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Beethoven Academy verleiht Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte

Internationaler Beethoven-Preis an Wolfgang Niedecken

Benefizkonzert mit Marta Argerich am 19. Dezember, Bundeskunsthalle Bonn

Internationaler Beethoven-Preis
an Wolfgang Niedecken

Politisch engagiert und unbeeinflussbar: Wolfgang Niedecken. Foto: Tina Niedecken

16.11.2017 - 09:38

Bonn. Am 19. Dezember findet in der Bundeskunsthalle in Bonn ein Benefizkonzert anlässlich der Verleihung des Beethovenpreises an den Kölner Musiker Wolfgang Niedecken statt.

Der von Torsten Schreiber und Andreas Loesch initiierte Internationale Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Inklusion wird zum dritten Mal vergeben. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Er wird wieder von der Kölner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Solidaris gesponsert. Co-Sponsor ist in diesem Jahr erstmalig die Firma Jacobi - Dächer und Gerüste aus Königswinter. Die Preistrophäe „Evolute“ in Alabaster gestaltet zum dritten Mal der Künstler Dirk Wilhelm.

Auftretende Künstler sind unter anderem die Klavierlegende Martha Argerich mit ihrer Tochter Annie Dutoit, die venezolanische Pianistin Gabriela Montero, der iranische Musiker Shahin Najafi, die Pianistinnen Luisa Imorde und Susanne Kessel, der syrische Arla Asheed, der in den Flüchtlingslagern entlang der Balkanroute musiziert, der Erste Beethovenpreisträger Aeham Ahmad, Pianist aus den Trümmern in Yarmouk, sowie weitere internationale Künstler und Gratulanten.

In einer Gesprächsrunde zu Kunst und politischem Engagement wird unter anderem der türkische Schriftsteller Dogan Akhanli sprechen.

Mit Wolfgang Niedecken wird am 19. Dezember ein Musiker im Geiste Beethovens geehrt. Denn Niedecken äußert sich immer wieder explizit zu politischen Fragenstellungen und nimmt öffentlich kritisch Stellung. Passend zum Namensgeber des Preises engagiert sich Wolfgang Niedecken als kritischer Musikergeist seit langem mit Worten und Taten: gegen Armut, gegen Atomwaffen und Atomenergie, gegen rechts, gegen Populismus und für Gerechtigkeit.


„Arsch huh, Zäng ussenander“


Er ist Mitinitiator der Kölner Gegen-Rechts-Initiative „Arsch huh, Zäng ussenander“ („Arsch hoch, Zähne auseinander“) und Gründer vom „Project Rebound“, einer Organisation, die sich um die Re-Integration ehemaliger Kindersoldaten in Afrika kümmert. Schon in den 1980er Jahren trat er auf den großen Friedensdemonstrationen auf. Seine engagierte und kritische Haltung kommt auch in seinen Liedern zum Ausdruck. Beispielhaft seien hier „Kristallnaach“, Noh Gulu“ und „Vision vun Europa“ genannt. Verantwortung ist für Niedecken ein Schlüsselbegriff.

Der Internationale Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Inklusion wird getragen von der Beethoven Academy. Ins Leben gerufen hat ihn der Intendant der Beethoven Academy, Torsten Schreiber, sowie der Präsident des Festivals Junger Künstler Bayreuth, Andreas Loesch, der ebenfalls Gesellschafter der Academy ist. Weitere Gesellschafterin der Beethoven Academy ist die Pianistin Martha Argerich.

Die Beethoven Academy stellt Ludwig van Beethoven als Sozialutopist und gesellschaftlichen Visionär in den Mittelpunkt ihrer Arbeit und erweitert mit neuen Konzertkonzepten die Rezeption des Komponisten weit über die übliche Hörerschicht hinaus.

Damit hat sie im Hinblick auf das Beethovenjubiläum 2020 eine Vorreiterrolle übernommen, denn auch die im Sommer 2016 gegründete Beethoven Jubiläums GmbH hat sich unter anderem diese Ziele als Programmschwerpunkte des Jubiläums zu eigen gemacht.


Preisverleihung hat viele Unterstützer


Die Preisverleihung wird von der Kölner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Solidaris als Hauptsponsor unterstützt. Als Co-Sponsor konnte die Firma Jacobi - Dächer und Gerüste aus Königswinter gewonnen werden. Die Solidaris blickt auf eine 85-jährige erfolgreiche Geschichte zurück und zählt zu den wenigen Unternehmen in Deutschland, die auf die Betreuung gemeinnütziger Träger und Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie der Freien Wohlfahrtspflege spezialisiert sind. A Weitere Unterstützer sind zahlreiche Kulturgesellschaften aus der Region Bonn: Colloquium Humanum Bonn e.V., Johannes-Wasmuth-Gesellschaft e.V., Richard-Wagner-Verband Bonn/Siegburg e.V., Kulturring Bad Honnef e.V. und ArtDialog e.V. und andere. Der Erlös des Abends wird für die Projekte der Beethoven Academy verwendet.

Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Dazu passend ein Bericht in der "Jüdischen Rundschau": Wieder auf gepackten Koffern - Wegen des zunehmenden Antisemitismus fürchten junge Juden um ihre Zukunft in Deutschland. [Link v. d. Redaktion entfernt]
juergen mueller:
Ob Konrad-Adenauer-Ufer oder Kornpfortstraße - alles ist - und noch mehr - sanierungsbedürftig.Sich immer wieder als Kümmerer darzustellen und auf seinen Spaziergängen Probleme, die wir zuhauf in Koblenz haben, aufzuzählen, sollte man mit offenen Karten spielen, was heisst, wer soll das bezahlen. Es hapert überall, dazu brauchen wir keine Spaziergänger, die anscheinend nichts anderes u tun haben, Defizite aufzudecken, die lange bekannt sind u.nur darauf bedacht sind,sich immer wieder selbst in den Fokus zu setzen, was keine löst.Wer Forderungen stellt u. selbst im Stadtrat sitzt (oder dahin will, gell Herr Blank) sollte sich bei seinen Forderungen erst einmal Gedanken darüber machen, wie das bezahlt werden soll. Diese immerwährende Selbstdarstellung ist scheinheilig und täuscht über den wahren Hintergrund hinweg.
juergen mueller:
Das ist ja in der Politik nichts neues u. gehört einfach zu der Mentalität eines jeden Politikers, Dinge für sich in Anspruch zu nehmen, auch wenn sie nicht auf dem eigenen Mist gewachsen sind u.sich wohldurchdacht in den Vordergrund zu stellen. Das gehört neben Reden ohne wirklichen Inhalt einfach zum Handwerkszeug. Jeder Politiker sollte ein Präsent mit auf seinen Weg bekommen - ein LABER-Glas.Wenn ihm keiner zuhört: Deckel öffnen,reinlabern,Deckel schließen.Wenn keiner mit ihm spricht: Deckel öffnen,sein altes Gelaber anhören.Und das Ding mit den hygienischen Argumenten ist wirklich zweitrangig u.vorgeschoben.Da gibt es Beispiele,bei denen das Wort "Schwein" schon eine Beleidigung dieser Tiergattung darstellt.Und was die Grundwerte betrifft,so dürften gerade diejenigen,die sich damit gerne idendifizieren,erst einmal in Klausur gehen um zu verinnerlichen,was sie selbst damit verbindet.Denn Detailkenntnisse gehören ja nicht unbedingt zu einem Muss eines jeden Politikers.
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