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Gedenken anlässlich des dritten Todesjahres von Peter Bares

Erinnerungen an Peter Bares

06.03.2017 - 08:47

Sinzig. Geboren wurde Peter Bares am 16. Januar 1936 in Essen-Borbeck - gestorben ist er am 2. März 2014 in Sinzig-Bad Bodendorf. Auf dem Friedhof in Sinzig erinnert eine Bronze-Gedenkplatte an ihn.

Der Werdegang Peter Bares nach dem Studium an der Folkwangschule Essen (Hochschule für Musik, Tanz und Sprache) und die Stationen seines musikalischen Wirkens sind bekannt. Als kompetenter Orgelbaufachmann schuf er in Zusammenarbeit mit namhaften Firmen die regional und international anerkannten Orgeln fortschrittlicher Art in Sinzig an St. Peter und in Köln St. Peter (Kunststation). An diesen Orten war er auch ein hoch angesehener Organist neuer Orgelmusik in Gottesdiensten und zahlreichen Konzerten.

Seine Konzerttätigkeit, verbunden mit Fachvorträgen, führte ihn auch ins In- und Ausland. Er gastierte an der Großorgel des Kölner Doms, ebenso an der berühmten Orgel von „Notre Dame“ in Paris, in Warschau und an vielen Orten mehr. Zahlreiche seiner Orgelkonzerte und umfangreiche geistliche Kompositionen sind auf Tonträgern festgehalten. Sein musikalisches Lebenswerk wurde in vielen fachlichen Abhandlungen gewürdigt. Der Nachwelt bleibt es erhalten in der „Sammlung Preußischer Kulturbesitz“ der Staatsbibliothek in Berlin.

Peter Bares Auftreten im Alltag war ohne Geltungsbedürfnis. Seine Sprache war direkt, humorvoll, oft auch spöttisch, aber nie verletzend. In seiner Gedankenwelt war wenig Platz für Kompromisse.

In der Rhein-Zeitung Nr. 300 von Samstag, 24. Dezember 2016, erschien ein Artikel „Die schwingenden Kolosse der Barbarossastadt“. Dazu bedarf es meinerseits weiterer ergänzender Angaben. Nach dem gelungenen Bau seiner von ihm konzipierten modernen Walkerorgel im Jahr 1972 entstanden durch Peter Bares die internationalen Sinziger Orgelwochen. Viele bekannte Orgelkünstler gastierten an der neuen Orgel von St. Peter. Im Laufe der Jahre widmete er sich seinem nächsten Anliegen von St. Peter, dem unvollständigen Geläut. Ihm lag die Harmonisierung des vierstimmigen historischen Geläuts am Herzen. Zielstrebige fachliche Klanguntersuchungen unter Mitwirkung der Glockengießerei Brockscheid aus der Eifel gingen dem späteren tongerechten Guss voraus.

Die fünfte und größte Glocke, die Petrusglocke, war geboren. Seit dem Jahr 1981 vervollständigt sie nun mit ihrer wohlklingenden Dominanz in neu entstandener Harmonie das fünfstimmige Geläut von St. Peter. Das neue Klangvolumen löste damals in Sinzig und Umgebung große Freude aus, heute ist es ein vertrauter Klang. Dieses Werk ist eine weitere rühmenswerte Leistung von Peter Bares für sein Sinzig. Viele eigene Ersparnisse und die Spenden namhafter Förderer ermöglichten erst die Verwirklichung seines Projekts.


Bares frühe Jahre


Im Alter von 24 Jahren wurde Peter Bares als Organist und Chorleiter an St. Peter verpflichtet. Kurze Zeit später wirkte er auch als Chorleiter vorübergehend beim MGV Eintracht Bodendorf. In diesem Männerchor bin ich seit 1953 aktiver Sänger. Durch die Musik lernen wir uns kennen.

Aufgrund meiner Gesangsausbildung wurde ich Solist in seinem Kirchenchor St. Peter in Sinzig. Bei der Aufführung vieler seiner geistlichen Kompositionen und Messgesängen kam ich zum Einsatz. Das von ihm vertonte Weihnachtsevangelium trug ich in den Mitternachtsmetten von St. Peter von 1976 bis 1976 zehn Mal vor. Auch in Bodendorf an St. Sebastianus sang ich sein Weihnachtsevangelium, von 1975 bis 1981. In den erwähnten Jahren war ich am heiligen Abend somit öfters doppelt im Einsatz, in Bodendorf und Sinzig. Peter Bares war mein Begleiter an der Orgel in St. Peter und in anderen Kirchen, bei vielen Gesangsauftritten zu Hochzeitsfeierlichkeiten. Die vorgetragenen klassischen geistlichen Lieder wurden von mir ausgewählt.


Ende der Tätigkeit - letzte Jahre


Im Jahr 1985 endete Peter Bares Tätigkeit als Kirchenmusiker an St. Peter in Sinzig nach 25 Jahren. Er wohnte ununterbrochen, 54 Jahre lang, in Sinzig am Kirchplatz im backsteinernen Haus. Seine letzten vier Lebensjahre, von 2010 bis 2014, verbrachte er pflegebedürftig im Seniorenzentrum Maranatha in Bad Bodendorf. Am 2. März 2014 wurde er im Alter von 78 Jahren in die Ewigkeit abberufen.

Dieter Ameln,

Bad Bodendorf

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Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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