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Sanierte und erweiterte Kita „Regenbogen“ in Burgbrohl eingeweiht

„Eine Investition in unsere Kinder ist eine Investition in die Zukunft“

Ortsgemeinde Burgbrohl macht Kita zukunftsfähig

26.09.2017 - 11:40

Burgbrohl. Die Kindertagesstätte (Kita) „Regenbogen“ in Burgbrohl war in die Jahre gekommen und sollte nach den Beschlüssen des Gemeinderates Burgbrohl mit einem Kostenaufwand von rund 500.000 Euro saniert werden. Es zeigte sich jedoch im Laufe der Planungen, dass insbesondere im Bereich des Personals weiterer Raum- und Platzbedarf bestand. So beschloss man seitens der Ortsgemeinde, die Raumplanungen zu überdenken und insbesondere im Obergeschoss (Dachgeschoss) Verbesserungen zu schaffen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. „Die Kita „Regenbogen“ ist jetzt ein Vorzeigeprojekt, auf das andere Träger neidisch sind“, fasste die Leiterin der katholischen Kita gGmbH Koblenz, Martina Clever, die Eindrücke bei der Einweihung der sanierten und erweiterten Kita „Regenbogen“ am 22. September 2017 zusammen. Die weiteren 150.000 Euro haben sich gelohnt, war auch das Resümee der anwesenden Gäste bei der Einweihungsfeier.


Kita „Regenbogen“ ist zu einem Vorzeigeprojekt geworden


Hierzu konnte die Leiterin der Kita „Regenbogen“, Sarah Klein, zahlreiche Gäste willkommen heißen. Unter ihnen weilten neben den Vertretern der Ortsgemeinde Burgbrohl, Ortsbürgermeister Walter Schneider und die Beigeordneten Simone Schneider und Dirk Hansen, auch Bürgermeister Johannes Bell, der Fördervereinsvorsitzende Michael Tinschert, Pfarrer Horst Küllmer, Pater Wolfgang Nick, Architektin Jutta Branczyk auch viele Eltern und Pater Timotheus vom Kloster Maria Laach, der die Einsegnung der sanierten und neuen Räumlichkeiten vornahm.

Die Kindertagesstätte „Regenbogen“ besuchen derzeit 85 Kinder, die in vier Gruppen untergebracht sind (eine Krippen-Gruppe für Kinder von sechs Monaten bis zwei Jahren und drei weitere Gruppen für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren). Betreut werden die Kinder von einem 17-köpfigen Team unter der Leitung von Sarah Klein. Im Team der Betreuerinnen befindet sich auch ein Erzieher sowie ein FSJ’ler (Freiwilliges Soziales Jahr).

Rund fünf Jahre hat es von der Planung bis zur Fertigstellung der Maßnahmen gedauert. Dabei wurden viele Arbeiten während des normalen Betriebs der Kita durchgeführt, was natürlich zu Beeinträchtigungen und Erschwernissen führte. All dies ist jetzt Vergangenheit, wenn in Kürze auch die Restarbeiten durchgeführt sind und die Maßnahme mit einem Kostenvolumen von rund 650.000 Euro abgeschlossen wird. Dann können sich die Erzieher und Erzieherinnen ganz den Kindern widmen in Räumen, die hell und freundlich geworden sind und wo auch Platz für Gespräche untereinander wie auch mit den Eltern ist. Bei den Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten wurden neue Waschräume geschaffen wie auch ein neuer Schlafraum, ein Raum für die Ü3-Kinder, ein Personalraum, der diese Bezeichnung auch verdient, sowie ein Elternsprechzimmer.

Ortsbürgermeister Walter Schneider wies bei der Eröffnung darauf hin, dass mit dieser Maßnahme das Platzproblem an Kindertagesstättenplätzen in der Ortsgemeinde Burgbrohl nicht gelöst sei. „Mit den neuen Räumen wurde kein zusätzlicher Raumgewinn für die Unterbringung der Kinder geschaffen. Wir haben die Anlage lediglich zukunftsfähig gemacht“, stellte Schneider fest und wies auf die Überlegungen im Bereich der Ortsteile Weiler bzw. Oberlützingen hin.

Auch Martina Clever von der Kita GmbH als Betriebsträger fasste zusammen: „Dies ist jetzt eine Zusatzleistung der Ortsgemeinde Burgbrohl insbesondere für die Mitarbeiter.“ Clever lobte das jetzige Raumangebot und wies darauf hin, dass andere Kitas im Hinblick auf die neuen Räumlichkeiten „neidisch“ auf die Kita „Regenbogen“ schauten.


„Eine Einrichtung, in der zu arbeiten es Spaß macht!“


Die Leiterin der Kita „Regenbogen“, Sarah Klein, freute sich auf das Ende der „Dauerbaustelle“. Im Laufe der ursprünglich vorgesehenen Arbeiten sei der weitere Raumbedarf festgestellt worden. „Wenn auch von Beginn der Planung bis jetzt zur Fertigstellung rund fünf Jahre ins Land gezogen sind, so haben wir jetzt eine Einrichtung, die dem Bedarf gerecht wird und in der zu arbeiten es wirklich Spaß macht“, zog sie ein Fazit. Ihr Dank galt aber auch besonders den Kolleginnen und Kollegen, die so manche Beeinträchtigungen während der Bauphasen über sich ergehen lassen mussten.

