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„Blaulichttag“ der Jugendpflege in Selters war wieder ein Erfolg

Hohe Leitern, große Schläuche und schwere Verletzungen

22.07.2019 - 13:17

Selters. Die Jugendpflege der VG Selters führte auch in diesem Jahr wieder im Rahmen der Sommerferienaktion (SOFA) den „Blaulichttag“ für Kinder und Jugendliche durch. Kooperationspartner waren die Freiwillige Feuerwehr in Selters, sowie die beiden DRK-Ortsverbände Selters und Herschbach, die SOFA fand auf dem Gelände der FFW Selters statt. Organisiert und gebündelt wurde das Ganze von Olaf Neumann, dem Jugendpfleger der VG Selters. In der Ankündigung zum „Blaulichttag hatte Olaf Neumann einen Fragenkatalog zusammengestellt, der das Interesse der Kinder und Jugendlichen wecken sollte.


1000 Fragen an die Feuerwehrleute galt es zu klären


Was muss ich tun, wenn ich einen Brand, oder einen Unfall sehe? Wie sieht ein Rettungswagen von innen aus? Wie lege ich richtig Verbände und Pflaster an? Was muss ich tun, wenn ich einen verletzten Menschen sehe? Das sind nur einige Fragen, die an Ort und Stelle von allen Beteiligten abgearbeitet wurden. Olaf Neumann konnte 30 Kinder und Jugendliche im von sechs bis 14 Jahren begrüßen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden danach in sechs Gruppen à fünf Kinder eingeteilt, die dann im Laufe des Tages die sechs Erklär-Stationen zu durchlaufen hatten. Der „Blaulicht-Ferienerlebnistag“ kann von den Verantwortlichen als Erfolg verbucht werden, da praktisch aus jeder Ortsgemeinde in der VG Selters Kinder und Jugendliche teilnahmen.


Ein großer Schlauch ist eine Garantie für Sommerspaß


Den größten Spaß hatten die Kinder naturgemäß beim Spritzen mit einem richtigen Wasserschlauch, den sie aber zuvor, wie im Ernstfall, ausrollen und anschließen mussten. Bei sehr warmen, sommerlichen Temperaturen war der Gag natürlich das gegenseitige Nassmachen. An einer weiteren Station erfuhren die Kids, wie der Funkverkehr im Einsatz funktioniert, das war sehr spannend, weil sie dabei selbst die Funkgeräte benutzen durften, und per Funk Kontakt aufnehmen konnten. Der Ortsverein Herschbach modellierte mithilfe von Kitt täuschend echt aussehende Schnittverletzungen auf die Arme der Kinder. Stolz wie Oskar liefen die „Schwerverletzten“ durch die Gegend und ließen sich anschließend fachgerecht einen Verband anlegen. Den Einsatz einer Drehleiter konnten die Kinder hautnah miterleben, als sie in den Korb der Drehleiter einstigen und in die Höhe gefahren wurden. Auch der Umgang mit Chemikalien erweckte großes Interesse, genau wie die Vorführung der Schutzbekleidung, die von den Feuerwehrleuten bei Brandeinsätzen getragen werden muss.


Wer hart arbeitet, muss auch ordentlich essen!


Wo hart gearbeitet wird, da muss auch eine kräftige Verpflegung herbei. Heike Savas, vom DRK-OV Selters, hatte in der Zwischenzeit eine leckere Spaghetti Bolognese zubereitet, die im Mannschaftsraum der FFW Selters gemeinsam von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verspeist wurde. Danach ging es gleich weiter, um das angepeilte Ziel zu erreichen, dass alle Gruppen, im Rotationsprinzip an allen Stationen, ihr Wissen erweitern konnten. Als es endlich nach über sechs Stunden Lernens geschafft war, versammelten sich alle Kinder zur Schlussbesprechung. Bei dieser Gelegenheit erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern schöne Erinnerungsurkunden, die sofort stolz den Eltern gezeigt wurden, als diese ihre müden Kinder abholten.

Die Kinder und Jugendlichen hatten einen erlebnisreichen Tag verlebt, der ihnen ganz bestimmt wertvolle Kenntnisse im Umgang mit Gefahren vermittelt hat. Für die Feuerwehr, und dem Roten Kreuz kann der Blaulichttag auch den Effekt gehabt haben, dass einige der Kinder sich den Bambini-Abteilungen bei der FFW, oder dem DRK, anschließen werden.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Hätte es den Nationalsozialismus nicht gegeben, so hätte man ihn, damit sich die geistig Verwahrlosten von heute darin suhlen können, erfinden müssen!
juergen mueller:
Herr Schupp,wie kommen Sie darauf,dass man gerade Sie in einen direkten Vergleich mit den "Dosen-Politikern" gestellt habe?Seien Sie doch einfach nur froh,dass Ihr Konterfei nicht auf einer Dose war.Das hätte die Berechtigung zu einer Anzeige sein können.Meine Oma hat immer gesagt:"Getroffene Hunde bellen".Ich an Ihrer Stelle hätte mir nicht entgehen lassen,den ersten Ball zu werfen - nicht auf den Mann mit dem Schnorres,denn der ist ja tot. Machen sie doch lieber ernsthafte Politik,als diese anderen zu empfehlen und schauen sich einmal "Verstehen Sie Spaß" an.
Heiner Kuhlmann:
Ist der Vorname des Täters bekannt? Danke.
Antje Schulz:
Der Kommentar von K. Schmidt muß richtig gestellt werden. Die AfD hatte bei der Kreistagswahl nicht rund 350.000 Wähler, sondern rund 350.000 Stimmen. Jeder Wähler konnte bei Kreistagswahl bis zu 50 Stimmen vergeben. Im Bundesdurchschnitt liegt die AfD momentan bei etwa 13 Prozent. Da sind 7,4 Prozent für die AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz nunmal weiter unter Schnitt. Das heißt, daß die Wähler im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Arbeit der AfD nicht besonders zufrieden sind, jedenfalls weit weniger als im Bundesdurchschnitt. Und das liegt auch an der schlechten Arbeit von Uwe Junge.
K. Schmidt:
Das Argument, alle Wahlen in der Konstitution sind vorher abgesprochen, soll deshalb nicht ziehen, weil auch die meisten anderen Beschlüsse vorher abgesprochen und somit nur noch abzunicken sind? Und Junge soll man einfach nicht ernst zunehmen? Als Vorsitzender der drittstärksten Landtagsfraktion? Leute, genau so hält man dieses politische Krankheitssymptom am Leben, genau so wird man die Afd nicht wieder los. Bekämpft sie doch endlich mit vernünftiger Politik, nicht mit solch dilettantischen Quengeleien. Selbst die 350.000 Wähler bei der Kreistagswahl hat die AfD sich nicht selbst gewonnen, sondern die haben die anderen Parteien verloren. Warum versucht denn keiner, die zurück zu gewinnen? Das lässt sich so auf alle Ebenen übertragen. Man kann es nicht verstehen.
Antje Schulz:
Uwe Junge ist kein ernst zu nehmender Politiker.
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