Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Interview mit Fridays-for-future-Aktivisten

„Keiner von uns ist perfekt, aber wir versuchen es wenigstens“

Die beiden Schüler Alexander Arenz und Christina Dinkel sowie Student Pierre-Marc Hartenfels äußern sich

„Keiner von uns ist perfekt, aber
wir versuchen es wenigstens“

Bei der Fridays-for-future-Demo (v. li.): Christine Dinkel, Linus Orfgen, Alexander Arenz, Pierre-Marc Hartenfels, Luur Rrez und Lasse Machalet.Foto: GBA

19.08.2019 - 16:31

Ihr macht die Fridays-for-future-Demo nicht zum ersten Mal mit. Greta Thunberg wird für ihre Schifffahrt kritisiert. Wäre sie vielleicht lieber geflogen?

Pierre-Marc Hartenfels: Egal, was sie gemacht hätte, ob mit dem Flugzeug, mit der Bahn, mit dem Bus oder egal wie – es wäre immer etwas gefunden worden, um sie zu kritisieren. Wenn ich mir die Kommentare auf Facebook anschaue, sind es immer dieselben Plattitüden, die da geschrieben werden. Deswegen finde ich das ein wenig schade. Wenn jemandem wirklich etwas an der Umwelt liegt und etwas dagegen hat, wie sie da reist, kann das jeder gern sachlich und argumentativ belegen. Das ist überhaupt kein Problem. Damit kann jeder arbeiten.

Wurdest du schon kritisiert für die Unterstützung von „Fridays for future“?

Hartenfels: Es kommt tatsächlich darauf an, wo du bist. In Koblenz findet das mehr Akzeptanz als teilweise im Westerwald, gerade auch an den Schulen. Im Freundeskreis natürlich, aber auch auf Facebook haben wir schon krasse Hasskommentare bekommen, wo uns teilweise auch gedroht wird.

Wovor haben die Leute denn Angst?

Hartenfels: Das ist eine gute Frage. Irgendwie sind es immer dieselben, etwas ältere Personen, die anscheinend Angst haben vor einem kleinen Mädchen namens Greta. Wovor genau sie Angst haben? Keine Ahnung. Wir wollen den Leuten nicht das Schnitzel wegnehmen. Das ist nicht die Intention der ganzen Sache. Wir möchten die Leute einfach sensibilisieren. Wir müssen nicht jeden Tag mit dem Auto fahren. Natürlich muss dann auch gesagt werden: Wir müssen den ÖPNV ausbauen.

Im Westerwald ist es mau mit dem ÖPNV, oder?

Hartenfels: Ja, genau das ist das Problem. In Koblenz ist es um Weiten besser, aber auch nicht supergut. Aber da sollte definitiv etwas gemacht werden. Jeder Bürger könnte daran appellieren, vielleicht mit einem Leserbrief. Oder sich einfach mal melden, bei einer Demonstration teilnehmen.

Wie soll der Ausbau des ÖPNV finanziert werden?

Hartenfels: Das ist eigentlich ganz witzig, dass so etwas gefragt wird. Oft wird gesagt, dass „Friday for future“ nur Forderungen stellt. Natürlich ist es in einer Streikbewegung so, dass Forderungen gestellt werden. Wir sind aber auch dazu bereit, diese Forderungen mit den Politikern umzusetzen. Das heißt: Wir waren auch hier im Westerwald im Kreistag. Wir wollten den Klimanotstand ausrufen. Wir haben den Politikern gesagt, dass wir bereit sind, in Sondierungsgespräche zu gehen. Wir sind bereit, Arbeitskreise zu gründen und wirklich Freizeit reinzustecken, um den ÖPNV oder sonst irgendetwas hier im Westerwald auszubauen. Bis jetzt haben wir keine Antwort bekommen, was erschreckend und sehr frustrierend ist.

Gab es das Thema schon im Unterricht oder seid ihr selbst auf das Thema gekommen?

Christine Dinkel: Ja, wir hatten das schon am Mons-Tabor-Gymnasium im Unterricht, vor allem in Ethik oder in Sozialkunde. Da kam das schon öfter auf. Was wir davon halten, wie auch wir junge Menschen etwas verändern können, ob Demos überhaupt irgendetwas bringen und ob es andere Alternativen gibt, um überhaupt irgendetwas dabei zu verändern.

