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Initiative der Caritas will Quartier Mayen-Mitte mitgestalten

Auftaktveranstaltung stellt Ziele vor und lädt zur Mitarbeit ein

Ein Quartierskonzept soll entwickelt und konkrete Maßnahmen sollen erarbeitet werden

16.09.2019 - 11:14

Mayen. Die St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe (St. Raphael CAB) hat mit der Stadt Mayen und dem Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr die Initiative „Mayen-Mitte mitgestalten“ gestartet. Die Initiative wird gefördert aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie. Ziel ist es, die Zukunft des lebenswerten Viertels in der Mayener Kernstadt mitzugestalten. Nach einer ersten Veranstaltung im September sollen jetzt gemeinsam mit weiteren Netzwerk- und Kooperationspartnern ein Quartierskonzept entwickelt und konkrete Maßnahmen erarbeitet werden. So sollen beispielsweise die Nachbarschaftshilfe gefördert, die Versorgungsstrukturen verbessert sowie die Begegnungs-, Beratungs- und Betreuungsmöglichkeiten vor Ort ausgebaut werden. Die Auftaktveranstaltung der Initiative „Mayen-Mitte mitgestalten“ fand kürzlich im Großen Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Mayen satt. Oberbürgermeister Treis zeigte sich bei seiner Begrüßung angetan von der generationsübergreifenden Idee des Projekts. Gleichzeitig wies das Stadtoberhaupt aber auch darauf hin, dass das Vorhaben noch ganz am Anfang steht, und zeigte sich erwartungsvoll, was sich daraus entwickeln wird.

„Vor dem Hintergrund des demografischen und gesellschaftlichen Wandels ist es uns wichtig, die soziale Dienstleistung und Infrastruktur im Quartier sowie die Lebenssituation der Menschen vor Ort weiter zu verbessern. Dafür wollen wir die vorhandenen Kräfte bündeln, bestehende Netzwerke nutzen sowie die verschiedenen ehrenamtlichen, nachbarschaftlichen und professionellen Angebote zusammenführen“, so Heike Becker als Quartiersmanagerin im Altenzentrum St. Johannes. Das zentral gelegene und von der St. Raphael CAB betriebene Mayener Altenzentrum ist einer der Kooperations- und Netzwerkpartner der Initiative. „Mit der Initiative knüpfen wir zugleich an die Ergebnisse der Sozialraumanalyse an, die wir im vergangenen Jahr durchgeführt haben. Dank der Analyse wissen wir nun, welche Bedürfnisse und Wünsche ältere Menschen in Mayen haben und wie entsprechende Angebote gemeinsam mit lokalen Akteuren geschaffen werden können“, so Heike Becker.


Sozialraumanalyse


Die bereits im vergangenen Dezember präsentierten Ergebnisse der Sozialraumanalyse, in deren Mittelpunkt rund 2.500 noch im eigenen Heim lebende Senioren ab 65 Jahren standen, ergab folgende Bedarfe: Barrierefreie Veranstaltungs- und Begegnungsräume in der Stadtmitte, Besuchs-, Begleit- und Beratungsangebote, eine zentrale Information über Dienste und Angebote, eine altersgerechte Gestaltung der Wege und Straßen sowie den Wunsch nach Kooperation. Im Rahmen der Initiative „Mayen-Mitte mitgestalten“ fand bereits ein Informationsabend zum Thema Wohnen im Alter in der Cafeteria „Klosterklause“ im Altenzentrum St. Johannes statt. Durch den Abend führte Marc Battenfeld. Er ist Demografiebeauftragter der Verbandsgemeinde Maifeld und thematisierte Fragen wie: Wo wohnen ältere Menschen heute? Wie hat sich das Wohnen im Alter verändert und welche neuen Wohnformen gibt es?

Nachdem Quartiersentwicklerin Heike Becker die Ergebnisse der Sozialraumanalyse in ihren Grundzügen den eingeladenen Gästen vorgestellt hatte sowie die Ziele des Projektes setzte man sich in vier Arbeitskreisen zusammen, die sich zur Halbzeit neu durchmischten, um in einer Art Zukunftswerkstatt weitere Ideen zu sammeln. Die neu gewonnenen Fragen und Anregungen sollen jetzt aufgearbeitet werden und zu ersten konkreten Projekten führen. „Ohne Kümmerer wird es aber nicht gehen“ so das Resümee einer zufriedenen Quartiersentwicklerin.

