Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Offene Türen und offene Herzen

Herz-Jesu-Haus Kühr lud zum Sommerfest

Vergnügliche und besinnliche Stunden in Gemeinschaft mit geistig behinderten Menschen

18.06.2019 - 14:57

Niederfell. Sommerlich, festlich, vergnüglich und herzlich, das war der Gefühlsreigen, den Bewohner/innen, Betreuer/innen und ihre Gäste beim diesjährigen Sommerfest im Herz-Jesu-Haus Kühr zu spüren bekamen. Und sie waren sehr zahlreich gekommen, um in der Gemeinschaft mit geistig behinderten Menschen zu feiern. Ein abwechslungsreiches Programm und viele Möglichkeiten zur Rast, machten den Besuch zu einem besonderen Vergnügen.

Der Tag startete mit einem Festgottesdienst, den die Bewohner und der Kührer Chor „Frohsinn“ mitgestalteten. Beim anschließenden Frühschoppen lud der Musikverein Brodenbach zum Konzert ein. Als die ersten Hungergefühle aufkamen, boten mehrere Stände die Möglichkeit, diese zu stillen. Für Interessierte öffneten die Förderschule Untermosel und die Mosellandwerkstätte Zweigstelle Kühr ihre Türen. Letztere bot an einem Stand selbstgestaltete kleine Kunstwerke zum Verkauf an.


Tolle Tanzdarbietungen


Höhepunkte waren auch diesmal die nachmittäglichen Tanzdarbietungen verschiedener Gruppen. Kinder der Integrativen Kindertagesstätte Herz-Jesu-Haus Kühr tanzten unter den Klängen des Liedes „Schenk mir dein Herz“ (Höhner), einen Tanz den Stefanie Schwank mit ihnen einstudierte. Es folgte die Tanzgruppe der Einrichtung, die mit fast einem Dutzend Tänzerinnen unter der Leitung von Barbara Spitol „Rock me“ präsentierte. Der VfR Niederfell schickte gleich zwei Tanzformationen auf die Bühne, die sich mitten auf dem großzügigen Gelände befand. Andrea und Lilly Mönch trainierten die „Leevja“, die einen „Herz-Showtanz“ zeigten. Angeleitet von Sarah Ludwig, Selina Schäfer und Anna Künster zeigten die „Tanzkids“ ihren „Afrikatanz“. Allen Beteiligten schenkte das Publikum großen Beifall.

Nicht nur für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, auch für Spiel und Spaß. Ein Beispiel war die Spielstraße, die viele Möglichkeiten bot, die eigene Geschicklichkeit zu beweisen. Für musikalische Stimmung sorgten Willi und Michael mit ihrer „Power Level mobil Disco“. Informationsstände gaben Auskunft über das Herz-Jesu-Haus Kühr. Dort werden etwa dreihundert Menschen in ganz unterschiedlichen Wohnformen begleitet. Zur Einrichtung gehören eine integrative Kindertagesstätte, eine Förderschule mit den Schwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung, eine Tagesförderstätte sowie die ambulanten Dienste. Angegliedert ist eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung. An der Förderschule werden Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung oder einer Mehrfachbehinderung, bei der geistige Behinderung im Vordergrund steht, unterrichtet. Das Ziel der Förderung ist die Vorbereitung auf ein sinnerfülltes und weitgehend eigenständiges Leben

. Um die Entwicklung zu einem selbstbestimmten Leben zu unterstützen, werden Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Gruppen Wohnmöglichkeiten angeboten. In der integrativen Kindertagesstätte werden die Kinder im christlichen Glauben erzogen, individuell gefördert und dabei unterstützt, einen guten Platz in der Gesellschaft zu finden. Das Herz-Jesu-Haus Kühr blickt auf mehr als 140 Jahre Tradition und Erfahrung in Begleitung von Menschen mit Behinderung zurück. Die Kührer Fürsorgegemeinschaft mbH ist Rechtsträger und als gemeinnützig anerkannt. Gesellschafter ist die Schwesterngemeinschaft der Dienerinnen des Heiligsten Herzen Jesu in Deutschland e.V., deren Mutterhaus sich in Wien befindet.

