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Podiumsdiskussion des BUND Koblenz und des Vereins Gerechte Welt e.V.

„Global denken, lokal handeln“

Globale Gerechtigkeit, Fairer Handel und Klimaschutz beginnen in Koblenz

„Global denken, lokal handeln“

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion.Foto: Achim Trautmann

11.06.2019 - 12:06

Koblenz. Die Podiumsdiskussion „Global denken, lokal handeln“ mit Koblenzer Parteien war für die Veranstalter, den Bund für Umwelt und Naturschutz Koblenz sowie den Verein Gerechte Welt e.V. ein voller Erfolg. 40 Gäste verfolgten gespannt die Diskussion mit den Kommunalpolitikern zu einem sozialverantwortlichen und ökologischen Einkauf, der Unterstützung des Fairen Handels und über den Klimaschutz. Das Signal vieler Gäste: Sie wünschen sich eine Stadt, die eine ressourcenschonende, nachhaltige und emissionsarme Lebens- und Wirtschaftsweise in den Vordergrund stellt. Dabei müssen die Wahrung der Menschenrechte und der Klimaschutz berücksichtigt werden.

Die Veranstalter hatten vorab die Parteien zu diesen Themenbereichen befragt. Die vorliegenden Antworten der Parteien können unter https://koblenz.bund-rlp.de/ eingesehen werden.

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15.06.2019 18:15 Uhr
juergen mueller

Das,was Sie,Herr Klasen anscheinend mitfavorisieren,das Modell einer industriellen,momokulturellen,kapitalintensiven Landwirtschaft - davor kann man nur warnen.Das würde nicht dazu führen,Nahrung gerecht zu verteilen,sondern führt zu einer Dominanz einer Handvoll Agrarchemiekonzerne (haben wir ja bereits heute schon),die im Bereich Dünger/Saatgut u.vor allem Pestizide dominieren,der Stickstoff-,Phosphatdüngereinsatz,der Wasserverbrauch würden um ein Vielfaches steigen,Arbeitsplätze würden verlustig gehen.WER bezahlt das?Der Verbraucher.Und von einem kollapsartigen Biodiversitätsverlust ganz zu schweigen,wovon wir bereits jetzt nicht weit entfernt sind.Wer zudem behauptet,GRÜNE GENTECHNIK würde die Landwirtschaft umweltfreundlicher machen u.sei ein Innovations- u.Wachtumsmotor der lügt u.betrügt - allen voran die Politik.
Das alles hat mit einem globalen Denken nicht das Geringste zu tun,sondern kommt nur denjenigen zugute - der Wirtschaft u.dem Politik-Lobbyismus,die dies fördern.



14.06.2019 12:36 Uhr
Uwe Klasen

Durch eine (theoretisch mögliche) weltweite Ökolandwirtschaft lasse sich ca 2,5 bis 3 Milliarden Menschen ernähren. Wie sollen also demnächst 8 Milliarden Menschen, ohne grüne Gentechnik und moderne Landwirtschaft, ausreichend ernährt werden (ein Menschenrecht!)?



13.06.2019 14:06 Uhr
juergen mueller

Die Antworten der Parteien sollte man sich wirklich einmal verinnerlichen. Das Ergebnis: "Nichts Beeindruckendes - aber viel Skurriles".Die immerwährende Leier von sozialverantwortlich u.ökologisch - der Wunsch nach einer ressourcenschonenden,nachhaltigen u.emissionsarmen Lebens- u.Wirtschaftsweise.Klima-/Umwelt-/Natur-/Artenschutz = Doppel 00.Wer sich als Politiker einen SUV Porsche Cayenne-DIESEL zulegt,für eine Erweiterung des GVZ und eine Förderung von Koblenz als Wirtschafts-,Industrie- u.Gewerbestandort etc. gestimmt hat,hat KEIN Recht davon zu reden.Solche Diskussionsrunden sind eine Farce,wobei hier der vom BUND Koblenz gezeigte gute Wille nicht in Abrede gestellt werden soll.



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Kommentare
Heiner Kuhlmann:
Ist der Vorname des Täters bekannt? Danke.
juergen mueller:
Herr Schupp,wie kommen Sie darauf,dass man gerade Sie in einen direkten Vergleich mit den "Dosen-Politikern" gestellt habe?Seien Sie doch einfach nur froh,dass Ihr Konterfei nicht auf einer Dose war.Das hätte die Berechtigung zu einer Anzeige sein können.Meine Oma hat immer gesagt:"Getroffene Hunde bellen".Ich an Ihrer Stelle hätte mir nicht entgehen lassen,den ersten Ball zu werfen - nicht auf den Mann mit dem Schnorres,denn der ist ja tot. Machen sie doch lieber ernsthafte Politik,als diese anderen zu empfehlen und schauen sich einmal "Verstehen Sie Spaß" an.
Antje Schulz:
Der Kommentar von K. Schmidt muß richtig gestellt werden. Die AfD hatte bei der Kreistagswahl nicht rund 350.000 Wähler, sondern rund 350.000 Stimmen. Jeder Wähler konnte bei Kreistagswahl bis zu 50 Stimmen vergeben. Im Bundesdurchschnitt liegt die AfD momentan bei etwa 13 Prozent. Da sind 7,4 Prozent für die AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz nunmal weiter unter Schnitt. Das heißt, daß die Wähler im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Arbeit der AfD nicht besonders zufrieden sind, jedenfalls weit weniger als im Bundesdurchschnitt. Und das liegt auch an der schlechten Arbeit von Uwe Junge.
K. Schmidt:
Das Argument, alle Wahlen in der Konstitution sind vorher abgesprochen, soll deshalb nicht ziehen, weil auch die meisten anderen Beschlüsse vorher abgesprochen und somit nur noch abzunicken sind? Und Junge soll man einfach nicht ernst zunehmen? Als Vorsitzender der drittstärksten Landtagsfraktion? Leute, genau so hält man dieses politische Krankheitssymptom am Leben, genau so wird man die Afd nicht wieder los. Bekämpft sie doch endlich mit vernünftiger Politik, nicht mit solch dilettantischen Quengeleien. Selbst die 350.000 Wähler bei der Kreistagswahl hat die AfD sich nicht selbst gewonnen, sondern die haben die anderen Parteien verloren. Warum versucht denn keiner, die zurück zu gewinnen? Das lässt sich so auf alle Ebenen übertragen. Man kann es nicht verstehen.
Antje Schulz:
Uwe Junge ist kein ernst zu nehmender Politiker.
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