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Comedy-Feuerwerk im Hof der Mayener Genovevaburg

Bei Willi und Ernst blieb kein Auge trocken

Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum sind Welterklärer und gleichzeitig ausgezeichnete Schauspieler

24.08.2019 - 09:00

Mayen. Das Leben könnte so einfach sein – Single, begeisterter Pils-Trinker, Fußballfan und Rentner. Doch was die beiden Erzkomödianten Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum aus dieser überschaubaren und scheinbar langweiligen Ausgangslage machen, ist ganz großes Kino – oder besser gesagt großes Theater.

Im dritten Jahr der Comedyburg fand das Duo, das in Koblenz schon lange Kultstatus genießt, den Weg nach Mayen. „Ich habe sie eingeladen, weil ich gehört habe, dass sie sich auch kritisch gegenüber der Stadt Mayen geäußert hätten“, meinte Intendant Daniel Ris bei seiner Begrüßung augenzwinkernd. Sollte es dadurch Zweifel gegeben haben, ob Willi und Ernst auch in Mayen funktionieren würden, so wurden diese in wenigen Sekunden pulverisiert.

Dabei sind Kirschbaum und Zimmer mehr als reine Comedians. Sie sind Welterklärer und gleichzeitig ausgezeichnete Schauspieler, die sich von reinen Standup-Comedians deutlich unterscheiden. Selbst im Kölner Karneval haben sie sich fest etabliert, wissen aber um die Unterschiede zwischen Karnevalsprogramm und Bühnenshow.

Jedenfalls zeigte sich auf der Bühne der Genovevaburg schnell, warum in Koblenz die Karten für die Veranstaltungen des Kult-Duos immer blitzschnell vergriffen sind. Trotz alledem oder vielleicht gerade deswegen fand in Mayen die Premiere des neuen Bühnenprogramms „Dat Beste un sonst nix!“ statt.


Witzige Dialoge


Herzerfrischende und witzige Dialoge liefern sich die beiden über den ganzen Abend hinweg. Da wird auch schon mal heftig gestritten, um kurz darauf in harmonischer Übereinstimmung die Widrigkeiten der Umwelt zu beklagen. So erfuhr das Publikum beispielsweise, dass der große William Shakespeare bei seinen literarischen Werken unter anderem Zitate von Paul Schockemöhle nutzt und das Zitat „Das ist des Pudels Kern“ den Jacob Sisters zu verdanken sei. So entwickelte sich schnell ein knallbunter Abend mit herrlichen Pointen, die mal aus der Hüfte geschossen scheinen und dann an anderen Stelle mit der gebotenen Vorbereitungszeit serviert mitten ins Humorzentrum treffen. Die Künstler selbst improvisierten dabei aus Leibeskräften und sorgten so dafür, dass das Publikum aus seinen Lachflashs kaum heraus kam. Ob nun die Erzählung von Rotkäppchen fast in einen handfesten Streit ausartete, Zimmer und Kirschbaum als lebensgroße Marionetten agierten oder absurde Rechenbeispiele – die Stimmung stieg minütlich.

Das ganz große Ziel der beiden Rentner war jedoch eindeutig die Partnersuche. Potenzielle, ledige Partnerinnen wurden gleich zu Beginn ermittelt, wobei sich die Favoritin von Willi schnell herauskristallisierte. „Du bist Mäuschen21 aus dem Rentnerchat“, meinte er zu einer Dame aus der dritten Reihe und outete sich selbst als „Frettchen0815“. Sein Partner Ernst gab der Liaison wenig Chancen und bezeichnete seinen Freund als den „Ladenhüter von Parship“. Selbst der abschließende Liebessong für Bärbel aus Ettringen, die Yoga und Brokkoli liebt, reicht nicht aus, um das Singledasein zu beenden. Es reichte jedoch als Schlussnummer aus, um das Publikum im Hof der Genovevaburg förmlich explodieren zu lassen. „Zugabe, Zugabe“ schallte es von den Rängen, und auch diesem Wunsch kamen die beiden Comedians gern nach. Das dürfte zwar kaum über das nicht gefundene Liebesglück hinwegtrösten, aber knapp 500 begeisterte Zuschauer sind eine beeindruckende Bilanz eines einzigen Abends. BLA

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Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.

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juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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