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St. Martin in unterwegs in Brohl-Lützing

Feuerzauber und Martinswecken

Nach dem Wortgottesdienst machten sich die Kinder mit Laternen auf den Weg

12.11.2019 - 09:47

Brohl-Lützing. Wie in vielen Orten der Region war auch in Brohl – Lützing St. Martin hoch zu Ross unterwegs durch die abendlich dunklen Straßen der Ortsgemeinde. Im Ortsteil Niederlützingen ist dies seit vielen Jahren ein besonderes Event, denn hier sorgt die „Martinsfeuerbaugemeinschaft“ dafür, dass mit einer beeindruckenden Höhe von diesmal gut 16 Metern auf einer Grundfläche von ca. acht mal acht Metern ein Riesenfeuer entsteht. Seit Wochen haben die jungen Leute sich hierfür engagiert, mit Hilfe der Firma Fuchs Stämme in den Boden gerammt und Brennmaterial aufgeschichtet. Die Kinder bastelten parallel dazu an ihren Laternen, und die Erwachsenen freuten sich auf ein Döppekuchenessen, das traditionell im Anschluss stattfindet.

Am Abend formierte sich dann der Zug nach einem Wortgottesdienst in der St. Lambertus Kirche auf dem Raiffeisenplatz, und mit Musikbegleitung ging es einmal durch das Dorf und zum Martinsfeuerplatz auf der Anhöhe zum Rheintal. Hier wurde der Zug mit einem kleinen Feuerwerk begrüßt – eine Neuheit, die seit letztem Jahr die Zugteilnehmer erfreut. Und dann wurde es entzündet, das sicherlich größte Martinsfeuer in der Region. Im Schein des riesigen Feuers sah man leuchtende Kinderaugen, aber auch faszinierte Erwachsene. Neben der Hitze des Feuers gab es heißen Glühwein und Kakao zum Wärmen von innen. St. Martin blieb in respektvollem Abstand, damit das Pferd, ein ausgesprochen schönes Tier aus den Ställen des Bad Breisiger Margarethenhofes, nicht scheute. Die Freiwillige Feuerwehr sorgte mit Begleitfahrzeugen und dem notwendigen Knowhow für die Sicherheit des Zuges und des Feuers, so dass sich alle sicher fühlen konnten. Und das war angesichts dieses Feuers auch notwendig, denn ein bisschen mulmig konnte es einem schon werden. Aber die sichtlich präsente Feuerwehr vermittelte Sicherheit, und darum gebühren ihr und der Martinsfeuerbaugemeinschaft höchsten Respekt, denn auch im Nachhinein ist eine Überwachung der Reste des abgebrannten Feuers auf dem Platz vonnöten. Ebenso lobenswert ist die Mitwirkung der Musiker, die alljährlich in vielen Orten und so auch hier die Züge mit ihren Melodien begleiten und die Zugteilnehmer zum Singen animieren.

Zum guten Schluss konnten alle Kinder sich in der örtlichen Lavahalle ihren „Martinsweck“ abholen, die Ortsbürgermeister Dr. Frank Gondert gern verteilte.

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Es ist löblich, wenn sich Zeitungsredaktionen als Pressestelle der Stadt Bad Breisig zur Verfügung stellen. Es ist nämlich für uns Angehörige die EINZIGE Informationsquelle! Selbst schriftliche Gesuche an den Landrat bleiben ungeachtet unbeantwortet. Das pietätlose Vorgehen und Benehmen der Stadt Bad Breisig ist nicht in Worte zu fassen

Ich schäme mich

Reiner Bermel:
Auf der Kleinkunstbühne Bootshaus fand eine tolle kulturelle Veranstaltung mit Andrea Volk statt. Bei politischem Kabarett werden schon mal Religionen, Männer und Frauen auf die "Schippe" genommen und das ist auch gut so, sonst wäre es keine Satire. Allerdings dabei von Rassismus zu sprechen, ist weit her geholt und entbehrt jeder Grundlage. Frau Volk ist eine mehrfach ausgezeichnete Künstlerin, die ihr Programm schon seit vielen Jahren auf Deutschlands Bühnen zum Besten gibt und, soweit mir bekannt ist, vom Verfassungsschutz nicht überwacht wird. Irgendwie sind Ihre Ausführungen befremdlich und für mich nicht nachvollziehbar. Schauen Sie sich mal die Programme von Mario Barth oder Michael Mittermaier an, da geht die Post ganz anders ab. Es kommt mir so vor, dass Sie, was Satire und politisches Kabarett betrifft, nicht auf dem Stand der Dinge sind. Die Zugabe-Rufe bezogen sich am Ende auf das Programm insgesamt und nicht auf einzelne Passagen. Also, schön bei der Wahrheit bleiben.

In Europa vereint

Jean Seligmann:
"auch Vertreter aller demokratischen Fraktionen des Neuwieder Stadtrates " Hier sei die Frage gestattet, sind denn auch undemokratische Fraktionen im Neuwieder Stadtrat vertreten und wenn ja, wie sind diese dorthin gekommen? Ernannt durch obskure Mächte?
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