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Ministerpräsidentin Malu Dreyer kommt zum landesweiten Ehrenamtstag

Ein Tag für das Ehrenamt

Bad Hönningen erwartet am Sonntag, 25. August, ab 10 Uhr 10.000 Besucher auf den Rheinwiesen

Ein Tag für das Ehrenamt

Zusammen mit Reiner Schmitz begrüßte der Stadtbürgermeister Guido Job Christian Hoch vom SWR (l.) und Steffen Bungert von der Staatskanzlei sowie Jonathan Malkmus vom SWR 4 (r.). Foto: DL

21.08.2019 - 12:00

Bad Hönningen. Seinen letzten großen Auftritt vor der Vereidigung seines Nachfolgers als Bürgermeister hat der Bad Hönninger Stadtchef Guido Job immerhin an der Seite von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und dem Chef des Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch, am Sonntag, 25. August, beim Landesweiten Ehrenamtstag. „Gemeinsam mit Steffen Bungert, dem Referenten der Staatskanzlei-Leitstelle ‚Ehrenamt und Bürgerbeteiligung‘, dem SWR-Abteilungsleiter ‚Regionale Unterhaltung und Filmische Formate‘, Christian Hoch, sowie dem SWR4-Projektleiter Jonathan Malkmus und natürlich mit der Verbandsgemeinde um den Beauftragten Reiner W. Schmitz, die Leiterin des Ordnungsamtes, Monika Kalinowski, den Leiter Abteilung ‚Strukturentwicklung und Tourismusförderung‘, Detlef Odenkirchen, sowie mit unserem Bauhofchef, Heribert Reifert, möchte ich Sie heute über das Programm informieren“, begrüßte Guido Job zahlreiche Pressevertreter im Bad Hönninger Stadtweingut.

Beworben als Austragungsort für den 16. Landesweiten Ehrenamtstag hatte sich die Bäderstadt bereits im Mai 2017 mit einem Schreiben an Malu Dreyer. Bereits im Juli traf die Zusagen ein, nicht zuletzt wohl wegen der anstehenden 1000-Jahr-Feier der Stadt. „An dem zentralen Dankestag des Landes werden viele Menschen nach Bad Hönningen kommen und die Stadt kennen lernen, die sonst wohl nicht hierher gekommen wären. Entsprechend sind wir froh und stolz und danken Malu Dreyer für ihre aktive Unterstützung, natürlich auch der Staatskanzlei und dem SWR“, so Guido Job. Die Organisation für einen solchen Tag könne man nicht aus dem Ärmel schütteln, allein schon nicht hinsichtlich des Sicherheitskonzepts, erklärte er auf den am Tisch sitzenden Leiter der Polizeiinspektion Linz, Eduard Sprenger, hinweisend.


Schönes Ambiente


„Es war eine gute Entscheidung von Malu Dreyer, Bad Hönningen den Zuschlag zu geben. Hier stimmen alle Rahmenbedingungen, die Rheinwiesen sind ein tolles Areal in einem unheimlich schönen Ambiente und die Zusammenarbeit mit der Stadt und der VG war hervorragend“, schwärmte Steffen Bungert. Ohne den SWR aber, der sich mit seiner Aktion „Ehrensache“ seit 2007 am Ehrenamtstag von Rheinland-Pfalz beteiligt, sei die Veranstaltung in dieser Form gar nicht denkbar. Zwischen der SWR4-Bühne, Höhe Schultheißgasse, und der SWR-Bühne am Fähranleger würden sich 76 Organisationen präsentieren. Daneben gebe es die „Blaulichtmeile“ mit Polizei, Feuerwehr, THW und DRK, die nicht nur ihre Fahrzeuge zeigen, sondern auch über das jeweilige Berufsbild informieren würden.

„Ein absolutes Novum ist dieses Jahr das Kinder- und Jugenddorf der Pfadfinder und von ‚prOju‘ mit erlebnisreichen Spiel-Aktionen mitten im Markt der Möglichkeiten, das auch schon am frühen Samstagabend ab 19 Uhr während des Konzertes der Coverband ‚DisCover‘ geöffnet hat. Das passt alles bis hin zur Gastronomie, das ist super rund“, so Steffen Bungert begeistert.

Die Aktion „Ehrensache“, die 2001 ins Leben gerufen wurde, ist eine der wichtigsten und erfolgreichsten Sendungen des Hauses, bei der Menschen ausgezeichnet werden, die sich ehrenamtlich für ihre Mitmenschen, für die Kultur oder für das allgemeine Miteinander einsetzen. „Über die Besucher der Veranstaltung erfahren die Ehrenamtler eine Wertschätzung für ihre geleistete Arbeit. Ohne sie wäre unsere Gesellschaft und unsere Welt um vieles ärmer“, so Christian Hoch.

Die SWR Programmaktion „Ehrensache“ mache auf all das Positive, das durch die Ehrenamtlichen entsteht, aufmerksam, indem öffentlich in Form einer Preisverleihung besonders engagierte Rheinland-Pfälzer gewürdigt und ausgezeichnet werden.


