einfließen zu lassen.

Gemeinsam mit den beiden Darsteller*innen Tine Hilgert und Rolf Härter wird auch geklärt, wer die nächste Vertrauensperson ist, um die Voraussetzung zu schaffen, bei Grenzüberschreitungen „Nein!“ zu sagen und sich Hilfe zu holen.

„Wir sind froh, dass wir mit der Theaterwerkstatt bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern auf dieses sensible Thema aufmerksam machen und ihr Gefühl der Selbstsicherheit so stärken konnten, zukünftig „Nein“ zu sagen, wenn es erforderlich ist“, so Benjamin Schmidt, Standortleitung Freizeitbüro Franziskaner mobil.

Pressemitteilung des

Kloster Ebernach

Das Stück möchte Menschen mit Behinderung dabei unterstützen, die eigenen Gefühle wahrzunehmen, zu benennen sowie Grenzen festzulegen, sollten sie überschritten werden. Quelle: Kloster Ebernach

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