Allgemeine Berichte | 12.04.2020, 10:47 Uhr

Osterhochamt im Trierer Dom live übertragen

Die Ostererfahrung steht allen offen

Bischof Ackermann: In der Krise die Kraft von Ostern neu entdecken

Symbolbild. Foto: SBVguenter/Pixabay
326

Trier. Die Erfahrung des auferstandenen Jesus Christus ist kein Privileg der ersten Osterzeugen. Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann im nicht-öffentlichen, aber live übertragenen Osterhochamt (12. April) im Trierer Dom gesagt. Es gehöre zum Wesen der Ostererfahrung, dass sie all denen offensteht, die sich ihr öffnen: „Und damit steht sie auch uns offen.“

Die ursprüngliche Ostererfahrung der Jüngerinnen und Jünger Jesu bestehe darin, dass der Jesus, den sie am Kreuz hatten hängen sehen, sich ihnen als Lebendiger zeigt. Sie seien die ersten gewesen, die die Erfahrung gemacht haben, dass Jesus in neuer Weise lebt und sich in ihrem Leben bemerkbar macht. „Und ihr Auftrag war es, Worte zu finden, um das, was sie erfahren hatten, zu bezeugen und damit anderen die Tür zum lebendigen Jesus aufzustoßen“, erläuterte der Bischof.

Die Ostererfahrung werde greifbar in dem, was schon die ersten Zeugen erlebt haben: in der Erfahrung, von Jesus persönlich gekannt und angesprochen zu sein; in der Erfahrung, einen tieferen Sinn in dem erkennen zu können, was einen umgibt, wenn auch vielleicht erst in Umrissen; und „in der Erfahrung, eine Ermutigung zu erleben, die ich mir nicht einfach selbst zugesprochen habe, sondern die Geschenk ist“. Ackermann betonte, die Kraft des Auferstandenen und damit die Kraft des Osterfestes werde durch die Corona-Krise nicht gemindert. Auch wenn in diesem Jahr „uns so manches von dem versagt bleibt, was wir traditionell mit Ostern verbinden“, werde das Osterfest in seiner Substanz nicht von der Krise „vermiest“. Vielmehr könne die Krise helfen, die Kraft, die im Osterfest steckt, neu zu entdecken: „Ich wünsche es uns.“

Der Bischof verband diesen Wunsch mit einem Zitat von Papst Franziskus. Der Papst hatte in seinem Brief an die Katholiken in Deutschland vom Juni 2019 geschrieben: „Fliehen wir nicht vor der Auferstehung Jesu… Nichts soll stärker sein als das Leben Jesu, das uns vorantreibt.“ Damit sei das Leben Jesu nach Ostern gemeint – „das Leben, das er mit jeder Generation neu lebt“. Und Ackermann deutete den Satz so: „Seien wir bereit, uns von der unbändigen Lebendigkeit des Auferstandenen überraschen zu lassen!“

Pressemitteilung Bistum Trier

Symbolbild. Foto: SBVguenter/Pixabay

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
10

Neuwied/Unkel/Erpel. Die KreisVolkshochschule (kvhs) Neuwied lädt Ende November zu drei vielseitigen Workshops in Unkel und Erpel ein. Den Auftakt macht am Dienstag, 24. November (18:00–21:00 Uhr) in der Stefan-Andres-Schule in Unkel der Kochkurs „Suppen als Vorspeise, zum Sattessen und festlich“ (U351-26-2), bei dem wärmende Rezeptvariationen zubereitet und gemeinsam verkostet werden. Ebenfalls in...

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 30
58

Regelmäßig präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag 2026
"Harald Schweiss"
Steampunk-Abendmarkt "Zeitreise im Lichterglanz
Sessionseröffnung der KG Ringener Wendböggele, 14.11.26
Herbst PR Special KW 45
Goldener Werbeherbst
Stellenanzeige ZFA
Weitere Artikel
Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
445

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

Symbolbild.
2011

Astrologische Vorschau für die KW 46: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 9. bis 15. November 2026 - Zwischen neuen Chancen und unerwarteten Herausforderungen

Die zweite Novemberwoche bringt Bewegung in den Alltag der zwölf Sternzeichen. Während sich in manchen Lebensbereichen neue Möglichkeiten eröffnen, können an anderer Stelle Spannungen und kleine Rückschläge für Unruhe sorgen. Besonders in der Liebe sind Offenheit und Geduld gefragt. Auch beruflich gilt es, Chancen zu erkennen, ohne vorschnell Entscheidungen zu treffen. Gesundheitlich rückt die Balance zwischen Aktivität und Erholung stärker in den Mittelpunkt.

Weiterlesen