Allgemeine Berichte | 21.01.2016

Verabschiedung, Ehrung und Ernennung leitender Notärzte und Organisatorischer Leiter

Dank und Anerkennung für uneigennütziges Engagement

Zwei Notfallmediziner verstärken das ehrenamtliche Katastrophenschutzteam im Kreis

Leitende Notärzte und Organisatorische Leiter wurden ausgezeichnet.  DU

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Für ihren selbstlosen Einsatz im Bereich der medizinischen Notfallversorgung zeichnete Landrat Dr. Jürgen Pföhler kürzlich leitende Notärzte und Organisatorische Leiter aus. Die Feierstunde im historischen Altbau der Kreisverwaltung stand also ganz im Zeichen der Wertschätzung für Menschen, die viele Jahre ehrenamtlich für den Landkreis Ahrweiler tätig waren oder aber erneut die Bereitschaft bekundet hatten, für zehn weitere Jahre im Katastrophenschutz zu arbeiten. Ferner standen Verabschiedungen und Ernennungen auf der Tagesordnung. Landrat Dr. Jürgen Pföhler wies in seiner Ansprache auf den seit dem 1. Januar 2016 gültigen, „Gemeinsamen Alarm- und Einsatzplan Gesundheit“ hin, mit dem es erstmals gelungen ist, im Leitstellenbereich Koblenz einheitliche Alarmschwellen- und Maßnahmen zu definieren. Für die Notärzte und Organisatorischen Leiter bedeutet dies eine klare Regelung, wann alarmiert werden muss. Aufgrund des Alarmstichwortes ist schon bei der Anfahrt bekannt, welche Einsatzmittel gemäß der Alarm- und Ausrückordnung seitens der Leitstelle in Koblenz mindestens entsandt werden. Die ebenfalls vereinbarten Regelungen zur nachbarschaftlichen Hilfe stellen sicher, dass die dem Ereignisort nächstgelegenen Kräfte von der Leitstelle Koblenz alarmiert werden können. Dies alles geschah in enger Absprache mit den benachbarten Landkreisen. Neben Mitarbeitern der Katastrophenschutzorganisationen waren bei der Erstellung des Alarm- und Einsatzplanes auch Vertreter des DRK beteiligt.

„Sie sind immer zur Stelle, wenn ihre Fachkompetenz benötigt wird. Dies gilt insbesondere für die alljährlichen Großveranstaltungen auf dem Nürburgring oder bei „Rhein in Flammen“, aber auch bei sonstigen Einsätzen. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass sie dies in ehrenamtlicher Funktion neben dem normalen Berufsleben absolvieren. So sind die Organisatorischen Leiter in unterschiedlichen Funktionen hauptamtlich beim DRK eingesetzt. Die Ärzte machen dies neben ihrer umfangreichen Arbeit im Krankenhaus oder der eigenen Praxis“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler, der anschließend Dr. Elke Valerius und Gerd Marschall verabschiedete, die aus persönlichen Gründen ausscheiden. Dr. Valerius war seit 2003 als leitende Notärztin im Bereich der Verbandsgemeinde Adenau tätig, Gerd Marschall war seit 2006 als Organisatorischer Leiter unter anderem für die Bereitschaftsdienste auf dem Nürburgring verantwortlich.

Für die langjährige Tätigkeit als Organisatorischer Leiter wurden Marco Schlicht (15 Jahre), Armin Link (20 Jahre) und Lothar Backes (mehr als 20 Jahre) geehrt. Sie erhielten, wie die ausgeschiedenen Ehrenamtler, eine Dankurkunde samt Weinpräsent und erklärten sich bereit, auch zukünftig für zehn weitere Jahre im Katastrophenschutz des Landkreises Ahrweiler mitzuwirken. Die Gruppe der Organisatorischen Leiter wird zudem durch Philipp Radermacher verstärkt.

Mit Dr. Martin Schiffarth und Olaf Perlewitz verstärken zwei weitere Ärzte die Leitenden Notfallmediziner. Dabei wird Dr. Schiffarth im Raum Adenau präsent sein und Olaf Perlewitz den Bereich Mittelahr abdecken.

Leitende Notärzte und Organisatorische Leiter wurden ausgezeichnet. Foto: DU

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Lampionfest in Weißenthurm
Saison Deals
Auszubildende:r im Bereich Fachkraft für Veranstaltungstechnik
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0366#
Tag der Architektur im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr , 27. – 28.06.26
Stellenanzeige Elektroniker/-in
Empfohlene Artikel
Die vulkanische Geschichte der Eifel lässt sich im Lava-Dome spielerisch entdecken. Foto: Dominik Ketz
55

Wer glaubt, Vulkane gäbe es nur auf Island oder in Italien, hat die Rechnung ohne die Eifel gemacht. Im Lava-Dome in Mendig wird schnell klar: Auch hier ging es einst verdammt heiß her! Das Deutsche Vulkanmuseum entführt seine Besucher auf 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte. Klingt staubtrocken? Von wegen! 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte.

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 11
137

Jede Woche präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Foto: Pixabay.com
283

Region. Ob Sport, Kultur, Musik, Brauchtum, Soziales oder Engagement für die Gemeinschaft: Vereine sind das Herzstück unserer Region. Hinter jedem Verein stehen Menschen, die mit Leidenschaft, Zeit und Ideen das Miteinander bereichern. Genau diese Geschichten möchten wir sichtbar machen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Trotz der Hitze: gute Stimmung und Gespräche beim fairen Frühstück vor dem Andernacher Rathaus
127

Fairtrade Frühstück Andernach

Fairtrade Frühstück in Andernach

Andernach. Mit einem fairen Frühstück vor dem Historischen Rathaus hat die Stadt Andernach erneut ein sichtbares Zeichen für mehr globale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum gesetzt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu frühstücken und dabei mehr über die Bedeutung fair gehandelter Produkte zu erfahren.

Von Hans-Georg Hansen aus Andernach

Weiterlesen

Symbolbild.
505

Feuerwehr im Großeinsatz: Brand bleibt unter Kontrolle, Nachlöscharbeiten laufen

20.06.: Großbrand in Niederzissen: Feuerwehr verhindert Flammenübergriff

Niederzissen. Am 19. Juni 2026 geriet ein holzverarbeitender Betrieb im Bereich "Im Stiefelfeld" in Niederzissen in Brand. Um 22:50 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Bei ihrem Eintreffen stand das Gebäude bereits in Vollbrand, und rund 110 Feuerwehrleute sowie andere Hilfsorganisationen nahmen den Kampf gegen die Flammen auf.

Weiterlesen