Ortsbürgermeister Walter Schneider betonte, dass die sehr hohe Investition der Gemeinde nicht leicht gefallen sei. „Aber es ist eine gute Investition. Eine Investition in unsere Kinder ist immer eine gute Sache und eine Investition in die Zukunft“, so Schneider. Sein Dank galt dem Rat der Ortsgemeinde Burgbrohl für die Zustimmung zu dieser Maßnahme und die Bereitstellung der Haushaltsmittel.

Er bedankte sich beim Kita-Team sowie den am Umbau Beteiligten mit Blumen, die von den Beigeordneten Simone Schneider und Dirk Hansen überreicht wurden.

Auch Bürgermeister Johannes Bell war voll des Lobes für diese Investition. Er sah bereits in der Bezeichnung der Kita mit dem Namen „Regenbogen“ eine Besonderheit. Denn schon vom biblischen Gedanken her bezeichne der Regenbogen die Verbundenheit von Gott zu den Menschen. „Die Einrichtung sieht sich als Ergänzung zu der Familie“, wies Bell auf die Bedeutung der Kita hin und endete in seinem Grußwort mit einem chinesischen Sprichwort. Ein herzliches Dankeschön richtete er neben dem Dank an das Kita-Team auch an die Ortsgemeinde Burgbrohl, die die Kinder als sehr wichtiges Element sehe. Der Kita-Leiterin überreichte er zur Einweihung der neuen Räumlichkeiten einige neue Bücher.


Tag der offenen Tür mit buntem Programm


Nachdem die Kita-Leiterin Sarah Klein dem Kita-Team, dem Elternausschuss und dem Förderverein sowie dem Gemeinderat für ihr Mitwirken sowohl bei der Baumaßnahme wie auch durch die Anwesenheit bei der Eröffnungsfeier gedankt hatte, konnten die Räumlichkeiten in Augenschein genommen werden. Es folgte ein Tag der offenen Tür, bei dem es für die Kinder allerlei Programm gab. In Workshops konnten mit Keilrahmen, Lesezeichen sowie am Farbenrad gearbeitet werden. Mit Speisen und Getränken sowie Kaffee und Kuchen war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Um 16 Uhr endete der Tag mit einer großen Zaubershow.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte Pater Timotheus in einem kindgerechten Wortgottesdienst, in dem er das Motto „Der Schirm als Schutz vor Regen und Sonne“ in den Vordergrund stellte, den Segen Gottes auf die neuen Räumlichkeiten erbeten und diese eingesegnet. Bei dem Kindermutmachlied sowie den Liedern „Ein bunter Regenbogen“, „Gott hat alle Kinder lieb“ und „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“ sangen alle Gäste, besonders aber die Kinder, froh und heiter mit, bevor mit den Fürbitten und dem gemeinsamen „Vater unser“ der Einweihungsgottesdienst endete.

WK

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Kommentare

Frühlingsfest

Am Samstag, 18. Mai

Helmut:
Das Fest war bestimmt ein tolles Erlebnis für jung und alt.
Uwe Klasen:
Zitat: „Die teure, symbolträchtige Energiepolitik gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland“ ----- Da hat Herr Tack vollkommen Recht! Konsequent wäre es, wenn denn CO² wirklich zu einer Erwärmung des Weltklimas führen würde, auf eine CO² freie Stromerzeugung aus Kernkraft zu setzen! Und während in Deutschland die Politdarsteller und NGO's hyperventilieren und die angebliche Klimakatastrophe beschwören, ja herbei beten (!), schafft China Tatsachen und plant / baut Weltweit 300 Kohlekraftwerke! Deutschland und dadurch auch die EU werden dadurch, Global gesehen, abgehängt und rangieren unter „ferner liefen“!
Stefanie Stavenhagen:
Die CDU zeigt sich irritiert, dass die SPD das Thema Straßenausbau zum Stausee mittels Unterschriftenaktion noch mal auf die Tagesordnung holt. Der Vorstoß wird mit Verweis auf die finanzielle Problematik der Projektrealisierung als reines Wahlkampfmanöver abgetan. Gleichzeitig wird auch die jahrelange Untätigkeit kritisiert. Interessant ist allerdings, dass die CDU Oberbieber Herrn Löhmar (FWG) als Ortsvorsteherkandidaten unterstützt, der Monate nach der Initiative der Oberbieberer SPD ebenfalls für die gleiche Sache Unterschriften sammelt. Hierzu gab es von CDU-Seite keinerlei Anmerkungen. Vielleicht gab es auch temporäre Gedächtnisverluste, denn 2009 wurde der Straßenausbau in den Investitionsstock des Landes Rheinland-Pfalz aufgenommen. 2011 gab es eine Stellungnahme der Verwaltung zur Aufnahme in die Prioritätenliste. 2018 wurden Gelder für den Investitionshaushalt beantragt. Da hat die Beschäftigung mit dem Thema vielleicht doch nicht die ausreichende Intensität gehabt?!
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