Brieftaubenzüchter aus dem Regionalverband 407 spenden großzügig zugunsten der Flutopfer in Ahrtal und Eifel

Große Freude über finanzielle Unterstützung

04.10.2021 - 15:31

Koblenz. Gleich nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal und in der Eifel haben die Verantwortlichen aus dem Regionalverband 407 Süd-Ost der Brieftaubenzüchterinnen und Brieftaubenzüchter (innerhalb des Verbandes der Deutschen Brieftaubenzüchter), der sich auf das Gebiet von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erstreckt und der Brieftaubenreisevereinigung „1900“ Koblenz u. U. e.V. spontan einen Spendenaufruf an alle Brieftaubenliebhaber gestartet, um die Betroffenen mit Geldspenden zu unterstützen.


Dieser Spendenaufruf wurde auch in der Zeitschrift „Die Brieftaube“ (Organ des Verbandes der Deutschen Brieftaubenzüchter e.V. in Essen) veröffentlicht und stieß auf ein äußerst positives Echo. Mehr als 100 Spenden von Brieftaubenzüchtern, Brieftaubenreisevereinigungen, Gönnern des Brieftaubensports und hilfsbereiter Menschen aus den beiden Bundesländern und weit darüber hinaus, haben insgesamt eine Summe von 11.000 Euro erzielt.

Der am 24.07.2021 im letzten Preisflug ermittelte Meister der mehrjährigen Tauben in der Brieftaubenreisevereinigung Koblenz, im Reisejahr 2021 startete eigens auf der Webseite „ Internet Taubenschlag“ zu diesem Zweck eine spontane Versteigerung von 10 Jungtauben aus seiner Siegermannschaft. Der daraus erzielter Erlös wurde sofort nach Beendigung der Auktion auf das Spendenkonto des Regionalverbandes 407 überwiesen. Damit hat der glückliche Gewinner der Auktion, ein Sportfreund aus Trier, ebenfalls zur Unterstützung der Flutopfer beigetragen.

An diese Stelle bedanken sich die verantwortlichen Initiatoren des Spendenaufrufs bei allen Beteiligten ganz herzlich für die sehr große und großzügige Spendenbereitschaft.

Die Spenden wurden, wie auch im Spendenaufruf festgehalten, 1:1 vor Ort am 08.08.2021 durch den 2. Vorsitzenden des Regionalverbandes 407, Uwe Rondorf, und den 1. Vorsitzenden der Brieftaubenreisevereinigung aus Koblenz, Bernhard Niekrawietz, an den 1. Vorsitzenden des Fördervereins der Kindertagesstätte „Blandine-Merten-Haus“ in Bad Neuenahr an Herrn Dr. Jörg Henkel und in Arlolff an den 1. Vorsitzenden des Fördervereins der Kindertagesstätte „Sankt Bartholomäus“ Herrn Ronald Larmann übergeben. Beide Einrichtungen betreuen zurzeit insgesamt ca. 200 Kinder in 10 verschiedenen Gruppen. Neben dem 1. Vorsitzenden des Fördervereins nahmen in Bad Neuenahr Herr Stefan Ibs, der Leiter der Kindertagesstätte, die Erzieherin und Stellvertreterin des Leiters, Frau Gudrun Seydel und der Schatzmeister des Fördervereines, Herr Maximilian Felk, an der Spendenübergabe teil. In Arloff nahmen neben dem 1. Vorsitzenden des Fördervereins Frau Eva Maria Bädorf, die Leiterin der Kindertagesstätte, Herr Fabian Bädorf, als auch die Erzieherin Frau Katharina Beckmann teil. Die Freude bei allen Anwesenden war sehr groß.

„In der Hoffnung das Leid der von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen, insbesondere der betroffenen Kinder und deren Familien im Ahrtal und in der Eifel mithilfe der gesammelten Spenden etwas mildern zu können, wünschen wir allen Betroffenen viel Kraft, Zuversicht und Ausdauer bei der Verrichtung des Kraftaktes für den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete“, so der Verein.

Den Brieftaubenliebhabern, deren Organisationen, als auch den vielen, großzügigen Spendern aus dem Reg.Verb. 407 und über die Grenzen hinaus, danken die Initiatoren des Spendenaufrufs nochmals ganz herzlich für ihre große Unterstützung.

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Na ja, eben "Gaga" sonst nix. Kann mir nicht vorstellen, das die Frau das ernst gemeint hat. Vielleicht hat sie schon Alzheimer und das bedeutet auch "Altersbosheit"- da kann sie nicht mal was für-aber man muß auch nicht mit dem Hammer dran. Da hätte man vielleicht besser einen Arzt gerufen. Angriff...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] .... auf dem frei zugänglichen, unbefestigten Parkplatzgelände eines Autohauses ....[ Zitat Ende ] Das schadet euch gar nichts ! Selber schuld- wie kann man denn? *Mitsubishi...PAH ! Mercedes wär das nicht passiert. Versicherungsprämie wird höher- das ist doch wohl klar. Ihr rafft...
Gabriele Friedrich:
Kann ja mal einer in Mayen anrufen, die raffen das da nicht, das es hier auch so einen Bus braucht- auch kleiner. Muss ja nicht so ein Riesending sein. Mobiler Impfdienst- muss hier hin. Mayen ist rückständig und ich bin da stinksauer drüber. ...
 

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