Überreichung von Aufzeichnungen des Kath. JGV Niedermendig an Bürgermeister Ammel
Bewegte Jahre von 1845 bis 1949
Mendig. Nachdem der letzte Geschäftsführer des von 1845 bis 1974 bestehenden Katholischen Junggesellenvereins Niedermendig, Lothar Kneifl bei Aufräumarbeiten anlässlich des Verkaufs seines Elternhauses in der Pellenzstraße eine Aufzeichnung von den Aktivitäten des Junggesellenvereins gefunden hatte, übergab er diese zu treuen Händen an seinen Vetter Roland Wilkes.
Dieser übergab dieses geschichtsträchtige Dokument an Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel, der ebenfalls bis zu seiner Eheschließung im Jahre 1974 dem Katholischen Junggesellenverein Niedermendig angehörte.
Bei dem Buch handelt es sich um das Gründungsstatut von 1845 mit den laufenden Mitgliederlisten und Protokollen von Jahreshauptversammlungen sowie genauen Aufzeichnungen von den kriegsbedingten Unterbrechungen. Die Aufzeichnungen enden mit dem Jahr 1949.
Im Gespräch mit Blick aktuell erinnert Roland Wilkes sich noch an die Gründe, die zur Auflösung es Junggesellenvereins führten: „Als 1974 in der Bahnstraße (im Gebäude des heutigen Blumenhauses Geilen) die Diskothek „Take five“ eröffnet wurde, nahm das Interesse der Junggesellen an den gemeinsamen Aktivitäten wie das Treffen in unserem Vereinslokal „Zur guten Quelle“ in der Brunnenstraße merklich ab.
Pächter unseres Vereinslokals, zu dem auch der Festsaal Wölker gehörte, waren Peter und Liesel Ammel, Eltern des heutigen Stadtbürgermeisters Hans Peter Ammel. Damals trafen wir uns jeden Sonntag nach dem Hochamt zum gemeinsamen Frühschoppen und bei dieser Gelegenheit wurden dann weitere Unternehmungen geplant.
Zu den besonderen Ereignissen zählte insbesondere das Junggesellenfest, zu dem u. a. auch die Festumzüge und das „Preis-Fähndelschwenken“ gehörten.“
Mit der Öffnung einer Diskothek änderten sich die Interessen
Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel fügte hinzu: „Auch die anschließenden Tanzveranstaltungen im Festsaal Wölker erfreuten sich großer Beliebtheit. Während die Junggesellen mit ihren Ehrendamen und dem Vorstand zur Fähndelschwenken-Preisverleihung noch einmal zurück in den Saal kamen, war der Saal unmittelbar danach wieder leer, da alle in die Diskothek strömten.
Während bei den Festumzügen die meisten Teilnehmer mit marschierten, fuhren einige Junggesellen mit ihren Fahrrädern, die sie zuvor festlich geschmückt hatten. Der Ehrenvorsitzende wurde dagegen in einer Kutsche gefahren. Obwohl unser Verein 1949 aufgelöst worden war, trafen wir uns noch einige Zeit hin und wieder in lockerer Runde, um die vielen Gemeinsamkeiten noch einmal Revue passieren zu lassen.“
Die offizielle Übergabe des Dokumentes fand vor der im Foyer der Laacher See-Halle hängenden Gedenktafel für die während des Zweiten Weltkrieges Gefallenen bzw. Vermissten statt, bei denen es sich um ehemalige Mitglieder des Katholischen Junggesellenvereins Niedermendig handelte. Auch diese Tafel hat bereits eine eigene Geschichte
. So erläutert Stadtbürgermeister Ammel: „Zunächst hing diese Tafel in unserem Vereinslokal „Zur guten Quelle“, dann hing sie einige Zeit in der Vulkanbrauerei und bei der Einweihungsfeier der Laacher See-Halle erlaubte der damalige Bürgermeister Ludwig Bell, dass die Tafel im dortigen Foyer einen würdigen Platz erhalten solle.
FRE
Die Gedenktafel für die während des 2. Weltkrieges gefallenen bzw. vermissten Mitglieder des Katholischen Junggesellenvereins Niedermendig hat bereits viele Stationen hinter sich.
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