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Die neue Integrative Kita der Verbandsgemeinde Weißenthurm im Gewerbegebiet Mülheim-Kärlich erstaunt und begeistert

Hier dreht sich alles um die Kinder

Etwa 80 Gäste kamen zur Einweihung des 3,5 Millionen-Euro-Projekts mit dem Namen „Paukenzwerge“

12.03.2018 - 08:02

Mülheim-Kärlich. Ein kleines Kind schrie, während er bei einer Feier vor etwa 80 geladenen Gästen sprach. „Das ist meine kleine Tochter, die ihren Papa hört“, sagte Elternbeiratsvorsitzender René Przybylla, nahm sein Kind auf den Arm, sprach weiter und die Kleine war ganz still.

„Kinder dürfen hier sogar Reden unterbrechen“, meinte dazu Georg Hollmann, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm und unterstrich damit, wie wichtig Kinder sind. Denn mit der Feier wurde der Integrative Kindergarten der VG im Gewerbegebiet Mülheim-Kärlich offiziell eingeweiht.

Zum Auftakt trugen die Kinder zu der Melodie „Wer will fleißige Handwerker“ vor, wie schön doch ihre neue Kindertagesstätte ist. Und da haben sie wirklich Recht, denn dieses helle, moderne und großflächige Gebäude ist für Kinder wohl einfach traumhaft. Dazu passend ein aufgeschlossenes, engagiertes 14-köpfiges Team, bei dem die Kinder absolut im Mittelpunkt stehen. 

„Nicht das Kind soll sich der Umgebung anpassen, sondern wir sollen die Umgebung dem Kind anpassen“, zitierte Georg Hollmann die italienische Ärztin und Pädagogin Dr. Maria Montessori und weiter: „Das bedeutet, dass der Lebensraum eines Kindes so vorbereitet sein muss, dass es darin möglichst selbstständig sein kann und den kindlichen Bedürfnissen angepasst ist. Die Umgebung sollte reichlich Möglichkeiten für Bewegung bieten und das Kind zum Tätigsein fordern und fördern. Wenn ich mich nun hier in der neuen Kindertagesstätte umsehe, dann bin ich mir sicher, dass die Kleinen sich in ihrer neuen Umgebung wohlfühlen. Helle, freundliche Räume, die mit allem ausgestattet sind, was die Kinder sich wünschen - und was die Erzieherinnen und Erzieher, aber auch die Eltern erwarten“, führte der VG-Bürgermeister aus und betonte, dass die Einrichtung das Betreuungsangebot für die ganz Kleinen in der VG erweitert.

Hollmann nannte auch Daten der Integrativen Kindertagesstätte: Eingeschossiger Bau mit Flachdach und innen liegendem Atrium mit 84 m², vier Gruppenräume mit je 45 m² sowie ein Mehrzweckraum mit 105 m², in dem die Einweihungsfeier stattfand. Ferner gibt es 175 m² für Personal, Technik und Küche sowie weitere 60 m² pädagogische Fachräume, also eine Gesamtfläche von circa 1355 m².

Neben den zehn integrativen Kitaplätzen entstehen 70 weitere Plätze zur Betreuung von Kindern im Alter von null bis sechs Jahren. Ferner steht ein großzügiges Außengelände zur Verfügung.

„Und die Eltern können sicher sein, dass ihre Sprösslinge hier in guter Obhut sind. Die Erzieherinnen und Erzieher gehen ihrer verantwortungsvollen Aufgabe mit großer Kompetenz und viel Engagement nach“, versicherte Georg Hollmann und betonte, dass Kita-Leiterin Marion Weber und Ihr Team an der Planung und Umsetzung mitgewirkt haben. Das galt beim Umzug auch für die Kinder, denn sie durften die Kisten mit auspacken und wünschen, wohin was kommt.

