Ausstellung des „Fotoclub Andernach“ wurde eröffnet

Hier lohnt sich ein zweiter Blick

25.11.2019 - 11:52

Andernach. Ein gutes Foto sei ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaue, meinte einst der französische Meisterfotograf Henri Cartier-Bresson. Schon im Rahmen der Vernissage zur Ausstellung des „Fotoclub Andernach“ zeigte sich, dass sich aufmerksame Besucher den eindrucksvollen Exponaten der 17 Hobby-Fotografinnen und -Fotografen deutlich länger zuwenden mussten. Die am Samstag eröffnete Ausstellung ist noch bis zum 8. Dezember im Historischen Rathaus zu sehen.

Die Clubmitglieder Helmut Frevel und Elvira Göbel begrüßten die Gäste der Vernissage und gaben Informationen zu ihrem Kreis von leidenschaftlichen Foto-Amateuren aus Andernach und der Umgebung. Der Club sei im Jahr 2014 quasi als Nachfolger der über 40 Jahre bestandenen VHS-Foto-AG, entstanden. Neben der Tradition einer jährlichen Präsentation aktueller Werke in der Vorweihnachtszeit pflege man auch die Geselligkeit und den Austausch bei regelmäßigen Clubabenden und gemeinsamen Unternehmungen. Zurzeit kann der Fotoclub aus Raumkapazitätsgründen keine neuen Mitglieder aufnehmen.

Bürgermeister Claus Peitz, zugleich Schirmherr der Ausstellung, eröffnete diese und wünschte ihr einen guten Verlauf. Musikalische Akzente setzte das „Duo Con moto“. Der Name, den die Berufsmusiker Sylvia Mel-André und Johannes André für sich wählten, ist Programm. Mit dem warmen Ton ihrer Querflöte und dem einfühlsamen Spiel auf seiner Jazzgitarre eroberten sie sich mit ihren jazzigen Interpretationen die Herzen der Gäste.


Der feine Unterschied


Die überwiegend in diesem Jahr entstandenen kreativen Aufnahmen lassen den wesentlichen Unterschied zwischen einem spontanen „knipsen“ und dem Fotografieren erkennen. Die Mitglieder des Fotoclubs nehmen für sich in Anspruch, dass ihre Bilder zuvor in ihrem Kopf entstanden, sie sich also Gedanken über das jeweilige Bild gemacht haben. Ihre fotografischen Ausdrucksmöglichkeiten sind dabei vielfältig: Architektur und Technik, Natur- und Makroaufnahmen, Landschafts- und Reisefotografie, Akt-, Street-, und experimentelle Fotografie. Unwiederbringliche Augenblicke, kleine Wunder des Alltags und einfangende Stimmungen halten sie auf ihren Bildern fest und faszinieren damit die Betrachter. Ein Raum des Historischen Rathauses ist der liebevollen fotografischen Betrachtung der Bäckerjungenstadt vorbehalten. Die Ausstellung dauert bis Sonntag, 8. Dezember. Die Öffnungszeiten: jeweils am Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie am Donnerstag von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr; am Samstag und Sonntag ist die Ausstellung jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sind unter www.fotoclubandernach.de zu finden.

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Kommentare
Wally Karl:
Während in den Städten Aachen, Bonn und Wuppertal die Wähler noch den fantastischen Zukunftsplänen der Grünen huldigen, haben sich die Bürger von Mayen aus der Erfahrung der letzten Jahre, wieder dem Realismus des Machbaren zugewandt und die Grüne Stadtregierung mit deutlicher Mehrheit abgewählt.
Wally Karl:
Herzlichen Glückwunsch an den neuen OB und frohe Weihnachten für die Mayener Bürger, ein schlimmes Jahr geht gut zu Ende.
Günter Wittmer:
Es war fast zu erwarten, denn destruktiver konnte sich die CDU vor der Wahl wohl nicht verhalten. Dass die Suppe gerade der junge Herr Oliver Wahl als daran weitgehend Unbeteiligter mit auslöffeln muss und die Wahl ums Bürgermeisteramt verloren hat, finde ich persönlich sehr schade. Ich hätte mir einen solchen jungen Unternehmer aus Rheinbach wirklich für einen Neuanfang gewünscht. Ob sich der Verbund der Nicht-CDU-Parteien gegen ihn damit einen Schuss ins eigene Knie geleistet hat, wird sich zeigen. Dass von der CDU in die UWG abgewanderte Stadträte/-innen auch noch im neuen Rat sitzen können, ist für mich als parteiloser Bürger ein Unding schlechthin. Aber am Schluss erhält jedes Wahlvolk das verdiente Ergebnis - wohl bekommt's!
Günter Wittmer:
Dass Herr Oliver Wolf die Wahl verloren hat, muss sich die bisherige CDU ankreiden lassen. Destruktiver ging's wohl kaum. Meine Hoffnung lagen dennoch eindeutig bei dem daran eher unschuldigen Herrn Wolf. Einen solch jungen Unternehmer an der Spitze der Stadt hätte ich mir für den Neuanfang gewünscht - es kam fast erwartungsgemäß anders. Der Verbund aller Nicht-CDU-Parteien gegen Herrn Wolf könnte sich allerdings noch als Schuss ins eigene Knie herausstellen. Gleiches gilt für die Aufnahme der CDU-Abwanderer in die UWG, gerade weil Betroffene dadurch erneut in den Stadtrat gelangen konnten, für mich als Parteiloser völlig unverständlich. Aber wir Bürger haben jedes Wahlergebnis selbst bestimmt und damit uneingeschränkt verdient - dies gilt immer!
Manfred Mattick:
Wir alle werden sehen, welche Auswirkungen es hat, wenn sich vier Verlierer nur deshalb zusammen schließen, um der CDU zum ersten Mal den Bürgermeisterposten abzujagen. Petri Dank !!
Wally Karl:
Herzlichen Glückwunsch an den Bürgermeister.
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