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Faschingstreiben an Schwerdonnerstag aus Sicht der Polizei

Hochprozentig gefeiert: Alkoholkonsum und die Folgen

Ein Schwerpunkt lag auf dem Jugendschutz

Hochprozentig gefeiert: Alkoholkonsum und die Folgen

09.02.2018 - 09:57

Mayen. Zu Beginn des Weiberdonnerstags, wurden durch die Polizei Mayen, mit Unterstützung des Ordnungsamtes und des Jugendamtes Mayen, bereits ab 7:15 Uhr, Jugendschutzkontrollen an städtischen Schwerpunkten in der Innenstadt und in der Nähe von Supermärkten durchgeführt. Vor Schulbeginn wurden in Absprache und Unterstützung von Lehrern auch Jugendschutzkontrollen an Schulen durchgeführt. Hierbei wurden 641 Personen stichprobenartig kontrolliert. In einem Fall wurde ein Joint aufgefunden und eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt. In 5 Fällen konnte verhindert werden, dass Jugendliche hochprozentigen Alkohol konsumieren. In einem Fall wurden bei einem Minderjährigen Zigaretten aufgefunden und sichergestellt. Die meisten Jugendlichen und Heranwachsenden verhielten sich vorbildlich. Ein Lob ergeht hier auch an die Geschäfte des Einzelhandels, im Verlauf der Kontrollen wurde durch die Jugendlichen und Heranwachsenden bestätigt, dass vor dem Kauf von alkoholischen Getränken an der Ladenkasse ein Ausweis verlangt wurde. Im Laufe des Faschingstreibens auf dem Mayener Marktplatz wurde gegen vier Personen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da diese absichtlich mitgebrachte Glasflaschen auf dem Boden zertrümmerten. Im Verlauf des weiteren Abends kam es schließlich noch zu zwei Körperverletzungsdelikten, die durch das schnelle Einschreiten der Polizei rasch unterbunden wurden.

Polch. Jugendschutzkontrollen fanden auch in Polch (hier an der IGS), Münstermaifeld, Ochtendung und Welling statt. Hier wurden ebenfalls 10 Verstöße wegen Mitführen von Zigaretten oder hochprozentigem Alkohol durch Jugendliche festgestellt und der weitere Konsum unterbunden.

Bell. In Bell erlebten die Narren um 15:11 h einen Umzug bei trockenem, kaltem Wetter. Im Vorfeld der Veranstaltung wurden auch hier Kontrollen nach dem Jugendschutzgesetz durchgeführt. Es wurden insgesamt 58 jugendliche bzw. heranwachsende Personen kontrolliert. Bei Minderjährigen wurden in 5 Fällen hochprozentige Schnapsflaschen festgestellt, der weitere Konsum wurde unterbunden. Ein 16-jähriger Jugendlicher führte einen Flaschengürtel mit 20 Schnapsflaschen mit sich. Nach dem Umzug musste ein 19--jähriger Mann aus der VG Pellenz wegen übermäßigem Alkoholkonsum durch das DRK ins Krankenhaus Mayen gebracht werden. Ein weiterer nicht mehr wegefähiger, ebenfalls 19-jähriger Mann aus Plaidt wurde durch die Polizei an seinen Vater übergeben. Im Verlauf der weiteren Faschingsfeier an der Gemeindehalle Bell versuchte gegen 20 Uhr ein 16-jähriger Jugendlicher einen Mitarbeiter der Security zu verletzen, hierauf wurde ihm ein Hausverbot erteilt. Während der Feststellung der Personalien beleidigte der Jugendliche die Polizeibeamten mehrfach und spuckte mehrfach nach den Beamten. Einem Platzverweis kam die Person nicht nach und trat um sich und versuchte die eingesetzten Beamten zu verletzen. Er wurde deshalb in Gewahrsam genommen, hierbei leistete der Jugendliche Widerstand. Im Laufe des weiteren Abends kam es noch zu einer Körperverletzung und einer Beleidigung zwischen zwei Heranwachsen und einer Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten, sowie dem Diebstahl einer leeren Geldbörse aus einer Handtasche. Diese wurde wieder aufgefunden.

