Allgemeine Berichte | 16.11.2019, 10:47 Uhr

Freiwillige Feuerwehr Ahrbrück

Fläche hinter Feuerwehrhaus in Eigenleistung gepflastert

Sobald die Kameraden weitere Pflastervorräte „angesammelt“ haben, wollen sie weiter machen.Foto: privat

Ahrbrück. Als das neue Feuerwehrgerätehaus 2016 an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ahrbrück übergeben wurde, glich dieses rundum im Außenbereich einer Baustelle. Große Teile der Außenfläche waren durch den Träger aus Kostengründen nicht gepflastert, sondern mittels einer Lavadecke „verdichtet“ worden.

Diese Lavadecke wurde den Ansprüchen eines modernen Feuerwehrhauses jedoch in keiner Weise gerecht. Durch das häufige Befahren der Fläche, sowie die Kirmes und sonstige Tätigkeiten rund um das Gebäude, wurde diese immer wieder aufgelockert. Die gelockerte Lava wurde über Autoreifen und Schuhe überall dorthin verteilt, wo niemand sie haben will: auf die Straße, auf die Einfahrt vor dem Gerätehaus, und auch in das Gerätehaus hinein. Es bedurfte regelmäßiger Reinigungen der verschmutzten Flächen. Zudem mussten die Kameraden der Feuerwehr die Außenfläche bereits zweimal komplett neu in Eigenleistung mittels der gemeindeeigenen „Rüttelplatte“ verdichten, um diese ansatzweise wieder herzustellen. Um diesen Zustand zu beenden, hatten die Kameraden in den vergangenen Monaten die bekannten Kleinanzeigen-Plattformen im Internet durchstöbert und so aus mehreren Ortschaften der Umgebung Pflastersteine zusammengesammelt, die von anderen Hauseigentümern „zu verschenken“ angeboten wurden.

Ende Oktober hatten die Kameraden dann ausreichend Pflastersteine und Unterbaumaterial „zusammengesammelt“, um zumindest die Fläche hinter dem Gerätehaus herzustellen.

Wehrführer Torsten Claesgens zeigte sich zufrieden: „Dies ist ein Anfang. Die Rückseite unseres Gerätehauses ist für uns Lagerfläche, Aufenthaltsfläche und Nutzfläche in einem. Nun können wir diesen Platz endlich ordentlich nutzen, ohne unser gelagertes Material und unser Gerätehaus mit Lava zu verschmutzen.“

Sobald die Kameraden weitere Pflastervorräte „angesammelt“ haben, wollen sie weiter machen. „Es ist noch reichlich Fläche vorhanden“, so Wehrführer Torsten Claesgens.

Sobald die Kameraden weitere Pflastervorräte „angesammelt“ haben, wollen sie weiter machen.Foto: privat

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