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Die Andernacher Stadtsoldaten eröffneten den Sitzungsreigen

In der närrischen Heimat des Prinzenpaars stimmt der rheinische Humor

30.01.2017 - 13:39

Andernach. Dreimal Null ist Null, und elfmal Elf sind die Stadtsoldaten Andernach 1896. Die feiern nämlich in diesem Jahr ihre 121-jährige närrische Geschichte. Wie schön, dass es zugleich das Jahr ist, in dem das Traditionscorps das Prinzenpaar stellt und sein Markenzeichen, „zwerchfell-quälende Büttenreden“, bis zum heutigen Tag keinen Schaden genommen hat. Sitzungspräsident und Kommandant Heribert „Molly“ Zins begrüßte am Wochenende die erwartungsfrohen Närrinnen und Narren zu zwei stimmungsgeladenen und programmstarken Prunksitzungen.


Vom Nachwuchs zu den Bütten-Assen


Mit Zirkusmusik nahm das gut sechsstündige Programm seinen Auftakt. Konfetti werfend und mit kindgemäßer Choreographie gewannen die Drei- bis Zehnjährigen des Kinderballetts das Publikum mit ihrem Tanz, den Carina Peitz und Nina Schneider mit ihnen eingeübt hatten.

„Et Blondche“, Andrea Peters, gab einen gereimten und amüsanten Eindruck von den Heimwerker-„Fähigkeiten“ ihres Ehemanns: „Wenn bei uns jemand klingelt, geht der Kühlschrank auf!“ Das Wechselspiel zwischen Stammtischgespräch und musikalischem „Auf-den-Punkt-bringen“ beherrschten die „Altstadtrebellen“ (Waldemar Thiele, Aaron Friedland, Stefan Fischer und Molly Zins), die nach einem Blick auf „Rektalkrabbler“ im Arbeitsleben und nach traditioneller Lästerei über Neuwied mit ihrem, vom Publikum mitgesungenen Lied „Dieser Ort hei am Rhein ess uns jood jelunge“ schließlich wieder in ihrem geliebten „Bäckerunge-Städtche“ landeten.

Atemberaubend und spektakulär die Darbietung der 19 jungen Tänzerinnen und zwei Tänzer des Jugendballetts (Trainerinnen: Jennifer Reif und Jessica Farr), die mit schwierigen Kombinationen, Hebfiguren und Turnelementen ein massives Zugabe-Verlangen auslösten. „Spitz und Spitz“ (Johannes Asbach und Mathias Sabel) sehen sich nicht im Merkel-Fanclub, forderten aber mehr Respekt für die Kanzlerin ein. „Wenn sie die Flüchtlinge gewürgt hätte, statt mit ihnen ein ‚Selfie‘ zu machen, wären dann weniger gekommen?“ Lacher im Sekundentakt bei ihrer anschaulichen Darstellung der paradoxen Logik von Gesetzesparagraphen: „Für sinnlose Regelungen besteht keine Regelung.“ Start der ersten Saalrakete, dann „Bühne frei“ für das neue Tanzpaar der Stadtsoldaten! Regimentstochter Tina Ruppert, die ihre Erfahrungen aus dem Damenballett mit einbringt, und Tanzoffizier Aaron Friedland, der schon als Kind das Tanzen liebte, erfreuten sich nach ihrer gelungenen Premiere eines wahren Jubelsturms.


„De Prinz kümmt!“


Prinz Michael II. „der Kresse aus der Wackelbütt“ und Prinzessin Manuela I. „die närrische Fee vom Frauenkaffee“ eroberten mit dem Gefolge die Herzen ihrer begeisterten närrischen Untertanen. Ihr Lied „Jodi-jodi-jodi-jodihe“ wird wohl der Gassenhauer der Session. Der Vizepräsident des Festausschusses, Jürgen Senft, ehrte zwei verdiente und beliebte Stadtsoldaten für ihr jahrzehntelanges Engagement. Vera Zerwas-Schneider und Markus Topp dürfen sich nun mit dem Großen Verdienstorden des Festausschusses schmücken.

Nach dem zackigen Regimentstanz der rot-gelben „tanzenden Stadtsoldaten-Kompanie“ (Leitung Ute Zins und Yves Przybylla von Seelen), beklagten die „Vier Kleevkurschte“ (Erika Schwickert, Andrea Paulmann, Martina Eiden und Vera Zerwas-Schneider), dass ein „Annenacher Mädche“ kein Bäckerjunge werden kann und es keine Lösung für die „menschlichen Bedürfnisse“ von Frauen und Kindern im Rosenmontagszug gibt. Zugleich zeigten sie jedoch ihre Begeisterung für die bevorstehende Schwimmbad-Sanierung und mögliche Errungenschaften im Rahmen des kommunalen Projekts „Expedition 2030“. Vergnügliches Lokalkolorit zum Gitarrenklang.


