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Segelfluggruppe Wershofen hatte zum Flugplatzfest eingeladen

Gäste genossen Fliegerromantik beim nostalgischen Frühstück

Zahlreiche Besucher bestaunten historische Maschinen - Rundflüge waren viel gefragt

07.09.2016 - 16:25

Wershofen. Auf dem größten Segelflugplatz in der Region hatte die Segelfluggruppe Wershofen mit dem Vorsitzenden Christian Grau am Wochenende wieder zum beliebten Flugplatzfest eingeladen. Rund 150 Mitglieder zählt der Verein, von denen immerhin etwa 80 aktiv den Flugsport mit den vereinseigenen Segel-, Ultraleicht- und Motor-Sportflugzeugen ausüben.

Am Wochenende waren die Aktiven allerdings eher am Boden anzutreffen, da jede Hand gebraucht wurde, um sich um die Zuschauer zu kümmern. Da waren auch Hallen und Hangar ausgeräumt, um für die langen Theken mit Kuchenbüffet, Spießbraten, Currywurst und Getränke Platz zu schaffen. Direkt vor dem Eingang lockte ein Flohmarkt, und wer sich zum Kauf von Losen für die Tombola entschloss, konnte mit etwas Glück sogar das Flugplatzfest beim Rundflug von oben betrachten.

Am Samstag bot der Himmel bestes Flugwetter, und bei strahlendem Sonnenschein hatten sich auch Tausende auf den Weg gemacht, um das Flugplatzfest zu besuchen und hautnah dabei zu sein bei Start und Landung der Flugzeuge, die im Lauf des Tages den Flugplatz anflogen. Für die Fluglotsen auf dem Tower gab es viel zu tun, da rund 250 Flugbewegungen registriert wurden, und die Augen der Besucher waren immer in Bewegung, wenn sie den Himmel nach weiteren Flugzeugen absuchten.


80 historische Flugzeuge aus ganz Europe


Beim nostalgischen Fliegerpicknick konnten sich Besucher am Anblick der rund 80 historischen Flugzeuge aus ganz Europa erfreuen. An die Oldtimerpiloten wurden im Rahmen des Treffens Preise vergeben – für den weitesten Anflug an José Lois Olíaz Sánchez und Sohn José Lois Olíaz Arce, die mit einer Cessna Bird Dog 1380 Kilometer aus Madrid in einer Gesamtflugzeit von 13 Stunden zurückgelegt hatten und sicher auf dem Eifelflugplatz gelandet waren. Mit dem ältesten Flugzeug, einer Focke-Wulff Stieglitz Baujahr 1940, war Uli Schmitt aus Aachen unterwegs sowie Jan Vlasveld aus Seppe, Niederlande, mit einer Cessna Bird Dog Baujahr 1951. Für das passendste Outfit zum nostalgischen Flugzeug wurden Franz Fiekers und Elmar Lüttgen aus Nörvenich mit zwei Piper PA-18 Baujahr 1954 in Lackierung der deutschen Luftwaffe, wo dieser Typ als Schulflugzeug eingesetzt wurde, ausgezeichnet. Der Sonderpreis für die schönste Cessna C120/140 der „International C120/140 Association“ ging an Klaus Bachmann mit einer C140 Baujahr 1946 aus Bad Neuenahr-Ahrweiler.


Ausblicke vom Radioteleskop bis zum Nürburgring


Aber auch das große Angebot an Mit- und Rundflügen hatte seinen Reiz, da bei klaren Sicht aus luftiger Höhe die Heimat ganz nah schien. Der Rundflug mit dem Großdoppeldecker der Antonov AN-2 war ein einmaliges Erlebnis, um die Eifellandschaft vom Radioteleskop bis zum legendären Nürburgring aus der Luft zu betrachten. Mitflugmöglichkeiten gab es auch im Doppeldecker Tiger-Moth aus den 30er-Jahren, der Ryan PT-22, ebenfalls aus den 30er-Jahren, oder der Chipmunk aus den 40er-Jahren, die nahezu durchgängig ihre Rundflüge anboten. Wer es etwas ruhiger haben wollte, stieg ins Kunstflugzeug oder in „normale“ Motorsegler, Motordrachen, Ultraleicht- und Sportflugzeug ein und genoss die Fernsicht bei wolkenlosem blauem Himmel.


