Allgemeine Berichte | 07.09.2018, 17:16 Uhr

Mayener Max von Wolff bei Empfang der „Jugend forscht“-Preisträger in Berlin

Kanzlerin empfing Jungforscher

Angela Merkel übergab Preis für die originellste Arbeit des 53. Bundesfinales

Max von Wolff (18) aus Mayen hat eine Apparatur zur partikelweisen Niederschlagsklassifizierung entwickelt, die ermöglicht genauere Wettervorhersagen treffen zu können. Foto: Stiftung Jugend forscht e. V.
91

Mayen/Berlin. Die Sieger und Platzierten des 53. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht waren am Donnerstag, 6. September, zu Gast bei Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. An dem traditionellen Treffen im Berliner Bundeskanzleramt nahmen 61 junge naturwissenschaftliche Talente, darunter auch der 18-jährige Max von Wolff aus Mayen, teil. Sie alle waren Ende Mai 2018 erfolgreich beim Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb, das gemeinsam von der Stiftung Jugend forscht e. V. und Merck in Darmstadt ausgerichtet wurde.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung, an der auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek teilnahm, standen die Bundessieger Anna (16) und Adrian Fleck (20). Die Geschwister durften Dr. Angela Merkel ihr innovatives Forschungsprojekt persönlich präsentieren, für das sie beim diesjährigen Bundeswettbewerb von Jugend forscht mit dem „Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit“ ausgezeichnet wurden.

Im Anschluss an die Preisverleihung gab es eine Liveschaltung zur Internationalen Raumstation ISS. Die prämierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jugend forscht Bundesfinales 2018 bekamen dabei die exklusive Gelegenheit, den Astronauten und ersten deutschen ISS-Kommandanten Alexander Gerst während seiner aktuellen Forschungsmission „Horizons“ im All persönlich zu interviewen.

Diese Gelegenheit konnte auch Max von Wolff vom Mayener Megina-Gymnasium ergreifen. Der Schüler hatte im Wettbewerb den 1. Preis in der Kategorie Physik, gestiftet von der Max-Planck-Gesellschaft errungen. Max von Wolff hat eine Messmaschine für Regentröpfchen entwickelt, mit der sich die Tröpfchengröße präzise messen lässt. Das Prinzip seiner entwickelten Apparatur: Die Regentropfen fallen auf eine Kunststoffmembran, die dadurch ins Schwingen gerät. Empfindliche Sensoren erfassen dieses feine Zittern und geben die Messwerte an einen Rechner weiter, der die Tropfen nach ihrer Größe klassifiziert. Auf diese Weise kann der Jungforscher feststellen, ob während eines Regens eher kleine oder überwiegend große Tropfen vom Himmel fallen – eine relevante Basisinformation, um etwa den Verlauf eines Hurrikans besser vorhersagen zu können oder allgemein genauere Wettervorhersagen treffen zu können.

Max von Wolff (18) aus Mayen hat eine Apparatur zur partikelweisen Niederschlagsklassifizierung entwickelt, die ermöglicht genauere Wettervorhersagen treffen zu können. Foto: Stiftung Jugend forscht e. V.

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Daueranzeige 2026
Angebot Goldener Werbeherbst
Ausbildung zum Metallbauer
Stellenausschreibung Kennziffer 108/2026
Herbstaktion KW 45
Titelanzeige
Weitere Artikel
In Brogsitters Gasthaus Sanct Peter wurden die besten Ahrweine des Jahres 2026 ausgezeichnet.
1183

Siegerweine zeigen die außergewöhnliche Klasse an der Ahr

Ahrweine des Jahres 2026 ausgezeichnet

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zum 16. Mal zeichnete der Weinpreis „Ahrwein des Jahres“ die besten Weine des Anbaugebiets Ahr aus. Insgesamt 97 Weine wurden in diesem Jahr in sechs Kategorien bewertet. Die Preisverleihung fand in Brogsitters Gasthaus St. Peter in Walporzheim statt, wo Winzerinnen, Winzer und Weinfachleute zusammenkamen, um die Siegerweine zu würdigen.

Von Barbara Knieps aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen

Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
1106

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

v.l.n.r.: Daniel Phiesel, Christel Engeland, Stefan Raetz, Marcel Richter, Martin Warkentin
431

Rheinbach. Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat auch für 2027 wieder einen Rheinbach-Kalender herausgebracht. Die Vorstände Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Marcel Richter: „Der Bildkalender erfreut sich auch in der 13. Auflage großer Beliebtheit und zeigt wieder interessante Rheinbacher Motive.“ Mit Martin Warkentin hat die Bürgerstiftung erneut einen jungen Fotografen aus Rheinbach gefunden, der mit einem eigenen Blick auf die Rheinbacher Motive schaut.

Von Stefan Raetz aus Rheinbach

Weiterlesen