Und bringen Demos was?

Dinkel: Ich denke auf jeden Fall, dass Demos etwas bringen, wenn wir genug Leute haben, die da überhaupt mitmachen, damit wir den Politikern symbolisch zeigen können, dass wir da sind, dass wir etwas verändern wollen und dass wir uns auch engagieren dafür.

Greta Thunberg wünscht sich ja, dass die Leute panisch werden, vor dem Klimanotstand Angst haben.

Dinkel: Das wäre natürlich wünschenswert. Dann würden die diese Krise endlich mal ernst nehmen und nicht nur belächeln.

Aber Panik ist kein guter Ratgeber zum Handeln, oder?

Hartenfels: Die Angst sollte natürlich nie die Überhand gewinnen. Dennoch müssen wir das Ganze emotionalisieren. Das ist natürlich klar, denn sonst bewegst du in den Massen nichts. Es ist eher eine Klimakatastrophe als ein Klimawandel. Aber das ist ein anderes Thema. Die Menschen sollen sensibilisiert werden und sich Gedanken darüber machen: Brauche ich das und das überhaupt? Muss ich das und das kaufen oder gibt es dafür eine Alternative, die einfach umweltfreundlicher ist? Natürlich zielen wir dabei auf die Emotionen, aber auch auf die Empathie der Menschen.

Manche loben euch ja zu Tode...

Alexander Arenz: Natürlich gibt es das auch. Aber wir sollten den Fokus darauf richten, dass wir mit „Fridays for future“ seit über einem halben Jahr auf die Straßen gehen und sich eigentlich immer noch nichts geändert hat. Und das ist eigentlich ein Unding. Das zeigt auch, dass die Politiker uns immer noch nicht ernst genug nehmen und dass wir einfach weiter kämpfen müssen. Es gibt nicht die Option, dass wir jetzt aufgeben oder den Streik irgendwie sanfter machen, sondern im Gegenteil.

Was wäre die nächste Eskalationsstufe?

Hartenfels: Eskalationsstufe klingt natürlich sehr radikal. Ziviler Ungehorsam ist natürlich ein Thema bei „Fridays for future“ und auch bei anderen Umweltorganisationen. Wir waren jetzt im Kreistag, das war natürlich eine Aktion von zivilem Ungehorsam. Wir wurden aber nicht zur Ordnung gerufen. Das ist natürlich nicht erlaubt, in einer Kreistagssitzung aufzustehen und irgendwas zu fordern, aber es ist halt Mittel zum Zweck. Das ist eine Situation zivilen Ungehorsams, die auch wichtig ist.

Die 68-er hatten keine Scheu, Gewalt gegen Sachen anzuwenden, die Anti-Atomkraft-Bewegung war nicht zimperlich...

Arenz: Nein, das ist ganz klar nicht unser Ziel. Wir richten uns niemals gegen Personen, auch nicht gegen Gegenstände. Es geht aber auch darum, kreative Möglichkeiten zu finden, um unseren Protest auf die Straßen zu bringen.

Es gab ein Treffen in der Schweiz, bei dem die Aktivisten in Konflikt geraten sind. Wie geht ihr mit Konflikten um?

Hartenfels: Konsenstreffen sind etwas, wo es immer ein bisschen aufgeheizter zugeht. Wir kommen aus sehr vielen unterschiedlichen Parteien. Da ist alles vertreten, aber natürlich auch Parteilose. Aber wir schreien uns nicht gegenseitig an, sondern wir machen das alles sachlich. Natürlich dauert dann auch ein Konsenstreffen acht Stunden. Das ist aber auch die Arbeit, die manche Menschen nicht sehen. Wir sitzen vielleicht acht Stunden da und haben vielleicht erst zwei Punkte abgearbeitet von der Liste. Aber die Arbeit hat bis jetzt sehr gut funktioniert.

