Markus Morsch wurde als Wehrleiter der VG Zell offiziell verabschiedet
Goldenes Feuerwehrehrenzeichen am Bande erhalten
Kreisgebiet. Im Rahmen der Verabschiedung aus seinem Ehrenamt als Wehrleiter der VG Zell, wurde Markus Morsch von Landrat Manfred Schnur mit dem Goldenen Feuerwehrehrenzeichen am Bande geehrt. Nach über 18 Jahren Einsatztätigkeit wurde der engagierte Feuerwehrmann mit dem dritthöchsten Feuerwehrehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz während einer Feier im Feuerwehrhaus Mittelstrimmig ausgestattet. Dabei galt der besondere Dank von Kreischef Schnur und Verbandsbürgermeister Karl Heinz Simon seinem herausragenden ehrenamtlichen Einsatz, für den Markus Morsch von den beiden Laudatoren überdies entsprechende Urkunden erhielt. So ist der Leitsatz der Feuerwehr „Retten, Löschen, Bergen“ für den scheidenden Wehrleiter und neuen Kreisfeuerwehrinspekteur längst zu einer Lebensaufgabe geworden.
Der Dank von Markus Morsch galt deshalb vorab seiner Familie, die ihn in diesem wichtigen Ehrenamt stets unterstützt hat. Dies kommt auch nicht von ungefähr, begleitet seine Gattin Silvia doch selbst ein Feuerwehrehrenamt in einer leitenden Funktion. Selbst die achtjährige Tochter Mara tritt schon in die Fußstapfen des Papas und engagiert sich mit Freude bei den Feuerwehr-Bambinis. Doch bleibt Markus Morsch auch weiterhin der Feuerwehr treu, denn im zweiten Quartal 2019 wurde er zum neuen KFI von Cochem-Zell ernannt. Der erfahrene Markus Hensel aus Briedel wird Markus Morsch demnächst als Wehrleiter der VG Zell beerben, denn diese Funktion hat er mit dem Jahreswechsel bereits kommissarisch übernommen. Ein Blick auf die zurückliegenden Einsätze von Morsch zeigen mehr als 4000 koordinierte Einsatzleitungen als Wehrleiter, wobei er sich auch stets für eine gute Ausbildung seiner Leute sowie einen modernen Fuhrpark mit dazugehöriger Ausrüstung stark gemacht hat. Alle Verdienste von Markus Morsch zum Wohl von Feuerwehr und Allgemeinheit wollte der Bürgermeister erst gar nicht aufzeigen, weil das, laut seinem Bekunden, den zeitlichen Rahmen der Feierstunde sprengen würde. Trotzdem erwähnte der VG-Chef neben der konzeptionellen Ausstattung der Feuerwehr auch die Anschaffung von Drehleiter, Löschgruppenfahrzeugen, wasserführenden Fahrzeugen, inklusive kompletter Erneuerung des gesamten Fuhrparks und der Aufbau der ersten Atemschutzwerkstatt. „Als Mann mit gebündeltem Fachwissen war er zudem immer ein kompetenter Ansprechpartner“, so Simon. So genießt die Feuerwehr in der Kommune großes Ansehen und wird zwischenzeitlich auch in Sachen Ausrüstung von der Landesregierung entsprechend unterstützt. Demnach sollen in diesem Jahr rund 1,4 Millionen Euro in den Brandschutz fließen. Die Ausgaben umfassen neben Neuanschaffungen auch diverse Bauvorhaben wie bspw. Neubauten von Feuerwehrgerätehäusern. Als frisch gebackener Kreisfeuerwehrinspekteur wird Markus Morsch in Zukunft vermutlich weniger Einsätze leiten müssen als bisher. Wenn er heute gerufen wird, dann handelt es sich um eine größere Gefahrenlage, die in der Regel mehrere Verbandsgemeinden betrifft. Zum Jahresbeginn hat Markus Morsch, der bislang in der VG Zell beschäftigt war, sich beruflich neu orientiert und eine Stelle bei der ADD in Trier angenommen. Seinen ehrenamtlichen Dienst wird das aber nicht negativ beeinflussen. Als Kreisfeuerwehrinspekteur will Markus Morsch bei Bedarf auch aus Trier herbeieilen, um die Feuerwehrkameraden mit seinem Fachwissen zu unterstützen. TE
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