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IG gegen Bahnlärm und -erschütterung e.V. Leutesdorf informiert

Erste Maßnahme aus Machbarkeitsstudie 2014 wurde umgesetzt

Bahn wird in Leutesdorf etwas leiser

Erste Maßnahme aus
Machbarkeitsstudie 2014 wurde umgesetzt

Schienenstegdämpfer sollen die Bahn leiser machen.Foto: privat

18.06.2019 - 15:23

Leutesdorf. Die erste Maßnahme, die in der Machbarkeitsstudie 2014 zur Reduzierung des Bahnlärms für Leutesdorf vorgesehen war, wurde umgesetzt: auf einer Länge von rund 2,2 km wurden in der Ortslage an beiden Schienensträngen sogenannte Schienenstegdämpfer eingebaut. Diese werden direkt am Schienenfuß angebracht. Sie sollen die Schwingungen der Schiene bei Überfahrt eines Zuges reduzieren und damit den Lärm um drei Dezibel reduzieren. Die Maßnahme war zunächst für 2017 geplant, verzögerte sich aber wegen ausschreibungsrechtlicher Probleme. „Das erste Projekt ist jetzt zwar realisiert, auf die weiteren Maßnahmen werden wir aber leider noch etwas warten müssen“, so Erich Schneider, Vorsitzender der IG gegen Bahnlärm und –erschütterung e. V. Leutesdorf. Er bedauert auch noch einmal ausdrücklich, dass bei der angesprochenen Machbarkeitsstudie in 2014 neben dem kompletten Welterbe Oberes Mittelrheintal am unteren Mittelrhein nur die Gemeinden Weißenthurm und Leutesdorf berücksichtigt wurden und eine weitere Studie für das untere Mittelrheintal bisher abgelehnt wird. Die Bürgerinitiativen dieser Region haben sich zum „AK Bahnlärm Rhein/Mosel“ zusammengeschlossen und arbeiten weiter daran, dass auch in den übrigen Orten lärmmindernde Maßnahmen vorgesehen und umgesetzt werden. Für Leutesdorf wäre der nächste Schritt der Bau von drei weiteren Lärmschutzwänden: Bergseitig zwischen Kreuzkirche bis hinter die Einmündung der Straße frontal, ebenfalls bergseitig von der Laurentiusbrücke bis zur Unterführung Große Fährgasse und rheinseitig von der Großen Fährgasse bis zur Unterführung „alte B 42“. Zu dieser vorgesehenen Maßnahme fand eine Informationsveranstaltung statt. Wenn sich zwischenzeitlich aus den betroffenen Bereichen Fragen zur Gestaltung und Abwicklung ergeben, ist die IG Bahnlärm gerne Ansprechpartner.

Zum zeitlichen Ablauf: Nach Einreichung und Prüfung der Unterlagen (2. oder 3. Quartal 2019) beim Eisenbahnbundesamt (EBA) wird durch den Landesbetrieb Mobilität ein sogenanntes Anhörungsverfahren durchgeführt. Für die Dauer dieses Verfahrens schätzt die Bahn einen Zeitraum von 2 bis 2,5 Jahren, sodass nach europaweiter Ausschreibung und Auftragsvergabe mit einem Baubeginn Ende 2023 zu rechnen ist. Die Lärmschutzwände sollen den Lärm in den dann geschützten Bereichen um 10 Dezibel verringern. Als dritte Maßnahme ist bergseitig vom Ortseingang aus Richtung Neuwied bis zur Großen Fährgasse eine Geländerausfachung vorgesehen. Diese ist zwar für 2021 oder 2022 geplant. Laut Aussage der Bahn ist aber noch unklar, ob das vorhandene Geländer stabil genug ist, um schall- und lärmabsorbierende Platten daran anbringen zu können. Die Wirkung der Geländerausfachung würde nach Bahninformationen deutlich über drei Dezibel liegen. „Alles in allem sind wir für Leutesdorf auf einem guten Weg. Für alle Bahnanlieger wird sich aber vor allem relativ zeitnah das verabschiedete Gesetz zum Verbot lauter Güterwagen positiv auswirken“, so Schneider. Ab Herbst 2020 sollen danach in Deutschland nur noch Züge verkehren, mit denen durch Umrüstung eine deutliche Lärmreduzierung erreicht wird. Dies ist insbesondere auch ein Verdienst der Parlamentsgruppe Bahnlärm im Deutschen Bundestag. Die bereits 1996 gegründete IG gegen Bahnlärm und –erschütterung e. V. Leutesdorf, deren erster Vorsitzender Josef Zolk viel Bewegung in die Bemühungen zur Verbesserung der Situation an Bahngleisen brachte, ist weiter Ansprechpartner für die Anliegen der Bahnanwohner. Fragen an und nähere Infos bei Erich Schneider unter Tel. (0 26 31) 7 49 20 oder schneider.leutesdorf@freenet.de.