„Der Lurch“ – jetzt kaum noch wegzudenken


Im Show-Geschäft würde man den Newcomer des vergangenen Jahres, Johannes Fischer („Der Lurch“), als „Shooting-Star“ bezeichnen. Wer auch immer seinen gelungenen Reimvortrag über die Gefühlswelt und die Eindrücke eines Pubertierenden geschrieben hat, die Präsentation des Zwölfjährigen war in Gestik, Mimik, Aussprache und Timing nahezu hperfekt. Das rasende Publikum feierte seinen „Lurch“ so, dass ihm Kommandant „Molly“ zur Seite stehen wollte. Das gemischte Gardeballett zeigte, zu den Klängen eines Kölsch-Medleys, das beeindruckende Ergebnis seines disziplinierten Trainings mit Birgit Peters und Tanja Waldecker.

Hofstaat kann Faasenacht! Spätestens nach dem Auftritt von „Die Ähn on die Anner“ weiß man das. Die närrische Kanzlerin Nadine Krebs und die Hofnärrin Nina Ruppert riefen mit ihren Pointen unzählige Lachsalven beim Publikum hervor und lösten zudem mit Drafi Deutschers „Marmor, Stein und Eisen“-Hit anhaltende Fan-Gesänge aus. Übrigens: Von den beiden Bühnenknallern erfuhr man, wie das Kind von Helene Fischer und Florian Silbereisen einmal heißen wird: Silberfischchen! Stehende Ovation – gibt es einen besseren Übergang in die Pause?


Nicht schlapp machen – zweite Runde!


Auf 22 Jahre (zweimal Elf) können die Fahnenschwenker, ein Erkennungsmerkmal des Stadtsoldatencorps, in diesem Jahr zurückschauen. Die Männergruppe unter der Leitung von Thomas Rieck überzeugt mit Geschicklichkeit und Akrobatik in Umzügen und wirkt seit 1999 auch bei den Prunksitzungen der rot-gelben Truppe mit.

Im vom Bühnenbau-Team um Ingo Dietrich wieder farbig und fröhlich geschaffenen Bühnenbild fanden sich zwischenzeitlich, am Elferrats-Tisch, zeitgemäß gekleidete Vertreter der langen Stadtsoldaten-Geschichte ein, die Sitzungspräsident Heribert „Molly“ Zins vorstellte. Dann Dauerlachen in der Mittelrheinhalle, ausgelöst durch Seine Tollität „den Kresse aus der Wackelbütt“ (Michael Krebs). Sein Spiel mit dem Wort „Gips“, seine Erfahrungen mit der Ausführung von Kochrezepten („Den Fisch abschrecken? Na, der kann was erleben!“) – da hielt es am Ende keinen mehr auf den Plätzen. Puddelinchen Cathrin Ducht konnte dann auch eine, mit seinem närrischen Volk zufriedene, Inkognito-Durchlaucht von der Bühne geleiten. Fleißig müssen die Spielleute wohl wieder beim traditionellen Probenwochenende auf der Burg Bischofstein an der Mosel gewesen sein. Tambourmajor Franka Lüdtke beherrscht mit ihrem Spielmannszug das Zusammenspiel von Trommel, Pauke, Lyra und Querflöten. Mit einem Medley aus unvergessenen Zeichentrickfilm- Melodien ließen die Musiker die Wogen der Stimmung weiter aufbranden und bereiteten so die optimale Atmosphäre für die älteste Andernacher Männertanzformation (besteht im nächsten Jahr 60 Jahre), die unter „Mollys“ Leitung steht und von der Ex-Regimentstochter Marijke Lahnstein trainiert wird. Angeheizt vom Kreischen des überwiegend weiblichen Teils des Publikums rockten die „Testosteronis“ den Saal.


