Allgemeine Berichte | 21.10.2019

Erfolgreiche Berufsbildungsabsolventen der Rhein-Mosel-Werkstatt wurden geehrt

„Berufliche Bildung sollte zielgerichtet, passgenau und am Mensch orientiert sein“

Tag der offenen Tür am Sonntag, 10. November

Erfolgreiche Absolventen der Teilqualifikation Stefan Kröber, Frank Nattermann und Martin Schargen.Fotos: privat

Koblenz. Mit den gefühlvollen Worten „Diese Veranstaltung ist eine Wertschätzung für die Leistung, die ihr erbracht habt - nicht nur am Arbeitsplatz, sondern vor allem in der Weiterentwicklung eurer Persönlichkeit“, eröffnete die Moderation Christina Herbst-Wirtz, die feierliche Zeremonie zur Zertifikatsübergabe vor gut 100 Gästen im Foyer der Rhein-Mosel Werkstatt in Koblenz in der Ernst-Sachs-Straße. Besonders herzlich wurde die Koblenzer Bürgermeisterin Ulrike Mohrs von den Anwesenden begrüßt, die schon im letzten Jahr die Ehrung zusammen mit den Verantwortlichen der Rhein-Mosel-Werkstatt vornahm. Mit Spannung hatten die Absolventen dieses Ereignis erwartet. Denn die Zertifikatsübergabe ist der Abschluss ihrer 27 monatigen Ausbildung im Berufsbildungsbereich an den Betriebsstätten Weißenthurm und Koblenz. Von der Arbeitsagentur Koblenz-Mayen war Teamleiter Thilo Knopp angereist, um den erfolgreichen Absolventen zu gratulieren. Während der letzten gut zwei Jahre haben die jungen Menschen mit Handicap wichtige Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen für das weitere Arbeitsleben - innerhalb und außerhalb der Werkstatt - erlangt. Jetzt ist der Weg in die Arbeitswelt geebnet, in der die Auszubildenden ihre Arbeiten fachgerecht und vor allem selbstständig bewältigen können.

Bedeutung der Lossprechung

„Sie sind jetzt nicht mehr Teilnehmer im Berufsbildungsbereich, sondern Mitarbeiter in unseren Werkstätten“, bekräftigte auch Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der Werkstätten, den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Die Bedeutung dieser Lossprechung unterstrich auch Bürgermeisterin Mohrs. Berufliche Bildung sollte zielgerichtet und passgenau auf die geeignete Berufstätigkeit ausgerichtet sein, indem sie der Person das dafür nötige Know-how und die erforderlichen Kompetenzen zur Verfügung stellt. „Ich glaube, das ist hier die letzten 27 Monate gut gelungen.“ Ihr sei es eine große Ehre, den vielen jungen Menschen die verdienten Zertifikate überreichen zu dürfen. Anschließend nahmen die Absolventen einzeln ihre Auszeichnungen aus den Händen der Bürgermeisterin, ihrer „Chefs“ und den Bildungsbegleiter in Empfang. Mit ganz persönlichen Worten stellten sie jeden Einzelnen vor und lobten die individuellen Entwicklungen und Leistungen. Die erfolgreichen Absolventen werden nun in ihren Wunschbereich in der Werkstatt wechseln. Ihren Vorlieben und Fähigkeiten entsprechend arbeiten sie zukünftig beispielsweise in den Arbeitsbereichen Bürodienstleistungsbereich, Metallverarbeitung, Werbetechnik, Montage und Verpackung, Holzverarbeitung oder im Garten- und Landschaftsbau. Einige werden zukünftig auch auf ausgelagerten Arbeitsplätzen tätig sein. Gleichzeitig wurden die erfolgreichen Absolventen von Teilqualifizierungsmaßnahmen ausgezeichnet. Solche Teilqualifizierungen sind abgeschlossene Qualifizierungsbausteine, die der Mitarbeiter mit einer externen Prüfung vor einer Kammer abschließt. Erfolgreich abgeschlossene Qualifizierungsbausteine verbessern die Chancen der Mitarbeiter der RMW für den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Auch diese Absolventen wurden feierlich geehrt.

Vorschau - Tag der offenen Tür

Am Sonntag, 10. November von 10 bis 17 Uhr öffnet die Rhein-Mosel-Werkstatt ihre Werkstatt in Koblenz, Ernst-Sachs-Straße 10 für interessierte Besucher.

Christina Herbst-Wirtz bei der Begrüßung.

Christina Herbst-Wirtz bei der Begrüßung.

Alle Absolventen mit strahlenden Gesichtern.

Alle Absolventen mit strahlenden Gesichtern.

Das Plenum.

Das Plenum.

Erfolgreiche Absolventen der Teilqualifikation Stefan Kröber, Frank Nattermann und Martin Schargen.Fotos: privat

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