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St. Sebastianus Schützenbruderschaft Alzheim 1929 e.V. richtetet das 37. Diözesankönigsfest aus

Ein Fest zu Ehren der neuen Diözesan-Königin

Knapp fünf Wochen ist Teresa Wittig jetzt schon im Amt – und durfte nun zahlreiche Gäste in ihrem „neuen Hofstaat“ empfangen

21.10.2019 - 10:23

Alzheim. Zu einer ordentlichen Krönung gehört eben auch eine ordentliche Zeremonie mit den standesgemäßen Festakten.

Und so begaben sich eine Heerschar an Gästen der Schützenzunft aus Nah und auch Fern nach Alzheim, um die Amtseinführung von Teresa Wittig von der dortigen Schützenbruderschaft Sankt Sebastanius als neue Diözesankönigin mitzuerleben und sie gehörig zu feiern.

Am frühen Morgen startete dieser ehrwürdige Tag in der St. Martins-Kirche in Alzheim los. In einem stimmungsvollen Gottesdienst wurden der sympathischen Jungkönigin vor der gesamten Kirchengemeinde als Zeugin, die Diözesanstandarte verliehen. Die beeindruckende und enorm schwer wirkende Metallkette sowie die wunderschöne Krone waren 2016 feierlich in Kaiseresch gesegnet worden.

Während es zu bei Beginn des Gottesdienstes noch heftig regnete, schien der Wettergott zumindest für den anschließenden Festumzug gnädigerweise eine kleine Pause eingelegt zu haben.

Und so begab sich Diözesankönigin Teresa Wittig mit all ihren Gästen, darunter auch viele Ehrengäste, wie beispielsweise der Mayener Oberbürgermeister Wolfgang Treis, stolz auf den langen Weg durchs Dorf zur Schützenhalle. Als wäre tatsächlich extra nur für diese halbe Stunde der Regenfluss unterbrochen gewesen, erreichten die rund 400 Teilnehmer des langen und beeindruckenden Zuges die festlich geschmückte Schützenhalle Alzheim beinahe trockenen Fußes. Sobald der erste Tross des festlichen Zuges das Festgelände angekommen war, begann der Guss von oben erneut.

Dort oben an der Halle wurde der Tross rund um Anführerin Teresa Wittig bereits erwartet und es galt, nun zuerst einmal die Vertreter der zwölf Bezirksverbände und alle anderen Gäste zu verköstigen. Bevor es dann in den weiteren offiziellen Teil der Feierlichkeit ging.

Oberbürgermeister Wolfgang Treis überbrachte Terese Wittig im Namen der Stadt Mayen herzliche Glückwünsche und zeigte sich sichtlich beeindruckt ob der Leistungen der Diözesankönigin– und das nicht nur wegen ihrer Leistungen am Schießstand. Er betonte daneben vor allem auch ihre Verdienste in der Jugendarbeit und dankte ihr gleichzeitig für diesen Einsatz.


Diözesankönigin möchte das Kinder- und Jugendhospiz Koblenz unterstützen


Teresa Wittig bedankte sich im Anschluss in ihrer emotionalen Rede zunächst bei ihrem Vorgänger, Dirk Schwartz aus Irlich, in dessen Fußstapfen die 21-jährige nun tritt.

Ihr Lob galt dazu auch allen Gästen und ihren Unterstützern und vor allem dabei auch den Vereinsmitgliedern der Sankt Sebastanius Brüderschaft Alzheim e.V., ohne sie wäre dieses Amt, das sie nun ein Jahr lang inne haben wird, sicherlich nicht umsetzbar. Aus einem bloßen Versuch heraus, nach der Art „Hey, ich probier es mal“ gelang es ihr, die Konkurrenz in Paderborn vor ein paar Wochen noch hinter sich zu lassen und sich diesen Titel zu erschießen. Mit diesem Amt verknüpft sie nun auch einen speziellen Auftrag, dessen Botschaft klar ist: innerhalb des gesamten nächsten Jahres setzt sie sich für die jungen Menschen in unserer Gesellschaft ein, die es nicht so gut erwischt haben. Mit ihrer Spendenaktion zugunsten des Kinder- und Jugendhospizes Koblenz will sie helfen, die Welt ein klein wenig besser zu machen und die erkrankten Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit ihren Eltern durch ihre Aktion finanziell zu unterstützen. Dass ihr diese Spendenaktion eine Herzenssache ist, merkt man der jungen Neukönigin an. Daher wird sie bei jeder Gelegenheit versuchen, das ganze Jahr und darüber hinaus, für diese Sache zu werben und viele Gelder dafür zu mobilisieren. Sie selbst hat sich dazu etwas ganz Besonderes einfallen lassen: ihre selbst gefertigten Schiefer-Herzen will sie hoffentlich enorm gewinnbringend für diese Aktion verkaufen.

