Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Kostümsitzung der KG „Mir hale Pohl“ Leutesdorf

Bunte Tänze, tolle Reden und gute Stimmung in historischer Stube

Im „Leyscher Hof“ hatten die Pöhler wieder ein tolles Programm auf die Beine gestellt

13.02.2019 - 08:17

Leutesdorf. Am vergangenen Samstag feierte die Karnevalsgesellschaft „Mir hale Pohl“ Leutesdorf wieder ihre große Kostümsitzung im „Leyscher Hof“. Die Elferräte, die den ganzen Abend abwechselnd Sitzungspräsident Torsten Kerres zur Seite standen, marschierten als erste in den gut besetzten Saal. Der Sitzungspräsident und der Präsident der Gesellschaft, Gregor Helmes, begrüßten die Gäste und führten in den Abend ein. „Eigentlich wollte ich in diesem Jahr ein Lied singen“, so Elferratspräsident Thorsten von Strünck, „der Erfolg hätte mir sicher recht gegeben, der Saal wäre leer“. Von Strünck nahm wie jedes Jahr sehr gerne die Aufgabe wahr den Elferrat (hierunter auch Ortsbürgermeister Volker Berg) zu begrüßen. Die Kulisse dieser gestandenen Mannskerle aus dem Leutesdorfer Karneval war dann auch ideal, um Ehrenpräsident Toni Schumacher und das Geburtstagskind Petra Becker mit dem Sessionsorden auszuzeichnen. Dann moderierte Torsten Kerres ein tolles Programm. Teilweise nicht nur von der Bühne aus, sondern aus dem Saal, wo er dann auch stets mit den Gästen in Kontakt war und für das Programm viel Lob und Anerkennung erhielt. Zusammengestellt wurde dieses auch in diesem Jahr wieder vom Zweiten Präsidenten Carsten Zeibig.


Gäste aus der Region präsentierten ihren Können


Den Auftakt der Tanzgruppen machten die „Akro-Teens“ aus Rheinbrohl. Als sogenannte „Eisbrecher“ für den Abend boten sie zur Musik direkt etwas für Augen und Ohren. Wer ist wohl die sexieste Kuh auf dem Lande? Leutesdorf kennt die Antwort: Werner Heinz. Als eine Größe unter den Büttenredner gab er als Kuh Einblicke in sein Liebesleben und auf seinen stolzen Körper. Eine wahre Augenweide. Und wo es dann schon mal gerade um die Landwirtschaft ging, standen die Jungen und Mädchen der Tanzgruppe des Bürgervereins Grün-Weiß Frohsinn aus Neuwied auf der Bühne und präsentierten sich zum Motto „Bauer sucht Frau“ mit einer großen Tanz-Performance mit allen möglichen Liedern zum Thema. Und ganz klar: Am Ende war die Braut gefunden und ohne Zugabe durfte auch diese große Gruppe nicht von der im Verhältnis dann doch eher kleinen Bühnen. Nun kam die große Weltpolitik von Donald Trump bis King-Kong-un (äh Kim Jong-un) auf die Bühne. Markus Schröder, Protokoller der Neuwieder Ehrengarde, verschonte keinen der Mächtigen dieser Welt. Auch die Bad Hönninger Karnevalsgesellschaft war mit einer tänzerischen Abordnung vertreten. Die „Magic Lights“ durften nicht fehlen und präsentierten ihren Tanz.


Angler unter sich


Zum ersten Mal waren Mini (Manfred Kutscher) und Windi (Fredi Winter) in Leutesdorf dabei. Sie sind eine feste Größe der Neuwieder Ehrengarde und konnten in ihrem Zwiegespräch so manches austauschen, was Angler so erleben. Überhaupt die Neuwieder Ehrengarde. Diese war in Leutesdorf wieder bestens vertreten. Gardecorps und ihr Mariechen zeigten ihr Können und so war die Ehrengarde auch mit der später noch aufgetretenen „Traumtänzerkompanie“ mit gleich vier Programmpunkten an diesem Abend beteiligt. Weitere Gäste kamen aber auch aus Dattenberg (Tanzgarde Rot-Weiß der Karnevalsgesellschaft) mit einem traditionellen Gardetanz und von der Rheinbrohler Kolpingfamilie (die „Rheinlichter“). Eine überregional bekannte gemischte Gruppe mit tollen Hebungen und Tanzelementen. Dazwischen Richie XXS: Der selbsternannte „kleine“ Star mit der Ukulele. Er war zum zweiten Mal in Leutesdorf zu Gast und ist nicht nur im Karneval, sondern auf vielen Kleinkunstbühnen in ganz Deutschland zu Hause.