Der Bürgermeister würdigte unter anderem den Verbandsgemeinderat Weißenthurm, der Gelder für das 3,5 Millionen-Euro-Projekt genehmigt hatte. „Die hier investierten Mittel sind, da bin ich ganz sicher, bestens angelegt“, unterstrich Hollmann und lobte den Landkreis Mayen-Koblenz für einen Zuschuss von rund 220.000 Euro und das Land für 285.000 Euro. Dem Architekturbüro Fischer und Summerer, das eine integrative Kita entworfen hat, attestierte der Bürgermeister, dass das Gebäude modernen pädagogischen Anforderungen sowie kindlichem Spieltrieb entspricht und auch finanziell umsetzbar ist. Sein Lob ging aber auch an die Bau ausführenden Firmen sowie an Sven Normann und Frank Polcher aus der VG-Verwaltung und viele weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich wieder besonders „ins Zeug gelegt haben“.

Hauptgrund für den Neubau ist laut Hollmann, dass die VG den Anspruch auf einen Kitaplatz zu erfüllen hat. Denn die Zahl der Kinder des Jahrgangs null bis drei Jahre war 2016 innerhalb von zwei Jahren um 106 auf 1018 angestiegen. Hinzu kommt die Inklusion, die bedeutet, dass Kinder mit und ohne Behinderung zusammen spielen und lernen.


Attraktiv für berufstätige Eltern


„Diese neue zentrale Einrichtung, die diesen Themenbereich aufgreift, schafft zusätzliche Kapazitäten im Regelbereich und hat Angebots- und Öffnungszeiten, die für berufstätige Eltern attraktiv sind. Ebenso werden durch diese bedarfsgerechte Einrichtung die Kindertagesstätten in den Städten und Ortsgemeinden der VG entlastet“, hob der Bürgermeister hervor und kündigte an, dass drei weitere Kitas wohl spätestens 2020 eröffnet werden.

Zu den zahlreichen Gästen der Einweihungsfeier gehörten unter anderem neben Beigeordneten, Ratsmitgliedern sowie Stadt- und Ortsbürgermeistern auch MdL Josef Dötsch und Landrat Dr. Alexander Saftig. Der drückte aus, dass es etwas Besonderes sei, dass man wieder Kitas bauen dürfe. „Hier geben wir gerne jährlich 300 000 Euro aus dem Sozialbereich“, betonte er und fügte hinzu, wie wichtig es sei, dass Eltern im Berufsleben bleiben können. „Für diese Kita überreiche ich ein Kreuz. Das ist nicht selbstverständlich aber bei diesem Träger, ja“, lobte er die Verbandsgemeindeverwaltung.

Bei der Einsegnung durch Dechant Michael Rams und Pfarrerin Marina Stahlecker-Burtscheidt erhielt Kita-Leiterin Marion Weber einen großen Schirm in den Farben des Regenbogens, der Kita, Personal und Kinder symbolisch stets schützen soll.

Doch das Kind, nein, die Kita, muss natürlich auch einen Namen haben. Erzieherinnen und Eltern kamen überein, die Einrichtung „Paukenzwerge“ zu nennen. Grund dafür sind Edmund und Artur Pauken, die 1967 als erste Unternehmer mitten auf der „grünen Wiese“ das Rhein-Mosel-Einkaufszentrum eröffneten und so den Grundstein für das Gewerbegebiet Mülheim-Kärlich legten. Das Eingangsschild mit dem Namen überreichten Georg Hollmann und der in der Verwaltung für Kitas zuständige Sven Norman der Leiterin Marion Weber. Die beiden führten dann ein Zwiegespräch in dem es zahlreiche Infos über die Kitaarbeit und Marion Weber, sie stammt aus Bayern, gab.

Welch kulinarische Höhepunkte die 80 Kinder mit frisch zubereiteten Speisen erwarten, demonstrierten die beiden Köchinnen in Form von Fingerfood unter anderem mit superleckeren Aufstrichen und anderen köstlichen Kreationen. Bei der Besichtigung der Kita waren die Gäste begeistert und erstaunt über die großen hellen Räume, deren Gestaltung und Ausstattung sowie den riesigen Außenbereich mit tollen Spielgeräten für die Kinder.

HEP

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juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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