Die bestmögliche Begleitung und Förderung der Bewohner unterstützt seit 1997 ein Förderverein, der Einrichtungsgegenstände und Hilfsmittel beschafft, bei der Freizeitgestaltung hilft und Ferienfreizeiten mit organisiert. Der Förderverein unterstützt auch die Durchführung besonderer Veranstaltungen und die Öffentlichkeitsarbeit. Willkommen sind ehrenamtliche Unterstützer/innen bei der Arbeit mit geistig behinderten Menschen, die selbstverständlich fachlich begleitet werden. Den gemütlichen Ausklang des Sommerfestes im Herz-Jesu-Haus Kühr begleitete die Mundartgruppe „Niederfeller Schdäifleda“ mit Livemusik. Informationen rund um die Einrichtung unter www.herz-jesu-haus.de. EP

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

TuS Kehrig – Abteilung Tischtennis

Erste Mannschaft schafft den Klassenerhalt

Kehrig. Mit einem blauen Auge kam die 1. Herrenmannschaft davon. Ziel der Saison war es, den Abstieg aus der 2. Bezirksliga zu vermeiden und nicht in die Abstiegsrelegation zu müssen. Dies war kein leichtes Unterfangen, da die Mannschaft in der Rückrunde nur zweimal komplett antreten konnte. Am vorletzten Spieltag lag man weiterhin mit einem Punkt Rückstand auf Sinzig/Ehlingen III auf dem nicht gewollten Relegationsplatz. mehr...

CDU-Bürgerblock Nickenich

Sprechstunde

Nickenich. Für planerische Abläufe sind in der Kommunalpolitik, direkte und gut funktionierende Kommunikationsstrukturen notwendig. Aus diesem Grunde möchte der CDU-Bürgerblock seine politische Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger transparent machen und den Bürgerinnen und Bürger direkte Ansprechpartner zur Verfügung stellen. mehr...

Weitere Berichte

Noth Gottes Bruderschaft Kruft

Informationen zur Fußwallfahrt

Kruft. Wie bekannt findet die diesjährige Fußwallfahrt nach Noth Gottes vom 30. August bis zum 1. September statt. Der Leitgedanke dieser dreitägigen Wallfahrt lautet: "gemeinsam einen Weg gehen". mehr...

Ausflug mit Sonne
nach Beilstein und Cochem

Ganztagstour der Weiser Möhnen

Ausflug mit Sonne nach Beilstein und Cochem

Heimbach-Weis. Früh am Morgen um 8 Uhr trafen sich die Weiser Möhnen zur diesjährigen Ganztagstour. In diesem Jahr wurden gleich zwei Reiseziele angesteuert: Die schönen Moselörtchen Beilstein und Cochem. mehr...

Politik

Dr. Jan Bollinger (AfD) zu Erschließungsbeiträgen in Niedererbach

Keine Erschließungsbeiträge nach Jahrzehnten

Montabaur. In Niedererbach in der Verbandsgemeinde Montabaur sollen auf die Anwohner nun nach mehr als 50 Jahren bis zu 140.000 Euro Erschließungsgebühren zukommen. mehr...

Mayener Fraktionen übergeben Unterschriften

Gespräche über die Zukunft des Krankenhauses

Mayen. Am Mittwoch, 7. August, übergeben Vertreter von SPD, CDU, FWM und FDP aus Mayen die Unterschriften zum Erhalt des Mayener Krankenhauses an den Ersten Kreisbeigeordneten Burkhard Nauroth. In den... mehr...

ProRad – Region Mayen e.V. traf sich zum Ortstermin

Radler leben gefährlich im Nettetal

Mayen. „Es ist jammerschade, dass das attraktive Nettetal nicht fahrradfreundlich ausgebaut ist“, meinte der Vorstand des Vereins ProRad – Region Mayen e.V. bei einem Ortstermin beim Kloster Helgoland.... mehr...

Sport

TuS Fortuna 1897 e.V.

Trainer gesucht

Kottenheim. Seit mehreren Jahren gibt es im TuS Fortuna Kottenheim die Abteilung Leistungsturnen. Ab Herbst wird eine engagierte Turntrainerin bzw. ein engagierter Turntrainer gesucht, der das Team bei der weiteren Betreuung der Kinder unterstützt. mehr...

Ein schöner Rudertag

Ruderer des GTRVN auf dem Baldeneysee

Ein schöner Rudertag

Neuwied. Auf Einladung von Ruderfreunden vom Ruderclub am Baldeneysee (RaB) fuhren 20 Ruderinnen und Ruderer des GTRVN nach Essen zu einer Tagestour auf dem Baldeneysee. Mit drei Booten des RaB startete man bei gutem Wetter in Richtung Ruhr aufwärts. mehr...

Sportverein Eschelbach
auch nach 100 Jahren weiter rege

SV Olympia Eschelbach feiert 100-jähriges Jubiläum

Sportverein Eschelbach auch nach 100 Jahren weiter rege

Montabaur-Eschelbach. In diesem Jahr feiert der Sportverein Olympia Eschelbach sein hundertjähriges Vereinsbestehen. Seit fast fünf Jahrzehnten gestalten Frauen das Vereinsleben aktiv mit. Die Damengymnastikgruppe... mehr...