WE

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Kommentare
juergen mueller:
Die SPD ist weder sozial noch bunt. Das letzte Aufbäumen einer Partei, der schon lange nichts mehr einfällt, ausser REDEN. Die deutsche Politik allgemein ist letzten Endes gar nicht bereit, um Besserungen zu bewirken - macht was sie will, verpulvert Millionen an Steuergelder - der Dumme ist der Steuerzahler - drückt sich vor ihren Aufgaben, legt ein Showgehabe an den Tag und zwar kommunal, landes- wie vor allem bundesweit, dass es einen nur noch ankotzt. Wie TV-Philosoph Precht mit Recht sagt:"Wir leben in einer (kranken) Gesellschaft, in der die Eliten das untere Drittel aufgegeben haben". Die Zahl der Menschen, die Gefahr laufen, da weiter herunterzurutschen, ist enorm - Dank einer Politikerkaste, die in erster Linie nur an sich denkt - baut sie Scheiße, wird ohne Konsequenz zurückgetreten.
K. Schmidt:
Das Schlimme ist ja eigentlich, dass es vermutlich wirklich eine nennenswerte Zahl von Leuten gibt, die glauben, mit bunten Lichtern in der Hand tatsächlich etwas bewirken zu können. Man könnte genauso gut Aktionen erfinden wie z.B. "Käsebrot für den Weltfrieden", und jeder der morgens ein Käsebrot frühstückt kann sich als Hüter des Weltfriedens feiern. Das ist der Welt und den Kriegstreibern zwar egal, aber fürs eigene Gemüt hat man was tolles auf die Beine gestellt. So wird auch dieser bunte Laternenumzug. Stupide Symbolpolitik, von Menschen die außer solchen Symbolen ansonsten wenig bewirken, gegen Menschen denen die Symbolik am Allerwertesten vorbeigehen wird. So wird die AfD nicht geschwächt, die SPD nicht wieder erstärken, und die Welt nicht verändert.
Stefan Knoll:
Man muß kein Fan der SPD sein, um diesen absolut notwendigen Widerstand gegen die AfD zu unterstützen. Gerade bei der AfD Rheinland-Pfalz potenziert sich stark rechtes Gedankengut und politische Unfähigkeit zur einer höchst gefährlichen Mischung. Genannt seien hier nur die Namen des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge und Justin Cedric Salka, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der AfD Westerwald, die beide im Verfassungsschutzbericht zur AfD erwähnt werden.
Juri Kanzow:
Sie war, trotz anderem Bemühen, nicht echt. Die Gossensprache der Frau Nahles kam unwirklich und gekünstelt herüber - und genau das ist eben nicht das Kennzeichen der echten Gossensprache. Die Frau wollte sich mit der Gossensprache bei den Kleinen Leuten anbiedern. Die aber durchschauten, dass da ein Emporkömmling es in die abgehobene Paukerkommune namens SPD-Führung geschafft hatte und in Wirklichkeit von oben herunter abwimmelte und vernebelte. Den katastrophalen Druck, den die unkontrollierte Einwanderung auf die Kleinen Leute ausübte (ihre bezahlbaren Wohnungen fast weg, ungekannter Konkurrenzkampf um schlecht bezahlte Arbeitsplätze trotz Mindestlohn, Sozialleistungen fast pari für deutsche Malocher und entlegene Einwanderer usw.) hat Frau Nahles konsequent in die rechte Ecke verschoben und das SPD-Desaster damit katalysiert. Der Absturz ins Bodenlose geht für die Partei so lange weiter, wie die genannten Themen auf dem Verbots-Index der Partei stehen.
Wally Karl:
Gott sei Dank!
Horst Daleki :
Ich kenne seit ihrem 17 Lebensjahr sie hat am Ende richtig gemacht leider hat sie meine Wahrung vor den Schmarotzer und Schleimer nicht wahrgenommen.
Uwe Klasen:
In einem Dokument auf der Webseite von AI zeigt diese NGO, dass Objektivität, Wahrheit und Wissenschaftlichkeit für sie keine Rolle spielen, wenn es um Israel geht. Damit ist AI als sogenannte "Menschenrechtsgruppe" gut Aufgehoben unter den Antisemiten dieser Welt!
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