Traditionellen Abschluss des Programmes bildete die „Pöhlergruppe“. Als Männerballett begeisterte sie auch in diesem Jahr ihr Publikum. Dieses Mal zum Thema „Von Rock bis Schlager, wir tanzen alles“. Trainiert wurden die Herren dabei von Anne Schmitz und Sabrina Masberg. Froh waren die Pöhler auch in diesem Jahr über die Unterstützung der Feuerwehr bei der Bewirtung. Am 17. Februar findet als nächster Termin um 15 Uhr wieder der Kinderkarneval statt. Für alle kleinen Narren ein schöner Anlass sich an gleicher Stelle zu treffen und gemeinsam zu feiern.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Pflicht erfüllt!

Landesliga: TSB II – TV Bassenheim II 29:25 (12:13)

Pflicht erfüllt!

Bendorf. Ein vermeintlich leichter Gegner stand bei der Reserve der Turnerschaft Bendorf am Samstag auf der Matte. Denn mit dem TV Bassenheim II gastierte das Tabellenschlusslicht, dass im bisherigen Saisonverlauf erst drei Pünktchen erspielen konnte. mehr...

Jagdgenossenschaft Gackenbach

Der Jagdvorstand wird neu gewählt

Gackenbach. Die nächste Jagdgenossenschaftsversammlung der Jagdgenossenschaft Gackenbach findet am Donnerstag, 14. März um 17.30 Uhr im Gemeindehaus (Im Wiesengrund 1) der Ortsgemeinde Gackenbach statt. mehr...

IHK-Regionalgeschäftsstelle Montabaur

Rechtsberatung für Existenzgründer

Montabaur. Bei der Gründung eines Unternehmens stellen sich unweigerlich zahlreiche rechtliche Fragen. Viele Entscheidungen wollen getroffen werden: Von der Wahl der Rechtsform über die Namensgebung bis hin zur Ausgestaltung von Gesellschafterverträgen. mehr...

RV Rhenus 1910

Neuwahlen und Ehrungen

Andernach. Am Donnerstag, 22. Februar 19 Uhr findet die Jahreshauptversammlung des RV Rhenus 1910 statt. Es steh Neuwahlen und Ehrungen an. mehr...

Anzeige
Politik

Koblenz/Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Prozess gegen die Mitglieder des mutmaßlich rechtsextremen Netzwerks „Aktionsbüro Mittelrhein“ beginnt am Dienstag, 26. Februar. Und das mittlerweile schon zum dritten Mal ganz von vorn. mehr...

 
Sport

Aalborg/Mayen. „Das Siegertreppchen hatte ich fest im Blick,“ betonte Jil Augel vom Sen5 Karate Verein Mayen im Vorfeld der Junioren-Europameisterschaften im Norden Dänemarks. Nach zwei sehr unglücklichen... mehr...

Bertha-von-Suttner-Gymnasium: Jugend trainiert für Olympia - TischtennisteamBvS ist Rheinland-Pfalz-Meister

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“

Andernach. Berlin – das ist der Traum jeder Schulmannschaft, die bei „Jugend trainiert für Olympia“ startet. Nur die Meister der sechzehn Bundesländer ergattern die Fahrkarte zum Bundesfinale. mehr...

Wirtschaft

- Anzeige -Optik Handke feiert Wiedereröffnung mit fetten Kundenvorteilen

Das Sortiment ist noch größer und vielfältiger

Mayen. Nach fünf Wochen intensiver Umbauphase ist es so weit: Mayen`s Optik-Experten feiern die Wiedereröffnung, ihrer rundum modernisierten Geschäftsräume und gemeinsam mit ihnen sechs Filialen von Optik-Handke in Kruft, Neuwied, Münstermaifeld, Andernach, Adenau und Daun. Statt in Sekt und Canapés haben Sabine und Sebastian Handke zu dem besonderen Anlass ganz bewusst in Kundenvorteile investiert:... mehr...

