Allgemeine Berichte | 23.11.2019

Lebendiger Eiffelturm im Klassenzimmer

Das „FranceMobil“ war zu Besuch

Eine ganz besondere Unterrichtsstunde der Französischschülerder Realschule plus Nentershausen

Die spielerische Annäherung an die beiden Länder.Foto: privat

Nentershausen. Französische Songs hören, ein Spiel mit französischen Muttersprachlern spielen – so sah vor kurzem eine ganz besondere Unterrichtsstunde der Französischschüler der Klassen 6-8 der Realschule plus aus.

Anlass war der Besuch des „FranceMobil“: Das sind 12 französische Lektorinnen und Lektoren zwischen 20 und 30 Jahren, die durch ganz Deutschland reisen. Ins Leben gerufen wurde das FranceMobil vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) in Zusammenarbeit mit der Französischen Botschaft. Die jungen Franzosen haben das Ziel, Jugendliche spielerisch für die französische Sprache sowie Kultur zu begeistern und das Interesse für unser Nachbarland zu wecken. Und dabei stand der Spaß ganz im Vordergrund.

Besonders die 6.-Klässler hatten viel Freude beim Darstellen von französischen Wahrzeichen. Ryan als Eiffelturm oder Lina als Mona Lisa – über das gemeinsame Tun mit Händen und Füßen rückte die anfängliche Hemmung, sich in der anderen Sprache auszudrücken, schnell in den Hintergrund. Auch die Achtklässler waren vom Austausch mit den sympathischen französischen Studenten begeistert. Gerade im Dialog mit den etwas älteren Nentershäuser Schülern war es den französischen Gästen ein Anliegen, Ängste und Hindernisse gegenüber Auslandserfahrungen abzubauen – sie stellten zudem zahlreiche deutsch-französische Austausch – und Jugendangebote vor.

Natürlich war dann die auf eine Stunde begrenzte Aktion pro Klassenstufe viel zu kurz. Trotzdem zeigte sich die betreuende Französischlehrerin Susanne Girke-Enkler sehr zufrieden, das Team in diesem Jahr für die Schule gewonnen haben zu können. Sie hofft, dass die Erfahrung, ohne Probleme komplett auf Französisch agieren zu können, die Schüler in ihrer Entscheidung für das Fach weiter bestärkt und motiviert dranzubleiben.

Die spielerische Annäherung an die beiden Länder.Foto: privat

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