Karneval im Sommer – Auftakt zur Jubiläumsfeier

Ganz Bendorf im BRINGS-Fieber

Die Kölsche Rockband spielt vor ausverkauftem Haus

29.05.2017 - 09:21

Bendorf-Stromberg. Die Idee entstand schon 2014, im Januar letzten Jahres unterzeichnete dann der Vorstand der GSK Stromberg den Vertrag mit der Kölner Band „Brings“, damit stand der Top-Act für den Auftakt zum großen Jubiläumswochenende der Gemeinschaft Stromberger Karneval 1973 e.V. fest. Die GSK rührte fortan fleißig die Werbetrommel mit dem Ergebnis, dass das Konzert-Highlight schon seit Wochen ausverkauft war.

Am Mittwoch vergangener Woche haben die Kölner Karnevalsrocker von der Gruppe BRINGS dem begeisterten Publikum große Konzertatmosphäre in das kleine Stromberg gebracht. Es war eine Bühnenshow der Superlative, Karneval im Mai könnte man sagen. Die Jungs von Brings haben auch in Bendorf-Stromberg wieder einmal gezeigt, dass ein Mix aus Karneval, Kölsch und Rockmusik bestens funktionieren kann. Die Kölsch Rocker zündeten vor rund 1.500 begeisterten Fans im voll besetzten Festzelt am Tag vor Vatertag ein Feuerwerk ihrer Hits und spielten sich damit in die Herzen des Publikums. An diesem Abend hatte sich die Band noch durch zwei fantastische Bläser (mit Posaune und Trompete) musikalisch verstärkt, was manchem Song einen halb-funkigen Touch gab.

Brings, das sind Kai Engel, Christian Blüm, Harry Alfter sowie Peter und Stephan Brings. Kaum eine Karnevalssession in den letzten Jahren ist ohne einen neuen Stimmungshit von Brings ins Land gezogen. „Poppe, Kaate, Danze“ (anfänglich noch als Skandalnummer gehandelt, mittlerweile eine der ganz großen Zugnummern der Band), „Su lang mer noch am Lääve sin“, „Halleluja“, „Dat is geil“, oder auch das stets rührseligen Stimmungsaufruhr auslösende „Mama, wir danken dir“ sind klingende Beweise, wie gut Brings die Befindlichkeiten und Seelenlagen ihrer Mitmenschen kennen. Einen absolut guten Riecher haben sie auch für originelle Coverversionen entwickelt und haben ihnen mit Schmackes neues Leben eingehaucht. Dabei verstehen sie es aufs Beste, Zigeunermelodien, Polkas und anderen folkloristischen Zündstoff nahtlos in ihre eigenen Songs einzubauen und mit der Wucht von Rockmusik zu verstärken. „In einem Karnevalsset versuchen wir, in einer halben Stunde die Essenz von einem Konzert wiederzugeben. Wir wollen den Leuten Lust darauf machen, doch mal vorbeizukommen und sich ein richtiges Konzert anzugucken“, sagt Peter Brings, der sich mit seinen Mannen, mit energiegeladener Bühnenperformance und unermüdlicher Livepräsenz auf bundesweiten Tourneen und Festivals und auch im Karneval in jede Performance mit Leib und Seele reinhängt: Keiner schwitzt lauter, keiner verausgabt sich sichtbarer, keine Band im deutschsprachigen Raum lässt die Zuschauer auf Konzerten fühlbarer und unmittelbarer an ihrer Musik teilhaben.

Brings haben noch nie ein Blatt vor den Mund genommen. Dass sie bisweilen mit ihren Songs auch angeeckt sind, hat sie letztendlich nur noch populärer gemacht. Im letzten Jahr feierte die Band ihr 25-Jähriges Bestehen mit 50.000 Fans im Kölner RheinEnergieSTADION.

Das Stromberger Publikum war sich im Sinne eines der populärsten Brings-Songs kollektiv einig: „Der Abend war eine Superjeile Zick!“

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Kommentare
juergen mueller:
Vergnügen hin oder her. Es kostet Geld. Sowohl im Fussball als auch im Karneval. Wir leben in anderen Zeiten, was auch den Karnevalisten bewusst sein sollte. Auch der Einsatz von Polizei, Ordnungsamt, Rotes Kreuz, Malteser etc. bei einem Karnevalsumzug kostet Geld und zwar Steuergeld. Karneval ist Brauchtum...
juergen mueller:
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K. Schmitt:
Ständig dieser Ärger und diese Diskussionen mit den Bussen. Zum Glück wohne ich auf dem Dorf, da hat man damit nicht viel Probleme. Es fahren ja eh nur vier Stück am Tag....
germät:
Ja, Herr Landrat Dr. Alexander Saftig, da soll das neue Ticket für volle Busse sorgen!?. Ich glaube es nicht, wenn Stadtfahrten bis zu 30 Minuten dauern. Im Übrigen ist es schon besorgniserregend, wie manche Fahrerinnen/Fahrer ihr Gefährt durch die Gegend steuern!...
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