Pressemitteilung

IG gegen Bahnlärm und -erschütterung e.V. Leutesdorf

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Illegale Hundezucht aufgelöst: 136 Tiere befreit

juergen mueller:
Strafrechtlich und mit aller Härte zur Verantwortung ziehen - richtig.Aber nicht nur das.Jeder,der einen Hund,speziell WELPEN zur "Hundesteueranmeldung" bringt,sollte darüber Auskunft geben MÜSSEN,WOHER und von WEM er diesen "erworben/gekauft" hat,damit "illegale" Mehr-Hundezüchtung/haltung überprüft werden kann.Mir ist nicht bekannt,dass sowohl illegale wie auch legale Hundezüchter in irgendeiner Art u.Weise registriert werden/wurden. Und wieso ist dieser Zustand nicht bereits früher aufgedeckt worden?Eine Hundehaltung diesen Ausmaßes lässt sich doch nicht so einfach übersehen/geheimhalten. Und die überflüssige Wortwahl "Eigentumsrechte" von Herrn Klasen passt mal wieder wie die Faust auf`s Auge - nämlich überhaupt nicht.Diese abnorme Form von Hundehaltung/Hundevermarktung überhaupt mit Eigentumsrecht i.V..zu bringen,ist genauso abnorm wie die weit auszulegende,unzureichende gesetzliche Definierung hierzu.
Brunhilde Hildebrandt:
Ich bin sehr froh und dankbar das es trotz allem Menschen gibt die handeln , wenn sie von solchen Zuständen Kenntnis bekommen. Hochachtung an alle die Helfer und Tierärzte. Die "Halter" sollten strafrechtlich mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden!!
Uwe Klasen:
Hier wurde, zu Recht und zum Tierwohl bzw. Tierschutz, in die Eigentumsrechte der, offensichtlich vollkommen überforderten, Besitzer eingegriffen!
Armin Linden:
Die KV. bildet aus. Eine gute dringliche Sache. Auch viele andere "Behörden" sind tätig. Beamtenanwärter werden gesucht. OK. Rest geht in Verwaltung und Fachabteilungen. Finden die jungen Leute also alle einen Job ? Auch Übernahmen ? Teils werden die Behörden immer weiter "aufgebläht". Die "SGD" in Kob. ist bereits eine Mammutbehörde. Die Rentner werden paralell immer jünger. Die BRD "Gutverdiener". Mit "5O" war man vor Jahren "Alt". Mit "6O" - Uralt. (Deutsche Philosophie des Jugendwahn). Dieser ist vor 2O Jahren vollzogen worden. Alternativ wurde die BA. in Nürnberg "Neu" aufgepumpt. Tatsache. Auch die Jobcenter, feierten sich als zusätzliche "Neue Industrie". Ich frage mich: Wo geht die Reise hier hin ! Wer zahlt das auf Dauer alles ?
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Mitkommentatoren, ich habe nie behauptet was Sie in meinem Kommentar hinein deuten! Es ist nicht mein Fehler, dass Sie sich, ob ihrer fehlerhaften Interpretation einer Aussage oder einer Meinung, Angegriffen fühlen und deshalb empören!
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
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