Die 68er haben Kritik geübt an ihren Vätern und Müttern, wie sie mit den Nazis umgegangen sind. In den 90er Jahren fragte eine Schülerzeitung: Sind wir die Umwelt-Nazis? Lässt sich den heute ab 40-Jährigen vorwerfen, der jüngeren Generation quasi den Weltuntergang bereitet zu haben?

Hartenfels: Also, der Vergleich mit dem Holocaust und dem Zweiten Weltkrieg geht gar nicht. Aber natürlich: Ich habe oft die Diskussion mit meinen Eltern. Da sitzen wir am Tisch, und dann reden wir auch mal 40 Minuten ein bisschen lauter über die ganze Sache. Aber das ist wichtig. Die Menschen müssen sich doch trauen, mit ihren Eltern auch über solche sensiblen Themen zu reden. Und dann kann jeder auch mal sagen: Hier, Papa, ich finde das und das nicht gut. Und dann wird er sagen: Nein, nein, das und das ist so. Und dann wird es diskutiert. Das ist die Basis von jeder demokratischen Institution, dass miteinander diskutiert wird.

Was sind eure persönlichen Schritte? Esst ihr kein Fleisch oder fliegt ihr nicht?

Arenz: Ich persönlich bin vegan, natürlich aber auch aus anderen Gründen. Aber generell denke ich, dass wir alle versuchen, beispielsweise Plastik zu reduzieren oder statt des Autos die Bahn zu nehmen. Es sind viele kleine Schritte, die jeder machen kann. Wie jeder in der Bewegung sich auch darüber Gedanken macht, wie er diese Dinge umsetzt. Es ist oftmals besonders schade, wenn ältere Menschen uns diffamieren, wenn wir in einer Sache nicht perfekt sind. Keiner von uns ist perfekt, aber wir versuchen es wenigstens.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
20.08.2019 12:30 Uhr
Uwe Klasen

Anschaulich ein Zeitungskommentar des britischen „Spectator“ dazu: „Es gibt derzeit kaum etwas Peinlicheres und manchmal Ekelerregenderes als den Anblick von Politikern, Funktionären und Prominenten, die glotzäugig Thunbergs Horror-Prophezeiungen verfallen. Das Ganze hat sämtliche Merkmale einer Sekte: Es gibt die allwissende Gottheit, dazu die unkritische, naive Zustimmung zu allem, das diese sagt, und außerdem die Warnung vor dem Höllenfeuer, wenn wir nicht für unsere Öko-Sünden Buße tun. Wie viel Hysterie! Es wäre gut für das öffentliche Leben und für Thunberg selbst, wenn wir diese kindische Angstmache endlich beenden und wieder zu einer vernünftigen Debatte zurückkehren würden.“



Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Kirchenchor Kaltenengers

Im voll besetzten Bus unterwegs

Kaltenengers. So schnell wie in diesem Jahr waren die Plätze im Bus noch nie vergeben. Vor Kurzem startete der Kirchenchor Kaltenengers um 8.30 Uhr bei herrlichem Sonnenschein zu seinem Ausflug in die Pfalz. mehr...

Verbandsgemeinde Montabaur informiert

Trinkwasserqualität: Nitrat liegt weit unter Grenzwert

Montabaur. Gute Nachrichten für die Einwohner der Verbandsgemeinde Montabaur: Die Nitratwerte im Trinkwasser liegen deutlich unter dem gesetzlichen Grenzwert von 50 Milligramm je Liter (mg/l). In der Verbandsgemeinde Montabaur wurde an vielen Stellen nicht einmal die Nachweisgrenze von 5 mg/l erreicht. Das haben die routinemäßigen Messungen im Rohwasser ergeben, das die Verbandsgemeindewerke aus insgesamt 46 Tiefbrunnen und Quellen gewinnen. mehr...

Weitere Berichte

Wanderfreunde Ebernhahn e.V. informiert

„Wandern in Deutschland 2020“

Ebernhahn. Die DVV-Terminliste „Wandern in Deutschland 2020“ erscheint ab dem 3. Oktober. Sie ist bei allen DVV-Vereinen, den Abzeichenwarten und im Buchhandel erhältlich. Mehr als 1.000 Wanderangebote... mehr...

