Allgemeine Berichte | 13.03.2019

Studienfahrt des Erzbischöflichen Sankt-Joseph-Gymnasiums Rheinbach nach London

Kensington Palace statt Karneval und Kamelle

SJG Studienreisende in Canary Wharf.Foto: privat

Rheinbach. „We love London“, waren sich Klara Engel - Jgst.11 - und Vilja Wenger - Jgst. 10 - einig. „Die Stadt ist lebendig, vibrierend, farbig, freundlich.“

21 Schülerinnen und Schüler der Stufen 10 und 11 des St. Joseph-Gymnasiums nutzten die freien Karnevalstage für eine Studienreise nach London. Natürlich reichen sechs Tage nicht aus, um alle Facetten dieser bunten und vielfältigen Metropole zu erleben, aber die beiden Begleitlehrkräfte Marlene Genn und Bernhard Vogt vermittelten mit ihrer hervorragenden Organisation weitreichende Einblicke in Geschichte, Kultur, Politik und in den Alltag der Stadt.

Das ‚Museum of London‘ verschaffte den SJG-Reisenden einen ersten Überblick von den römischen Anfängen Londons - „Londinium“ - bis zur Gegenwart. Im ‚V&A‘, dem Victoria and Albert Museum, konnten die Schülerinnen und Schüler sich in einem kreativen Theaterworkshop mit eigenen Design-Entwürfen für die drei Hexen aus Shakespeare’s Macbeth erproben und ihre Wahl für den Literaturkurs in der Jahrgangsstufe 11 festigen. Auch die ‚National Portrait Gallery‘ stand auf dem Programm, in der die Schüler/innen mit zahlreichen Arbeitsblättern bewaffnet verschiedene Portraits bekannter Persönlichkeiten finden und für die anschließende Präsentation beschreiben und die Bedeutung der Portraitierten erarbeiten mussten.

„Die Museen in London sind alle sehr abwechslungsreich und interessant gestaltet, sodass diese Lernorte immer Spaß machten“, ist das einhellige Urteil der Teilnehmer/innen.

‚The Crystal‘, ein nachhaltiges, hoch technisiertes Gebäude von Siemens, lieferte spannende Informationen über die Städte der Zukunft. Elora Johna - Jgst. 10 - ist beeindruckt von dem dortigen Engagement zu zeigen, wie unser Planet nachhaltig für unsere Zukunft geschützt werden kann: „Alle aktuellen Umweltprobleme und ihre möglichen Lösungen werden anschaulich und auf interessante Weise aufgezeigt.“ Die Schüler/innen durften an Computer-Bildschirmen selbst ausprobieren, gemeinsam eine Stadt über vierzig Jahre zu erhalten, indem sie umweltfreundlichen Strom erzeugten und Verkehr und Sicherheit effizient und sozial regulierten. Dies stellte sich – aus finanziellen Gründen – als gar nicht so leicht heraus. Die Simulation, in der es darum ging, eine Stadt langfristig ökologisch zu verbessern, ohne dabei ‚pleite zu gehen‘, hat Elora Johna nach der geführten Tour mit ihrer Gruppe dann noch eine weitere Stunde im Siemens-Gebäude festgehalten.

Der ‚Skygarden‘, ein Garten im 30. Stockwerk eines Hochhauses sowie eine Gondelfahrt mit der ‚Emirates Air Line‘ Seilbahn über die Themse boten ebenfalls großartige Aus- und Einblicke über und in die riesige Hauptstadt.

Weiter ging’s vorbei an der ‚Cutty Sark‘, dem schnellsten Tee Clipper seiner Zeit, zum 0-Meridian neben dem ‚Royal Observatory‘ in Greenwich, von wo sich ein weiterer imposanter Ausblick über London, die Docklands, die 0-2 Arena, den Millennium Dome auftat.

Führungen durch den legendären ‚Tower of London‘ und die prachtvollen Parlamentsgebäude informierten über die Beziehungen zwischen Monarchie und demokratisch gewählter Regierung.

Aber auch vermeintlich kleine Dinge, wie die roten Telefonzellen, Fahrten in Doppeldeckerbussen oder in der Londoner Untergrundbahn ‚Tube‘, das exotische Essen, die außergewöhnlichen Straßenmusiker und der Kontakt mit den Londonern machten die Reise so besonders.

Sogar das Wetter in London zeigte sich von der besten Seite

Sogar das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, sodass die riesigen Parks, wie z.B. Kensington Garden in der Sonne und bei stahlblauem Himmel genossen werden konnten.

Die Reise hat ausnahmslos alle begeistert, sodass sogar die Hoffnung bestand, aufgrund einer Sturmwarnung, der Flieger für den Rückflug könnte nicht abheben, damit noch ein weiterer Tag in London bliebe. Jeder nimmt so viele neue Eindrücke mit, die so schnell wohl nicht vergessen werden.

„Es gibt noch so viel zu entdecken. Wir wollen unbedingt noch einmal in Großbritanniens wundervolle Hauptstadt“, fasst Lina Stock - Jgst 10 - die Gemütslage der SJG-Studiengruppe am Ende der Studienfahrt zusammen.

SJG Studienreisende in Canary Wharf.Foto: privat

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