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Klimaschutz hat in der Rhein-Meile hohen Stellenwert

Branchenverzeichnis 2018/19 erstmalig klimaneutral produziert

Branchenverzeichnis 2018/19
erstmalig klimaneutral produziert

Übergabe der Zertifikats-Urkunden an die Vertreter der Mitgliedsstädte (v.l.): Hermann Krupp (Geschäftsführer KRUPP VERLAG), Holger Klemm (Stadt Bad Breisig), Sophie Kessel (Stadt Sinzig), Marc Bors (Stadt Remagen) und Peter Krupp (Geschäftsführer KRUPP DRUCK, Sinzig). C.Fiala, KRUPP VERLAG

02.12.2018 - 14:00

Sinzig. Treibhausgase, vor allem das bekannte CO2, haben durch die Industrialisierung stark zugenommen und weltweit weitreichende Folgen für das Klima. Besonders in diesem Sommer zeigten die lang andauernden hohen Temperaturen und die niedrigen Flusspegelstände durch fehlenden Regen die schleichenden Veränderungen des Klimas.

Beim Einsatz von Energie, beim Verbrauch von Materialien oder beim Transport von Gütern entstehen CO2-Emissionen. Auch die Beschäftigten, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder eigenem PKW zur Arbeit fahren, verursachen Emissionsbelastungen. Rasant ansteigend ist der Anteil, den PCs, Smartphones oder Tablets mit ihrem Stromverbrauch verursachen. Dazu zählt nicht nur der Stromverbrauch sondern insbesondere auch die Energie, die zur Kühlung der riesigen Rechenzentren benötigt wird. Vermeiden und Reduzieren der Treibhausgase stehen daher besonders im Fokus um die Erderwärmung aufzuhalten. Für die bei der Herstellung von Privat- und Geschäftsdrucksachen entstehenden Treibhausgase bietet Krupp Druck in Sinzig eine entsprechende Lösung, die von immer mehr Kunden genutzt wird.


KRUPP VERLAG setzt auf Klimaschutz


Daher hat die Geschäftsführung beschlossen, das Branchenerzei¬chnis Rhein-Meile 2018/19 klimaneutral zu drucken. Im Familienunternehmen denkt man nicht kurzfristig in Quartalsergebnissen sondern langfristig für die nachfolgende fünfte Generation. Die beim Druck der Broschüren entstandenen Treibhausgase hat der Krupp Verlag über ein Gold-Emissions-Zertifikat der Firma Arktik vollständig ausgeglichen. Die Wahl fiel auf ein wegweisendes Projekt in Mali, einem Binnenstaat in Westafrika.


Situation in der Sahelzone


Das Projekt „Brennöfen in Mali“ wird in den Randgebieten von Bamako, der Hauptstadt des westafrikanischen Landes durchgeführt. Mali gehört zu den ärmsten Ländern Afrikas. In der Sahelzone gelegen, besteht über die Hälfte der Landesfläche aus Wüste, welche sich aufgrund von Klimaveränderungen weiter ausbreitet. Auf weniger als einem Fünftel des Landes wachsen überhaupt Pflanzen. Der Kampf gegen die fortschreitende Wüstenbildung sowie den Erhalt der wenigen Waldflächen gehören zu den größten Herausforderungen. Ein zusätzliches Problem ist die Deckung des hohen Brennstoffbedarfs durch Holz. Der Waldbestand nimmt dadurch weiter ab, was für die Bevölkerung zu immer längeren Bezugswegen für die Brennstoffe führt. Viele Bewohner können ihr Holz daher nicht mehr selber schlagen und müssen Holz bzw. Kohle zukaufen. Neben diesen Auswirkungen auf die Umwelt ist auch ein starker negativer Einfluss auf die Gesundheit der Bevölkerung zu beobachten.


Klimaschutztechnologie


Das Kochen auf offenen Feuerstellen stellt besonders für Frauen und Kinder aufgrund der starken Rauchentwicklung ein hohes Risiko für Atemwegserkrankungen dar. Im Rahmen des Projektes werden im Laufe von zehn Jahren über 300.000 effiziente Kochöfen produziert, die deutlich weniger Brennstoff benötigen. Ein Kamineffekt sorgt mit höherer Effizienz für eine sauberere Verbrennung. Bessere Isolierung vermindert die Wärmeverluste. In der Projektlaufzeit werden so jährlich ca. 70.000 Tonnen CO2 eingespart.


Nachhaltige Entwicklung mit Zusatzeffekt


Neben der positiven Wirkung für das Klima schützt das Projekt die Umwelt durch Erhalt des Waldes als wichtigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Die Gesundheit der Bevölkerung profitiert zudem von einer deutlichen Verringerung der Rauchgase. Die Einsparung an Brennstoffen erlaubt es der Bevölkerung, die Zeit, die sonst für das Sammeln von Holz aufgebracht wurde sowie das Geld für den Holzkauf in andere Lebensbereiche zu investieren. Mit der Produktion, der Vermarktung und Wartung der Öfen vor Ort werden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und die wirtschaftliche Entwicklung in den struktur-schwachen Randbezirken gezielt gefördert.


Steter Tropfen höhlt den Stein


Somit kann jedes Unternehmen, jede Organisation aber auch jeder Einzelne bei der Bestellung von Drucksachen mit einer klimaneutralen Produktion einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der Krupp Verlag hat mit der Auflage in Kooperation mit „Rhein-Meile aktiv e.V.“ dazu einen guten Beitrag geleistet. Weitere Informationen zum klimaneutralen Druck erhalten Interessierte unter Tel. (02642) 9783-90 bei Krupp Druck in Sinzig.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

„Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“

JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
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