Bei zwei besonders weit angereisten Gästen bedankte sie sich ebenfalls gebührend: ihre beiden Diözesanskollegen Jan Croonenberg mit Königin Bettina Görtz aus Aachen sowie Andreas Zündorf aus Köln waren extra für Teresas Feierakt angefahren gekommen und freuten sich mit ihr über ihren Sieg beim Bundeskönigsschießen in Paderborn/Schloß Neuhaus, wo Teresa ihren Titel erreichen konnte.

Und um diese Runde komplett zu machen, begrüßte Teresa dann noch den neuen, ebenfalls in Paderborn frisch gekürten Bundesschützenkönig Hans Christian Lummer aus Delbrück mit seiner Königin Gaby.

Bundesmeister Alfred Degen zeigte sich sichtlich stolz über die Ehre, die erste weibliche Diözesankönigin im Bezirksverband Pellenz zu stellen. Scherzhaft fügt er hinzu: „Wir arbeiten an der Frauenquote“.

Auch Brudermeister Helmut Schneider kann es noch gar nicht so recht glauben, dass dieser Tag zu Ehren einer jungen Alzheimerin stattfinden darf. Denn tatsächlich, so Schneider, ist es in unserer Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit mehr, dass sich die jungen Menschen im Ehrenamt engagieren – die Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung steigen und dadurch verlagern sich die Interessen. Die Bereitschaft, sich daher ehrenamtlich einzubringen sinkt.

Teresa Wittig, betont, dass Schützen schon immer Menschen zusammengeführt haben. „Sie treten ein für Fairness, fördern das Brauchtum und leben damit Heimatpflege im besten Sinne“.


Nach dem offiziellen Teil gab es noch diverse Preisschießwettbewerbe


Im Anschluss an diesen offiziellen Festakt hatten die Gäste dann noch Gelegenheit, bei diversen Preisschieß-Austragungen ihr Können unter Beweis zu stellen. Neben dem Ehrenscheiben-Schießen gab es noch ein Preisschießen für Jedermann und Frau. „Dieses Schießen ist heute jedoch Nebensache – heute wollen wir vor allem unsere neue Königin feiern. Und na klar, gehört da der Schießstand auch dazu, ist aber heute nicht so im Mittelpunkt wie bei sonstigen Zusammenkünften“ so Geschäftsführerin Carmen Schwall über die am Nachmittag stattfindenden Wettbewerbe.

Markus Pleinen, 2. Kassierer des Vereines, ist im ganzen Rummel der Veranstaltung sichtlich entspannt. Auch die kurzfristige Organisation des Diözesanköniginnen-Festes machte ihm kaum Kopfzerbrechen, schließlich feierten die Alzheimer in diesem Jahr bereits ein großes Jubiläum.

„Wir waren mit unserer 90 Jahr-Feier im Juli 2019 noch gut in Übung, so dass wir innerhalb dieser wenigen Wochen die Planung für diesen Tag heute gut stämmen konnten“.

Am Ende des Tages sind Wittig und ihr Vereinsvorstand rund um Helmut Schneider sichtlich froh über den gelungenen Tag. „Besser hätte es, abgesehen vom Wetter, nicht laufen können – es wurde gefeiert, getrunken und gegessen und sicherlich die ein oder andere neue Bande innerhalb der Schützenvereine geknüpft. Wir freuen uns nun auf ein ganz besonderes Jahr mit unserer Diözesankönigin.“

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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