140 Seniorinnen und Senioren aus Dernbach feiern mit Musik und Tanz

Gelungener Seniorennachmittag

Dernbach. Etwa 140 Seniorinnen und Senioren aus Dernbach waren der Einladung der Ortgemeinde in die Turnhalle an der Pfarrer Giesendorfschule gefolgt. Das bunte Unterhaltungsprogramm wurde durch den Kirchenchor Cäcilia unter Leitung von Dr. mehr...

Geburtstagssingen der Kindertagesstätte Herz-Jesu Siershahn

Für eine Brücke zwischen den Generationen

Wirges. Die Kinder der Kindertagesstätte Herz-Jesu Siershahn möchten die Senioren der Ortsgemeinde gerne mit einem kleinen Ständchen zu besonderen Geburtstagen erfreuen. Feiert ein Mitglied der Gemeinde... mehr...

Politik

Zuwendungen aus dem Dorferneuerungsprogramm

Zwei Gemeinden werden unterstützt

Wirges. Die Landtagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet erhielt aus dem rheinland-pfälzischen Innenministerium die Mitteilung, dass zwei Gemeinden aus den Verbandsgemeinden Montabaur und Wallmerod mit Zuwendungen aus dem Dorferneuerungsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt werden. mehr...

Sitzung in Haiderbach

Konstituierende Sitzung

Ransbach-Baumbach. In der Kindertagesstätte Haiderbach Wittgert, findet eine Sitzung des Zweckverbandes „Kindertagesstätte Haiderbach“ am Donnerstag, 26. September um 18.30 Uhr statt. Tagesordnung: 1.... mehr...

VG Ransbach-Baumbach

Geänderte Öffnungszeiten

Ransbach-Baumbach. Der Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb weist darauf hin, dass sich die Öffnungszeiten während der Zeit vom 1. Oktober bis einschließlich 30. April 2020 auf den Hausmülldeponien... mehr...

Sport
Erster Platz für
den ESV Siershahn

ESV Siershahn bei den Rheinland-Pfalz-Einzelmeisterschaften

Erster Platz für den ESV Siershahn

Wirges. Bei der diesjährigen Rheinland-Pfalz-Einzelmeisterschaft in der U18, ging Jonas Klein in der stark besetzten Gewichtsklasse bis 81kg, für den ESV Siershahn an den Start. Im ersten Kampf konnte er seinen Gegner mit einer sauber ausgeführten Wurftechnik besiegen. mehr...

Fairness und
Qualität im Nachwuchs

12. Jugendclubmeisterschaften des Bendorfer Tennisvereins

Fairness und Qualität im Nachwuchs

Bendorf. Eine langjährige und schöne Tradition des Vereins ist es, im Herbst die Jugendclubmeisterschaften auszutragen. Denn schon wieder ist eine ereignisreiche Saison vorbei mit gemeinsamen wöchentlichen... mehr...

Wirtschaft
Voll im Bilde über neue Trends

- Anzeige -Herbstmodenschau bei DeLu Andernach

Voll im Bilde über neue Trends

Andernach. Zahlreiche Frauen verfolgten gespannt die beiden traditionellen Modenschauen bei DeLu. Das Andernacher Modehaus in der Bahnhofstraße präsentierte dabei die aktuelle Herbst-/Winterkollektion.... mehr...

Mobilität in der Ausbildung

-Anzeige-Azubivertrag unterschreiben- Führerschein oder Roller sichern!

Mobilität in der Ausbildung

Nürburg. Der Nürburgring als Arbeitsplatz ist spannend. Große Events und Veranstaltungen machen die Arbeit zu einem Erlebnis. Junge Menschen, die in den Nürburgring Hotels ihre Ausbildung machen kommen... mehr...

 
Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Kostenloser Personennahverkehr (ÖPNV) in Deutschland?

Ja, ich bin dafür!
Nein, auf keinen Fall.
Wer soll das bezahlen?
Ich bin für eine Ermäßigung bzw. günstigere Preise.
Ein besseres Angebot im ländlichen Raum wäre sinnvoller.
674 abgegebene Stimmen
aktuelle Beilagen
 
Kommentare
Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.