Jury wählte drei Preisträger


„Das von Alexandra Leininger moderierte Programm der Staatskanzlei beginnt um 11 Uhr auf der Fernsehbühne am Parkplatz Fähranleger. Nach Darbietungen der Hönninger KG 1891 des Sonntagschors Rheinland-Pfalz und des Seniorenorchesters Germersheim am Sonntagvormittag, beginnen um 12.30 Uhr auf der Fernsehbühne die Proben für die SWR-Sendung ‚Ehrensache“, die ab 18.05 live mit Moderator Martin Seidler ausgestrahlt wird“, berichtete Christian Hoch. Im Mittelpunkt der Fernsehshow stehen die diesjährigen Preisträger, die eine Jury, der Gabriela Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, Sänger Michael Schulte und Comedian Knacki Deuser angehören, ausgewählt hat. Zu diesen zählen der Verein „KulturKino Kaimt“ aus Zell an der Mosel, Wilfried Kootz aus Bickendorf für sein ehrenamtliches Engagement für die Gemeinde und für den Verein „Special Olympics Rheinland-Pfalz“, in dem er das „Inklusive Medienteam“ gegründet hat sowie der Hobby-Fußball-Club aus Mainz „Ente Bagdad“, der seit 1973 jenseits von Herkunft, Kultur, Hautfarbe, Alter, Religion und sexueller Orientierung Werte wie Toleranz, Respekt, Spaß und Engagement lebt.

„Den Sonderpreis der Ministerpräsidentin überreicht Malu Dreyer persönlich an das ‚Haus der Familie‘ in Bad Bergzabern, eine ehrenamtlich tätige Einrichtung in Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde, in der sich Menschen treffen, generationenübergreifend voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen“, berichtete der SWR-Unterhaltungschef.

Außerdem wählen die Zuschauer der „SWR Landesschau Rheinland-Pfalz“ zusammen mit den Hörern von SWR4 einen fünften Preisträger für den „Publikumspreis der Ehrensache“ aus. Für diesen stellen sich aus unterschiedlichen Teilen des Bundeslandes und aus vielen Bereichen des Ehrenamts zehn Kandidaten zur Wahl. „Von Montag, 19., bis Sonntag, 25. August, kann jeder seine Stimme für ‚seinen‘ Kandidaten auf der Website swr.de/ehrensache abgeben. Und dann wird es spannend, denn wer die meisten Stimmen bekommt, wird erst in der Fernseh-Gala am Sonntagabend bekannt gegeben“, so Christian Hoch, bevor Jonathan Malkmus das Programm auf der SWR4-Bühne kurz vorstellte.


Programm auf der SWR4-Bühne


Dort beginnt der 16. Landesweite Ehrenamtstag um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, offiziell eröffnet wird die Veranstaltung dann von Staatssekretär Clemens Hoch um 10.30 Uhr. Danach übernimmt Christiane Spohn die Moderation und stellt die Aktion „Viele schaffen mehr“,Crowdfunding für gemeinnützige Projekte vor. „Nach dem Interview mit dem Präsidenten des rheinland-pfälzischen Landesmusikrats, Peter Stieber“ ab 11.20 Uhr unterhalten die ‚Magic Lights‘ der Bad Hönninger KG die Zuschauer, ab 12 Uhr gestaltet dann das Bläserensemble der Musikschule ‚Klangwerk‘ das Programm“, so Jonathan Malkmus. Nur 30 Minuten später ist der SonntagsChor Rheinland-Pfalz an der Reihe, bevor Guido Job mit den Neuwieder „Bluesbastards“ auftritt. Um 13.30 Uhr wird dann Ministerpräsidentin Malu Dreyer zum Interview auf der Bühne erwartet, die sich danach auf einen Rundgang über den Markt der Möglichkeiten begeben wird. Während dessen erobert ab 14 Uhr die Gruppe „Of-Course“ der Musikschule Frankenthal die Bühne. „Das Duo ‚Handle With Care‘ der Musikschule Neuwied bringt dann ab 15.15 Uhr Stücke etwa der Beatles und von Pink Floyd zu Gehör, bevor das neunköpfige Flötenensemble ‚Flautosphäre‘ ab 16.15 Uhr das Programm auf der Kulturbühne beendet“, berichtete der SWR4-Projektleiter.

„Wenn das Wetter mitspielt, erwarten wir an die 10.000 Besucher, die natürlich nicht alle mit dem Auto anreisen werden“, so Reiner W. Schmitz. Da sich zwischen dem „Dr. Bunge Weg“ im Norden und dem Weg „Auf dem Plänzer“ im Süden sowie zwischen Hauptstraße und Rheinallee die fahrzeugfreie Zone befindet, können Besucher aus Richtung Neuwied kommend den Bereich am südlichen Ende des Campingplatzes als Parkplatz nutzen, für die aus Norden ankommenden Autofahrer steht der Bereich am Rheinufer bis zur Höhe Dr. Bunge Weg zum Parken zur Verfügung. Die von dem Fahrverbot betroffenen Anwohner sind informiert worden. DL

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Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.

Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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