Formationen zeigten faszinierende Flugfiguren


Für alle, die lieber Boden unter den Füßen spüren wollten, gab es zahlreiche Flugvorführungen, die immer wieder die Blicke an den Himmel zogen. Vielbeachteter Höhepunkt des Flugprogramms war die Vorführung des Fieseler Storchs, Kurzstartflugzeug der Deutschen Luftwaffe von 1943, geflogen von Clemens Rüb aus Bonn, sowie die Warbird-Formation von Remko Sijben und Hanno Wesdorp mit den Weltkriegsflugzeugen Stinson AT-19 Reliant, Baujahr 1943, und North American AT-6A Texan, Baujahr 1942. Aber auch das Mini-Flugzeug Cricri von Johann Knittel aus Koblenz, das kleinste zweimotorige Flugzeug der Welt, wurde bei seinen Flugkünsten in der Luft beobachtet. In toller Formation setzten sich die sechs Flugzeuge aus Spanien, Italien, Österreich und Frankreich der „International Bird Dog Association“ in Bewegung und demonstrierten gekonnt ihren Flug, wie alle Vorführungen immer mit dem nötigen Sicherheitsabstand zu den Festbesuchern, die dicht gedrängt an den Absperrungen standen.

Auch wenn am Sonntag hin und wieder Regenschauer einsetzten und die Besucher Schutz in den Hallen suchten, nutzten die Flugzeuge doch die längeren Trockenphasen für ihre Demonstrationen und Rundflüge, sodass Veranstalter und Gäste voll zufrieden waren. Auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau Guido Nisius besuchte das Flugplatzfest und ließ sich den Flugbetrieb vom Vorsitzenden Christian Grau vom Dach des Towers erklären.

Wer beim Fest Flugplatzatmosphäre geschnuppert hat und sich für den Segelflugsport interessiert, kann sich sogar zu einem Schnupperkurs bei den Segelfliegern in Wershofen anmelden, und vielleicht wird sogar mehr daraus.

UM

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Kommentare
juergen mueller:
Frau Esken u.Erfahrung? Die SPD u.gute Umweltentwicklungen u.sozial verträglicher Klimaschutz schon "immer" eine Herzensangelegenheit? Seit wann das denn?Schon mal besser gelogen. Es ist nicht zu fassen,mit welcher Abgebrühtheit man sich hier noch als glaubhaft verkaufen u.aus dem roten Scherbenhaufen noch ein einigermaßen ansehnliches Puzzel machen will.Anstatt sich die Glaubensfrage selbst zu stellen,wird weiter lustig polarisiert u.an für die mit sozialen Unwahrheiten zu fütternde Bevölkerung gearbeitet.Sozial u.christlich sollte die SPD aus ihrem Wortschatz einfach streichen.
Uwe Klasen:
Schon zweimal startete der Sozialismus in Deutschland " ... in die neue Zeit" und endete Tragisch!
juergen mueller:
Bei all dieser Lobhudelei wird wohl vergessen,dass durch SchuWi Koblenz in eine Schuldenfalle geraten ist,von der sie sich bis dato u.bis in die Zukunft nicht erholen wird.Auch unvergessen sollte sein,dass er Widerstände aus der Bevölkerung als "Blödsinn" abgetan hat.Und ja,zu seiner Zeit als OB durchgeboxte Projekte haben Koblenz auch geschadet.Apropo Umweltamt - eine Phantombehörde,deren Berechtigung über Jahrzehnte man als überflüssig bezeichnen kann,da sie in Sachen Umwelt total versagt hat.Vermessen u.voreingenommen ist zu behaupten,in seiner Amtszeit habe eine wohltuende/offenherzige Identifikation der Koblenzer Bevölkerung mit ihrer Heimatstadt stattgefunden.Ich finde,dass hier ein Mensch seine Arbeit gemacht hat nach dem Motto:"Mein Wort ist Gesetz",nach seinen Vorstellungen,keine Widerstände duldend,schon garnicht aus der Bevölkerung.Unter "etwas besonderes u.unverzichtbar" stelle ich mir etwas anderes vor.Es fehlt nur noch,dass Hofman-Göttig ebenfalls Ehrenbürger wird.
Christian S.:
Ich lebe seit Jahren in den USA. Eigentlich wollte ich zurückkehren nach Deutschland. Aber mir wird himmelangst bei diesen Entwicklungen. Ich fühle mich nicht mehr sicher bei meinen Besuchen in Deutschland. Es wird immer meine Heimat bleiben, doch eine die ich nicht wiedererkenne.
Karl:
Ein Deutschland in den wir gut und gerne leben!!!! Es kotzt einen an. Es wird einfach alles hingenommen!
Donald Trump:
An solche Vorfälle müssen wir uns erinnern, wenn wir auf dem Weg zur Wahlurne sind.
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