Mendig. In Mendig wurde gegen 18:10 Uhr eine 32-jährige Frau aus der VG Brohltal mit ihrem Pkw, Peugeot einer Verkehrskontrolle unterzogen, da durch andere Verkehrsteilnehmer gemeldet wurde, dass der Pkw verkehrsunsicher geführt wird. Bei der Fahrzeugführerin ergaben sich Hinweise auf Alkoholkonsum ein durchgeführter Alkoholtest ergab den Wert von 1,25 Promille. Die Weiterfahrt war für die Fahrzeugführerin und ihre 4 Mitinsassen beendet. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen der Führerschein wurde sichergestellt. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Kottenheim. In Kottenheim in der Schulstraße meldete die Security am Freitag, 9. Februar, gegen 00:10 Uhr eine Schlägerei zwischen zwei männlichen Personen. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort. Es stellte sich heraus, dass ein 21-jähriger Mann aus Mayen auf einen 23-jährigen Mann aus Ettringen eingeschlagen hatte. Gegen den Schläger wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Pressemitteilung Polizeidirektion Mayen

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juergen mueller:
Na und. soll die Fähe Spargel fressen? Deutschland, ein Land der Dichter u. Denker (wäre wünschenswert) u.ein Meister in der Vergabe von Titeln. Großkarnivorenbeauftragter (Karnivoren, so werden FLEISCHFRESSER - wie z.B. der Wolf bezeichnet). Was für ein Titel. Ohne seine (sogar genetische) Probeentnahme vom Kadaver des Reh`s wäre eine Laboranalyse vielleicht nicht möglich gewesen u. man hätte den bösen Wolf nicht als Wiederholungstäter ausfindig machen können. Denn das ist wichtig für die Analyse, dass er bzw. sie im gleichen Gebiet gerissen hat, was ja auch gleich auf sein Bleiben schließen lässt, was CDU-RÜDDEL gleich in seiner Beurteilung der Wolfslage bestärkt:"Gefährdungsstufe für Zweibeiner - Der/Die muss weg", denn das reicht schon aus, um von einem/r "auffälligen" Wolf/Wölfin auszugehen. Es kann auch nicht sein, dass u.U. jeden Monat ein Wild gerissen wird - März u.April hatten wir ja schon. Der erwünschte Informationsaustausch (wäre er denn immer so) kommt also in Gang.

„Ich werde nicht schweigen“

juergen mueller:
Herr Kirsch,Danke für Ihren Artikel u.Ihre Zivilcourage,die in unserer Gesellschaft nicht (mehr) selbstverständlich ist. Vielmehr werden solche Aktionen von der Bevölkerung nicht als problematisch angesehen,ebenso wie die Verkennung der Tatsache,dass aus vielerlei Gründen solche Aktionen (neben vielen anderen) eine Generation anspricht,die von Frust, Unlust, Arbeits-,/Perspektiv- u.Respektlosigkeit geprägt ist,was sich in sinn- u.intelligenzlosen Aktionen widerspiegelt bis hin zur Gewaltbereitschaft.Alles schon dagewesen.Darüber zu spekulieren,ob dies eine False Flag = Falsche Flagge-Aktion (wir sind immer noch in DEUTSCHLAND) irgendeines rechtspopulistischen Haufens war oder nicht,ist scheißegal.Tatsache ist,dass solche Vorfälle unterschätzt werden,von Zivilcourage (was ist das?) ganz zu schweigen.Lieber wegsehen,weghören,vielleicht aber doch tatenlos zusehen,den Gaffer spielen,Handyfotos machen oder sich in klas(sichen),spekulativen Äusserungen ergehen.RECHTS ist GEFÄHRLICH.

Die Stadt grün „gebombt“

juergen mueller:
Damit es jeder versteht - mit FAIR-TRADE ist "Fairer Handel" gemeint.Wir leben hier in Deutschland,deutsch ist unsere Muttersprache.Warum muss man sich meist nicht verstehend (vor allem ältere Menschen) zusehends immer mehr mit Bezeichnungen auf "englisch" abgeben?Hört sich vielleicht COOL an (viele fühlen sich dann auch so,obwohl sie nichts verstehen),ist aber trotzdem FUCK u.ich finde damit auch UNCOOL.In englischsprachigen Ländern käme niemand auf die Idee die eigene Sprache mit deutschem Vokabular zu versauen. Heute benötigt man schon zum alltäglichen Gebrauch ein Wörterbuch (beherrscht man Denglisch nicht).Bevor man also zum nächsten Info-Stand einlädt,erst einmal sich der deutschen Sprache erinnern,zumindest aber zu einem Übersetzen bereit sein.Und was heisst überhaupt grün bomben?Nur weil das Thema Insekten/Bienensterben aktuell ist u.man den Kahlschlag jahrzehntelang wissentlich übersehen u.nichts getan hat?Das ist sowas von UNCOOL.
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