Umfrage

1.000 Euro für jeden - Sollte es ein bedingungsloses Grundeinkommen geben?

Ja, finde ich gut.
Nein, sowas brauchen wir nicht.
Ist mir egal.
Anzeige
 
 
Anzeige
Kommentare
Armin Linden:
Fest steht, das der Kreis AW. mittlerweile bereits das grösste Altersheim im nördlichen RP. darstellt. In der Hoch-Eifel bereitsganze Gebiete "€ntvölkert". Das war vor 3O J. noch anders. Junge Leute - speziell Deutsche - gut ausgebildet, wandern aus. Die Gründe für Insider teils klar. Eine Migration enorm im Zulauf im AW.-Kreis. die Ökonomie des €. bestimmt dort die Einstellung & Gesinnung ! Industrie in MY-KO. auch weit grösser. Ich fürchte, die nächsten 2O J. wird sich vieles ändern. Besonders die völlige Unterschätzung u. das Ausbluten der "Eigenen Systeme" in der Migration. Für "eigene Landsleute u. Studenten" gab es keine Bürgen mit Winke.Winke.Syndrom. Das dürfe u. müsste auch dem BlickAktuell bekannt sein. Soviel Charakter sollte sein. Auch in der Veröffentlichung. A.L.
Armin Linden:
Das Thema, ist + wird in der Zukunft NICHT vom Tische sein. Auch selbst in der CDU gibt es - ausserhalb RP.- genügend Fachleute, die noch in der Realität zu Hause sind. Die Demographie im Kr. AW. ist dermaßen hoch, die Ausdünnung in der Besiedlung (Land) gravierend. In der Eifel, teils "Leer-Raum". In BNA - kaum Kinder u. Jugendliche mehr ! Außer Migration.- Gründe wohl Ökonomischer Natur. Das Kulturprogramm (Rollator-Krankenstühle) ausgerichtet. Der Vorteil Mayen-Koblenz allerdings, wesentlich mehr Industrie & Junge Leute ! Es sind rd. 4 Millionen gut ausgebildete JUNGE Deutsche Mädchen u. Jungs, nach der UNI bereits ausgewandert. Österreich - CH - Alle Nordländer - USA. Man lebt besser. Verdient mehr. Rente Faktor 3-5 ! Medizin (Privat). Nein, für vieles ist es leider zu spät. Der AW-Kreis wird zu den abgehängten einmal zählen. Auch die SPD.FDP wusste es. Sorgte aber für den Aufschwung West.Nord Africa - Maroco -Syrien.Lybien. Damit ist in England jetzt Schluss !
Uwe Klasen:
So sollten Schüler und Studenten für die Zukunft sorgen, mit Erfindungen und guten Ideen das Land und die Menschheit voran bringen und nicht sich instrumentalisieren lassen zum sogenannten "Friday for Future"!
juergen mueller:
Es geht hier nicht um Verteufelung, sondern einzig und alleine darum, dieser Veranstaltung etwas positives abzugewinnen, was ich nicht tue. Anstatt auf die Strasse zu gehen und Transparente hochzuhalten oder Sprüche (wie die von Anne) vom Stapel zu lassen, gibt es in vielfältiger Weise Dinge, etwas für EURE Zukunft zu tun, ohne laut zu werden. Laut ist unsere heutige Jugend eh schon bis zur Unerträglichkeit und zwar ohne positive Ergebnisse. Dass meine Generation eure Zukunft klaut ist ganz einfach nur das Ergebnis von Faulheit beim Denken. Ihr macht es euch zu einfach, wenn ihr denkt, wenn ihr auf die Strasse geht, dass sich dadurch etwas ändert. Steht ihr irgendwann einmal im Berufsleben (oder auch nicht), dann ist für viele von euch nur noch eines wichtig - dass es euch persönlich gut geht ... hierbei an andere zu denken, das ist dann nebensächlich u.egal ... das nennt man fortschreitende negative Entwicklung unserer Gesellschaft im ICH-Denken.
Anne:
Also an alle die schreiben das wir schwänzen. Nein das tun wir nicht! Wir haben unsere Lehrer und Direktoren gefragt und die haben dies ausdrücklich unterstützt und beführwortet. Uns liegt etwas an unserer Zukunft. Wir waren da, Wir waren laut, Weil Ihr unsere Zukunft klaut!
Lara :
Schade, dass die Aktion anscheinend so verteufelt wird. Es geht nicht um Lernverweigerung, sondern darum ein Zeichen zu setzten! Ich finde, dass vier Stunden Unterricht nicht mit dem Einsatz für unsere (!) Zukunft in Relation zu setzten ist. Waren zum allergrößten Teil engagierte Jugendliche, die ein ernstes Interesse haben :-)
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.