Lachen bis zum nächsten Tag


Mit einem „Guten Morgen!“, begrüßte Töppche (Markus Topp) gegen 0.30 Uhr die inzwischen etwas unruhig gewordenen Zuschauer und entspannte sich erst einmal auf der Bühne mit Yoga-Übungen. So konnte er gelassener seiner Freundin „Bella“ (Susanne Bell) gegenübertreten, die ihn mit ihren Bemühungen ums Abnehmen („Der Schal hat nicht mehr gepasst!“) in Staunen versetzte. Aber auch Töppche hatte so einiges parat: „Vor 15 Jahren konnte ich noch mit fünf Euro in den Supermarkt gehen. Heute haben die überall Kameras hängen.“ Ob einige Gäste Bellas Tipp mit nach Hause nahmen, in den Steckdosen ein Loch zuzustopfen, um Strom zu sparen, war bis Redaktions-Schluss nicht herauszufinden. Tusch – das ist „Annenacher Fassenacht“! Zehn attraktive und sportliche Tänzerinnen mit „Rhythmus im Blut“ überzeugten bei mitreißender Musik im selbst entworfenen gold-glänzendem Outfit mit schwungvoller Choreographie. Das Showballett „Just for Fun Dancers“ unter der Leitung von Monika Lahnstein kam natürlich nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Bevor sich der Sitzungspräsident, musikalisch untermalt durch das Stimmungs-Duo „Fun Musik“ vom Sitzungspublikum verabschiedete, verlieh Heribert „Molly“ Zins der Gründerin und langjährigen Trainerin des Damenballetts, Karin Elzer, das „Molly-Kreuz“. Dieser, 1984 von ihm und seiner Frau Ute gestiftete, Orden wurde seitdem bereits an 30 verdiente Corps-Kameraden vergeben. Alaaf, Ihr Stadtsoldaten – es war ein schöner Abend!

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Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] Abschließend war es für die Mayener Sozialdemokraten eine Selbstverständlichkeit, die Aberkennung der „Ehrenbürgerschaft“ von A. Hitler mit zu beschließen [ Zitat Ende ] Herzlichen Glückwunsch an die SPD und die Stadt Mayen. Nach 75 Jahren! hat man einem Mörder und Volksthyrannen die Ehrenbürgerschaft aberkannt. Und wie lange dauert es, bis die Mayener eine Kritik annehmen und einmal drüber nachdenken? Wie lange braucht es denn, eine Stadt kaputt zu machen, Kopfsteinpflaster wie in Kaisers Zeiten durch die gesamte City zu tackern, das sich jeder Gehbehinderte den Hals bricht und sich mit dem Rollator die restlichen Knochen bricht ? Warum ist Mayen immer noch so rückständig? Mayen bietet immer noch keinen Service, keinerlei Kommunikation und keine Einkaufsmöglichkeit für alte Menschen. Sollen wir raus aus der Stadt- wie im Mittelalter ? Flanieren in Mayen? Geht nicht mehr, und was wollt ihr dann mit einem Hotel? Erstmal die Ruinen abreißen und die Eigentümer in die Pflicht
K. Schmidt:
Mit anderen Worten: Die 5 AfD-Stadtratsmitglieder bilden gegenüber den anderen 43 die absolute Mehrheit. Denn so wie sie abstimmen, darf schließlich kein echter Demokrat abstimmen. ergo: Politisches Kasperletheater, allerdümmster Art. Und wiedermal Stärkung einer Partei, die doch angeblich niemand stark haben will.
Helmut Gelhardt:
Wer sich in die Hände der Rechtsreaktionäre, hier der AfD, begibt, kommt politisch in deren Händen um. Das hätte gegolten für die Papaya-Koalition unter der Führung des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Neuwieder Stadtrat, Herrn Martin Hahn, der vor dem 'Abwahlverfahren Mang' bewusst in Kauf genommen hat, Bürgermeister Mang, SPD, mit Hilfe der AfD zu stürzen. Und das gilt gleichermaßen jetzt für Herrn Bürgermeister Mang, der es jedenfalls im Ergebnis hingenommen hat, dass seine Abwahl nur mit der Enthaltung der AfD verhindert wurde. Die Schändlichkeit der maß- und zügellosen Treibjagd gegen Mang durch in erster Linie sich christliche Demokraten nennende Personen im Neuwieder Stadtrat bleibt bestehen! Das sich als Bürgermeister Stützen-lassen durch die rechtsreaktionäre AfD ist für Herrn Mang als Sozialdemokrat absolut undenkbar! Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Für Herrn Martin Hahn nicht.Und für Herrn Mang nicht. Am Abwahl-Abend hat die AfD obsiegt. Das ist niemals hinnehmbar!
Achim Kämpflein:
Wow - was für ein Verbrechen! Hat die Polizei nichts bedeutsameres zu berichten, als sich mit einer solchen Pressemeldung lächerlich zu machen?
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