Wirtschaft
1.500 Mitarbeitern
haben zum Erfolg beigetragen

- Anzeige -Amazon Logistikzentrum in Koblenz bei den Prime Days 2019

1.500 Mitarbeitern haben zum Erfolg beigetragen

Koblenz. Das Amazon Logistikzentrum in Koblenz hat mit seinen über 1.500 Mitarbeitern zum Erfolg des Prime Days 2019 beigetragen. Prime-Mitglieder konnten an den diesjährigen Aktionstagen am 15. und 16. Juli ganze zwei Tage lang von zahlreichen Angeboten aus verschiedenen Warengruppen profitieren. mehr...

- Anzeige -Ein neues Angebot der Mona Lisa Frauenfitness in Rheinbach

“Wecke den Sieger in dir“

Rheinbach. Unter dem Motto: “Wecke den Sieger in dir“ können alle Fitness interessierten Frauen bis zum 15. September wieder ein ganz besonderes Sommer-Angebot im Mona Lisa Frauenfitness in Rheinbach genießen. mehr...

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr
hat nur ihr eigenes Fahrzeug

- Anzeige -RKH Rheinbach stellte das neue Einsatzfahrzeug vor

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr hat nur ihr eigenes Fahrzeug

Rheinbach. Der Leiter der Rheinbacher Feuerwehr, Brandinspektor Laurenz Kreuser und sein Stellvertreter Jörg Kirchhartz hatte ein besonderes Fahrzeug in Empfang zu nehmen, welches eher selten in einem Mercedes-Haus zu sehen ist. mehr...

 
Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Ohne Prüfung aufs Motorrad: Was halten Sie von der Änderung der Führerscheinregelung?

Sehr gute Idee, ich bin dafür.
Nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Solange es nur für Leichtkrafträder (125 ccm) gilt.
Nein, ich bin dagegen.
796 abgegebene Stimmen
 
Kommentare

Illegale Hundezucht aufgelöst: 136 Tiere befreit

juergen mueller:
Strafrechtlich und mit aller Härte zur Verantwortung ziehen - richtig.Aber nicht nur das.Jeder,der einen Hund,speziell WELPEN zur "Hundesteueranmeldung" bringt,sollte darüber Auskunft geben MÜSSEN,WOHER und von WEM er diesen "erworben/gekauft" hat,damit "illegale" Mehr-Hundezüchtung/haltung überprüft werden kann.Mir ist nicht bekannt,dass sowohl illegale wie auch legale Hundezüchter in irgendeiner Art u.Weise registriert werden/wurden. Und wieso ist dieser Zustand nicht bereits früher aufgedeckt worden?Eine Hundehaltung diesen Ausmaßes lässt sich doch nicht so einfach übersehen/geheimhalten. Und die überflüssige Wortwahl "Eigentumsrechte" von Herrn Klasen passt mal wieder wie die Faust auf`s Auge - nämlich überhaupt nicht.Diese abnorme Form von Hundehaltung/Hundevermarktung überhaupt mit Eigentumsrecht i.V..zu bringen,ist genauso abnorm wie die weit auszulegende,unzureichende gesetzliche Definierung hierzu.
Brunhilde Hildebrandt:
Ich bin sehr froh und dankbar das es trotz allem Menschen gibt die handeln , wenn sie von solchen Zuständen Kenntnis bekommen. Hochachtung an alle die Helfer und Tierärzte. Die "Halter" sollten strafrechtlich mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden!!
Uwe Klasen:
Hier wurde, zu Recht und zum Tierwohl bzw. Tierschutz, in die Eigentumsrechte der, offensichtlich vollkommen überforderten, Besitzer eingegriffen!
Armin Linden:
Die KV. bildet aus. Eine gute dringliche Sache. Auch viele andere "Behörden" sind tätig. Beamtenanwärter werden gesucht. OK. Rest geht in Verwaltung und Fachabteilungen. Finden die jungen Leute also alle einen Job ? Auch Übernahmen ? Teils werden die Behörden immer weiter "aufgebläht". Die "SGD" in Kob. ist bereits eine Mammutbehörde. Die Rentner werden paralell immer jünger. Die BRD "Gutverdiener". Mit "5O" war man vor Jahren "Alt". Mit "6O" - Uralt. (Deutsche Philosophie des Jugendwahn). Dieser ist vor 2O Jahren vollzogen worden. Alternativ wurde die BA. in Nürnberg "Neu" aufgepumpt. Tatsache. Auch die Jobcenter, feierten sich als zusätzliche "Neue Industrie". Ich frage mich: Wo geht die Reise hier hin ! Wer zahlt das auf Dauer alles ?
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Mitkommentatoren, ich habe nie behauptet was Sie in meinem Kommentar hinein deuten! Es ist nicht mein Fehler, dass Sie sich, ob ihrer fehlerhaften Interpretation einer Aussage oder einer Meinung, Angegriffen fühlen und deshalb empören!
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.