Buschhoven feierte bei strahlendem Sonnenschein sein 829. Rosenfest
Hunderte Gläubige beim Fest „Rosa Mystica“
Buschhoven. Die Straßen in Buschhoven waren entlang des Prozessionsweges geschmückt mit grünen Zweigen und blau-weißen Fahnen. Der ganze Ort feierte das 829. Rosenfest, zu dem hunderte Gläubige den Weg nach Buschhoven gefunden hatten.
Am letzten Sonntag zelebrierte der emeritierte Bischof Peter Marzinkowski Bischof CSSp, Dormagen das Pontifikalamt auf dem Vorplatz der Pfarrkirche in Buschhoven, mit Unterstützung von dem Seelsorgeteam der Gemeinde Swisttal, Pater Marek, Pater Gregor, der Pastoralreferentin Marion Hicketier und Pater Friede.
Musikalisch begleitet wurde die Messe von der Seelsorgebereichskirchenmusikerin im KGV Swisttal, Nicole Prinz und von Tobias Gasteier an der Trompete. Anschließend folgte die Prozession durch die geschmückten Straßen, bei der eine Kopie der Madonna auf einem Fahrwagen von vier Begleitern gezogen wird. Nach der Prozession durch das Dorf bestand die Möglichkeit zur Kranken-, Rosen- und Devotionaliensegnung.
Am Nachmittag versammelten sich die Gläubigen zu Marienandacht und einer musikalischen Andacht mit Konzert mit Gereon Krahforst aus Maria Laach.
Für die Jugendlichen wurde am Abend eine Jungendmesse zelebriert mit dem Jugendseelsorger für Berufspastoral, Pfr. Regamy Thillainathan und dem Kreisjugendseelsorger des Rhein-Sieg-Kreises-Altenkirchen, Pfr. Thomas Taxacher. Den Abschuss des Tages bildete am Abend die Lichterprozession mit abschließendem Abendlob in der Pfarrkirche.
Am kommenden Sonntag endet die Marien-Oktav in Buschhoven mit einer Familienmesse und einer Marienandacht mit Predigt bei der auch eine Rosen- und Devotionaliensegnung vorgenommen wird.
Gnadenbild über 800 Jahre alt
Seit dem 12. Jahrhundert wird die Gottesmutter in Buschhoven verehrt. Unter dem Namen „Rosa Mystica“ – die geheimnisvolle Rose verehren jedes Jahr hunderte Pilger die Gottesmutter Maria.
Nach der Überlieferung fand der Ritter Wilhelm Schilling zu Bornheim um 1190 die Marienfigur bei einer Jagd unter einem blühenden Rosenstrauch und nahm sie mit nach Bornheim. Hier verschwand die Holzfigur auf mysteriöse Weise und fand sich später unter dem gleichen Rosenstrauch wieder. An dieser Stelle gründete der Ritter schließlich das Kloster Schillingscapellen, in der die Marienstatue aufbewahrt wurde. Nach der Enteignung und Auflösung des Klosters, ausgelöst durch die Säkularisation während der Franzosenzeit gelangte am 22. Juni 1806 das Gnadenbild in die Pfarrkirchen nach Buschhoven.
Die Kommunionkinder aus Heimerzheim und Morenhoven trugen den Namen der der Gottesmuter in der Prozession.
Die Marien Statue wird in feierlicher Prozession durch Buschhoven gefahren.
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