Mayener St.-Matthias-Bruderschaft
Eindrucksvolle Pilgerreise nach Regensburg
Mayen. Zum 18. Mal veranstaltete die Mayener Sankt-Matthias-Bruderschaft (SMB MY) ihre jährliche Pilger- und Kulturreise. Die führte diesmal in das Regensburger Land, die mit ihrer landschaftlichen Vielfalt Möglichkeiten zur Erholung und zum Kulturgenuss anbietet. Das nahm eine große Pilgergruppe aus der Region gern an. Viele eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten und ein erlebnisreiches Miteinander prägten das „Pilgerprogramm“ in und um Regensburg.
Die mittelalterliche Stadt Regensburg wartete mit einem eindrucksvollen Besuch des Doms St. Peter sowie einer Stadtführung, unterstützt durch zwei Gästeführerinnen, auf. „Unser Dom als weit sichtbarer Mittelpunkt von Regensburg gehört neben dem Kölner Dom zu den bedeutendsten gotischen Kathedralen in Deutschland“, erfuhren die Matthiaspilger über die bedeutendste Kathedrale des Bistums Regensburg, die im südlichen und nördlichen Nebenchor die Ruhestätten bedeutender Bischöfe und eine Allerheiligenkapelle im Domkreuzgang beinhaltet.
In der Nähe des Doms trafen sich die Matthiasfreunde mit weiteren Pilgern aus der Pfarreien-Gemeinschaft Mayen, die zur gleichen Zeit als „Altötting-Pilger“ unterwegs waren. Gemeinsam feierte die große Pilger-Gemeinschaft mit Dechant Matthias Veit und Kaplan Kevin Schirra eine Pilger-Messfeier in der Stiftskirche „Unserer lieben Frau Zur Alten Kapelle“, der ältesten Kirche Regensburgs, die historisch und kunstgeschichtlich zu den bedeutsamsten Gotteshäusern in Bayern gehört. Die dortige „Papst-Benedikt-Orgel“ als Schenkung an den Heiligen Vater aus Deutschland hatte dieser 2006 bei einem Pastoralbesuch in seiner bayrischen Heimat persönlich eingeweiht.
Weitere „geschichtsträchtige“ Besuche der SMB-Pilger waren natürlich auch angesagt. Die Gedenkstätte Walhalla in Donaustauf präsentiert seit 1842 (auf Veranlassung des bayrischen Königs Ludwig I.) bedeutende Persönlichkeiten mit Marmorbüsten und Gedenktafeln.
Auch die Befreiungshalle Michelsberg oberhalb der Stadt Kelheim in Niederbayern wurde im Auftrag von Ludwig I. errichtet - als „Andenken“ an die gewonnenen Schlachten gegen Napoleon während der Befreiungskriege 1813 bis 1815.
Mitten in der Stadt
Die Stadt Wörth an der Donau präsentierte das Schloss Wörth im Renaissancestil als ihr Wahrzeichen auf einem Berg mitten in der Stadt. In Aufhausen erinnerte die Wallfahrtskirche „Maria Schnee“ die Mayener Pilger an ihre „Schafstallkapelle“ mit gleichem geschichtlichen Hintergrund.
Daneben stellte auch der Besuch des Klosters Rohr einen Besuchs-Höhepunkt dar, der vielleicht nur noch mit dem Erleben der Regensburger Domspatzen bei einem feierlichen Domgottesdienst mit Domkapitular Dr. Franz Frühmorgen zu toppen war. Seine Predigt-Worte zur Regensburger „Brückenfestmesse“ konnten die hiesigen Matthiaspilger auch auf ihre eigenen Aktivitäten beziehen: Brücken sind eine Bereicherung. Sie machen Wege zueinander kürzer, überwinden Gräben und Hindernisse und öffnen uns für andere. „Solche mitmenschlichen `Brückenbau-Aktivitäten sind auch möglich bei unserer Kapellenwanderung am Samstag, 7. Juli. Abfahrt ist um 13 Uhr ab der Bushaltestelle Neutor unterhalb der Burgbrücke. Diesmal geht es nach Boos, Münk und Nachtsheim“, so Brudermeister Rolf Keuser. Anmeldungen sind (noch) möglich beim Schuhhaus Steinebach in der Marktstraße 22. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.smb-mayen.de. PRESS
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